Autor Thema: Homebrew in Zukunft  (Gelesen 18206 mal)

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Dragoon

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Re: Homebrew in Zukunft
« Antwort #30 am: 04. Juni 2013, 10:07:08 »
"Endverbraucher sind dumm"
Microsoft ist da der Leader solchen Denkens, wobei Nintendo ja immernoch die 90'er Schiene fährt und sich deshalb die Konsole so mies verkauft und es kaum gute Games dafür gibt. Nintendo ziehe ich aber allemale für Homebrew vor, als eine Xbox oder Playstation. Vielleicht weils auch alles einfacher zu bewerkstelligen ist. Einen N64 Emulator auf Xbox360 oder PS3 würde ich trotzdem zu gerne mal testen. Lylat Wars hat ja schon fett ausgesehen auf der wii im N64 Emulator und die Steuerung war optimal angepasst, sogar mit Motion-Steuerung spielbar. Das ist einfach was, was Oldschool-Spiele wieder richtig innovativ macht zu spielen.

Klauserus

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Re: Homebrew in Zukunft
« Antwort #31 am: 04. Juni 2013, 10:15:58 »

Also "mies verkauft" würde ich jetzt bei der Wii nicht sagen. Hat die nicht alle überholt! Was meiner Meinung nach an Homebrew liegt.
Hier mal eine Statistik vom HB Channel http://www.wii-homebrew.com/wii-homebrew/statistik-wie-oft-der-homebrew-channel-installiert-wurde

Ja, Nintendo setzt halt auf die kindliche Prägung. Wir sind damit groß geworden. Ich spiele diese Spiele immer noch gern. Weil mir die Grafik auch egal ist.

Abwärtskompatibilität oder all in one ist immer gut. Wer hat schon Lust dutzende Konsolen im Schrank stehen zu haben. Deshalb habe ich mich so bei der PS3 geärgert. Die Wii ist mein absoluter last Generation Favorite !
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Dragoon

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Re: Homebrew in Zukunft
« Antwort #32 am: 04. Juni 2013, 10:29:57 »
Sorry, ich meinte damit die Wii U.
Nintendo fährt den 90'iger Kurs und maht es für Dritthersteller nicht ansprechend, für deren Konsolen Spiele zu produzieren.
Die meist verkauften Spiele, sind aus Nintendos eigenem Haus.
Einer von EAs Senior-Chefs wars glaub ich sogar, der sich über Twitter laut über Nintendo beschwert hatte und die Wii U "crap" genannt hatte und dass diese schlechter als eine alte Xbox360 sei.
Klar, die Wii lies sich gut verkaufen, aber auch nur nach bekannt werden des einfachen Homebrew-Aufspielens.

Klauserus

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Re: Homebrew in Zukunft
« Antwort #33 am: 04. Juni 2013, 11:04:23 »
jetzt hats mir den Text gelöscht.

Naja dann nochmal:

Ja die meisten Games sind von Nintendo selber. Was aber für einen Dritthersteller wichtig ist, dass die Konsole stark verbreitet ist. Und das war die Wii ja. Die Zielgruppe ist da denke ich nur sekundär zu betrachten.

Meine Theorie ist ja, dass Nintendo die Dritthersteller extra auf niedrigem Niveau hält. Kannst dich ja noch an das erste Zelda auf der Wii erinnern. Grafisch super. Hat ange gedauert bis wieder so ein Spiel heraus kam. Meistens sind die Spiele anderer Hersteller Optisch schlechter. Warum? Die Devkits oder Software so schlecht? hab ich bei der Wii noch nie gehört.

Meine eigene kleine Verschwörungstheorie :D

zur Wii U: Kann ich kaum verstehen. Keine Gebrachtspielesperre, oder? Spiele wie Batman werden sogar portiert? Wenn das mal nicht an der Homebrew liegt?!

Nochmal zu der Emulatorgeschichte von vorhin.

Das sind ja alles Unternehmen. Also sollte man das wirtschaftlich betrachten. Ist es nicht wirtschftlicher einen Emulator zu bauen für alle und nicht für jedes Spiel extra? Den klatscht man dann nur einfach in die Datei mit div. Einstellungen rein und fertig ist die Cashcow.
« Letzte Änderung: 04. Juni 2013, 11:07:20 von Klauserus »
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Re: Homebrew in Zukunft
« Antwort #34 am: 04. Juni 2013, 11:21:59 »
Nein, die Nintendokisten sind Leistungsmäßig einfach am Ende der Nahrungskette und Devkits sind für Entwickler immer teuer.
Nein, Wii u hat keine Gebrauchtspielesperre.
Die Portierungen sind meist schlecht, sieht man sogar an dem von dir genannten Beispiel sehr gut.

Wie man sieht, wirkt alles sehr plastisch und wenig detailiiert, vom Hintergrund gerade zu schweigen...
Homebrew gibt es für Wii U noch keine.

Wirtschaftlicher schon, geht aber nicht ganz so wie man es sich denkt.
Wenn ich überlege wieviel Nacheinstellung ich bei jedem Spiel machen darf im N64 Emulator auf irgendeiner Konsole und dass dann für jedes Game, krieg ich es Grausen.
« Letzte Änderung: 05. Juni 2013, 08:09:10 von Dragoon »

Klauserus

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Re: Homebrew in Zukunft
« Antwort #35 am: 04. Juni 2013, 11:31:11 »
Das mit der Grafiknahrungskette mag sicher sein, aber dennoch hat sie sich sehr sehr gut verkauft. Also kommt es ja da, gar nicht so drauf an.

ich sehe da für mich, keinen störenden Unterschied http://wiiudaily.com/2012/06/batman-arkham-city-wii-u-vs-ps3-comparison/

aber gut. jedem das seine und darum diskutieren wir ja. macht richtig spass, bei ner Tasse grünem Tee

Ja das N64 ist schon speziel. Bei SNES (wii) oder PS1 (PC) brauche ich nichts machen. Gut snes ist ja im vergleich recht simple.
Was du aber auch bedenken musst, dass Nintendo das Ding ja entwickelt hat und die am besten wüssten wie man es so portiert, das es sich optimal von selbst einstellen tut  ;D das gleiche bei der PS3
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Re: Homebrew in Zukunft
« Antwort #36 am: 04. Juni 2013, 12:02:55 »
Es gibt keinen Emulator, der sich auf Basis einer Rom automatisch perfekt einstellt.
Die Roms können diese Informationen gar nicht alle bereitstellen für den Emulator.
Snes auf Wii oder PS1 auf Xbox hat ich bisher auch noch keine Probs, PC darf man hier nicht werten, dass ist ja wieder was anderes.
Aber wie gesagt, N64 allein schon merkt man es ganz eindeutig wie unterschiedlich jedes Spiel die Einstellungen braucht.
Denk das Ganze jetzt mal weiter, wie des bei den neuen Konsolen aussehen muss. Mehrkernprozessoren sag ich nur....

Klauserus

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Re: Homebrew in Zukunft
« Antwort #37 am: 04. Juni 2013, 12:09:22 »

ja die Rom kann diese Info nicht bereitstellen. Aber der Emulator könnte es. Mit einer vorher erstellten Liste. Er sucht sich die Rom ID nummer und damit auch die dazugehörigen Daten aus der Bibliothek.

Das stimmt. Das wird noch schwieriger. Wobei das N64 schon sehr speziel ist. Vielleicht wegen den Algorythmen? Selbst beim Wii/GC ging es schneller den Emu lauffähig zu machen.. Hatten zwar lange Probleme mit der Geschwindigkeit, aber nu gehts. Ist schon ein interessantes Thema.
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Re: Homebrew in Zukunft
« Antwort #38 am: 04. Juni 2013, 12:23:21 »
Ich sehe da aber auch schwarz für die normalen Games, nicht nur Homebrew.
Wär ja nicht das erste Mal in der Geschichte, dass es Mehrkern-Prozessoren in Konsolen gab und die Games diese niemals ausnutzen konnten, weil die Entwickler es nicht gebacken bekommen haben die Programmierung hinzukriegen.

Takeshi

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Re: Homebrew in Zukunft
« Antwort #39 am: 04. Juni 2013, 20:20:57 »
Ja Mann , Sorry alda - war mir halt iwie Todsicher , [...]

Ist ja auch ok, hab ja nichts gegen gesagt. Meinte ja nur, dass wir uns ja nun endlich einig sind und die Sache damit erledigt ist.

Aber scheinbar war dem nicht so, wenn ich die Sache hier weiter verfolge ;D
Zum Thema: Es gibt definitiv keinen offiziellen Emulator von Sony, so viel ist sicher. Dass man es über eine CFW durch Umwandlung zum Lauen bekommt, konnte ich mir nicht vorstellen (warum hat Sony dann überhaupt erst einen teuren EE+GS verbaut?) und hab ich auch nie etwas von gesehen.

Das gleiche versteh ich bei Nintendo nicht. Die Virtual Consolen Spiele müssen angeblich aufwendig getestet werden und jedes spiel bringt seinen eigens dafür zugeschnittenen Emulator mit = Aussage von Nintendo. Es ist doch aber viel einfach, wie man sieht, alle über EINEN Emulator laufen zu lassen.

Deshalb kann man sich - mein aktueller Stand - ROMs auch umwandeln, damit die als VC-Spiel laufen.

Nintendo fährt den 90'iger Kurs und maht es für Dritthersteller nicht ansprechend, für deren Konsolen Spiele zu produzieren.

Das hat zwei wesentliche Gründe:
- Die Hardware ist nicht sonderlich stark, weil es sich Nintendo wahrscheinlich auch nicht leisten kann. Viele Publisher definieren sich aber über die Grafik, weshalb der Inhalt und die Qualität ja auch gern leidet. Damit sind die Nintendo-Konsolen gleich uninteressant.
- Das Rechtemanagement gefällt den Publishern nicht, die wollen mehr Macht. Microsoft kriecht EA und Activision tief in den Arsch und die entwickeln dann mit Freude für die Xbox One. Nur bringt mich das als Kunde auch nicht weiter.
Auf EA und deren Meinung kann ich eh verzichten.

Kannst dich ja noch an das erste Zelda auf der Wii erinnern. Grafisch super.

Haben wir ein anderes Zelda gespielt? Grafisch war Zelda TP auf Niveau der PS2. Das Ding hat mehr geflimmert als eine Spiel auf einer PS2 und bei der hat man sich schon pausenlos beschwert.

Es gibt keinen Emulator, der sich auf Basis einer Rom automatisch perfekt einstellt.

Braucht er auch nicht, wenn der Emulator gut ist. Ein perfekter Emulator verhält sich wie das zu emulierende Gerät und bei einem N64 musst du auch nichts einstellen. Ich denke es scheitert daran das N64 überhaupt richtig zu emulieren, weil es so kompliziert ist (wie die PS2), nur deshalb muss so viel in den Einstellungen angepasst werden.
Ich bin bei N64-Emulatoren auch nicht sondelrich informiert (schon weil ich da kaum gute Spiele habe), aber ich hab mal gehört, es wird teilweise fast ein eigener Emulator für manche Spiele geschrieben und das muss dann natürlich mit den Einstellungen ausgewählt werden.

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Re: Homebrew in Zukunft
« Antwort #40 am: 04. Juni 2013, 20:53:22 »
Ja Mann , Sorry alda - war mir halt iwie Todsicher , [...]

Ist ja auch ok, hab ja nichts gegen gesagt. Meinte ja nur, dass wir uns ja nun endlich einig sind und die Sache damit erledigt ist.

Aber scheinbar war dem nicht so, wenn ich die Sache hier weiter verfolge ;D
Zum Thema: Es gibt definitiv keinen offiziellen Emulator von Sony, so viel ist sicher. Dass man es über eine CFW durch Umwandlung zum Lauen bekommt, konnte ich mir nicht vorstellen (warum hat Sony dann überhaupt erst einen teuren EE+GS verbaut?) und hab ich auch nie etwas von gesehen.

Das gleiche versteh ich bei Nintendo nicht. Die Virtual Consolen Spiele müssen angeblich aufwendig getestet werden und jedes spiel bringt seinen eigens dafür zugeschnittenen Emulator mit = Aussage von Nintendo. Es ist doch aber viel einfach, wie man sieht, alle über EINEN Emulator laufen zu lassen.

Deshalb kann man sich - mein aktueller Stand - ROMs auch umwandeln, damit die als VC-Spiel laufen.

Nintendo fährt den 90'iger Kurs und maht es für Dritthersteller nicht ansprechend, für deren Konsolen Spiele zu produzieren.

Das hat zwei wesentliche Gründe:
- Die Hardware ist nicht sonderlich stark, weil es sich Nintendo wahrscheinlich auch nicht leisten kann. Viele Publisher definieren sich aber über die Grafik, weshalb der Inhalt und die Qualität ja auch gern leidet. Damit sind die Nintendo-Konsolen gleich uninteressant.
- Das Rechtemanagement gefällt den Publishern nicht, die wollen mehr Macht. Microsoft kriecht EA und Activision tief in den Arsch und die entwickeln dann mit Freude für die Xbox One. Nur bringt mich das als Kunde auch nicht weiter.
Auf EA und deren Meinung kann ich eh verzichten.

Kannst dich ja noch an das erste Zelda auf der Wii erinnern. Grafisch super.

Haben wir ein anderes Zelda gespielt? Grafisch war Zelda TP auf Niveau der PS2. Das Ding hat mehr geflimmert als eine Spiel auf einer PS2 und bei der hat man sich schon pausenlos beschwert.

Es gibt keinen Emulator, der sich auf Basis einer Rom automatisch perfekt einstellt.

Braucht er auch nicht, wenn der Emulator gut ist. Ein perfekter Emulator verhält sich wie das zu emulierende Gerät und bei einem N64 musst du auch nichts einstellen. Ich denke es scheitert daran das N64 überhaupt richtig zu emulieren, weil es so kompliziert ist (wie die PS2), nur deshalb muss so viel in den Einstellungen angepasst werden.
Ich bin bei N64-Emulatoren auch nicht sondelrich informiert (schon weil ich da kaum gute Spiele habe), aber ich hab mal gehört, es wird teilweise fast ein eigener Emulator für manche Spiele geschrieben und das muss dann natürlich mit den Einstellungen ausgewählt werden.

Ja, stimmt, es geht auch, dass Roms in VC spiele umgewandelt werden. Aber es gibt auch lauffähige Emulatoren für Wii. Deshalb verstehe ich den Aufwand nicht. Man möchte sicher eine gute Emulation erreichen. Ohne ruckler ect. Hab das heute bei Pocky und Rocky gemerkt. Hat bei vielen Gegnern geruckelt wie Sau. Aber bei den meisten Spielen ist der Emu völlig ausreichend.

Ich meinte das mit Zelda so, dass es eines der ersten Games auf Wii war. Und für die erste Generation spiele, meiner Meinung nach gut ausgesehen hat. Was auffiel war definitiv, dass es sich Grafisch von Spielen der Dritthersteller abgehoben hatte. Und das geht schon Jahr ein Jahr aus bei Nintendo so.

Takeshi du Technik Guru, woran liegt das deiner Meinung nach, dass die Emulation so kompliziert ist? Vorallem vom N64. Das ist ja jetzt auch schon so alt. Ich weiß nur, dass in einem Prozessor Befehlssätze eingearbeitet werden um div. abfolgen von Berechnungen zu verkürzen. z.B. SSE bei Intel und AMD. Hat der N64 denn so viele komplizierte, komprimierte Befehle, dass man es leider nicht schafft?
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Re: Homebrew in Zukunft
« Antwort #41 am: 04. Juni 2013, 21:27:27 »
Man muß ja nicht nur die Software des Geräts emulieren sondern auch deren Hardware. Und da die Geräte immer komplexer werden ist das auch ein Riesenaufwand einen Emulator zu programmieren. Je popeliger das Gerät umso besser ist meist der Emu.
<- Der da ist gerne hier. :)

Takeshi

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Re: Homebrew in Zukunft
« Antwort #42 am: 04. Juni 2013, 22:35:11 »
Ja, stimmt, es geht auch, dass Roms in VC spiele umgewandelt werden. Aber es gibt auch lauffähige Emulatoren für Wii. Deshalb verstehe ich den Aufwand nicht.

Ich glaube du hast mich da missverstanden. Die Tatsache, dass man die Spiele selbst umwandeln kann, spricht doch dafür, dass man für ein VC-Spiel nur das ROM also Information braucht, der Emulator also immer der Gleiche ist. Somit kann es da gar keine individuelle Anpassung geben.

Ich meinte das mit Zelda so, dass es eines der ersten Games auf Wii war. Und für die erste Generation spiele, meiner Meinung nach gut ausgesehen hat.

Ich fand es grafisch einfach unterirdisch, auch für die erste Generation. Es sah ja nicht mal besser aus als ein Spiel bei der Konkurrenz auf der letzten Konsolengeneration, nämlich der PS2. Und nun musst du noch bedenken, die PS2 hatte immer den Ruf die schwächste Konsole der drei gewesen zu sein, sprich schlechter als der GC (der Meinung war ich nie, nahm sich nichts). Und dann kommt ein Spiel auf dem Nachfolger des GC und sieht dann auch noch schlechter aus. Wie übel ist das denn? Aber es war eben auch nur ein Port eines GC-Spiels, darf man auch nicht vergessen.

Wie es bei Drittherstellern aussah, weiß ich nicht. Zu der Zeit besaß ich nur Wii Sports und Zelda, hab mehrere Jahre lang keine anderen Spiele gefunden, erst gegen Ende.

Takeshi du Technik Guru, woran liegt das deiner Meinung nach, dass die Emulation so kompliziert ist? Vorallem vom N64. Das ist ja jetzt auch schon so alt. Ich weiß nur, dass in einem Prozessor Befehlssätze eingearbeitet werden um div. abfolgen von Berechnungen zu verkürzen. z.B. SSE bei Intel und AMD. Hat der N64 denn so viele komplizierte, komprimierte Befehle, dass man es leider nicht schafft?

Woran das genau liegt, kann ich dir auch nicht sagen, da ich die zu den Prozessoren hardwarenahen Details auch nicht so genau kenne. Eine Emulation ist aber dann schwierig, wenn sich das Gast-System technisch stark vom Host-System unterscheidet. Beim GC und der Wii ist das zum Beispiel anders. Beide sind sehr ähnlich, der GC-Emulator kann also viele Sachen direkt an die Wii weiterreichen. Das ist dann aber auch schon eine halbe Hardware-Emulation. Aber ich kann mir vorstellen, dass bei einem reinen Software-Emulator viele Befehle des Gastes mit wenigen Beehlen auf dem Host nachgebildet werden können, ist also schnell. Das N64 hat außerdem einen 64 Bit-Prozessor, die PS2 arbeitet teilweise mit 128 Bit. Auf dem PC läuft der Emulator dann aber auf einem System mit 32 Bit-OS, macht es auch schwieriger. Das alles betrifft dann aber eben nur die Geschwindigkeit.

Problematisch wird es auch, wenn der genaue Ablauf auf unterster Ebene gar nicht bekannt ist. Man weiß zwar, was herauskommt, wenn man bestimmte Werte hineingibt, aber das Wissen deckt immer nur diese Werte ab. Damit lässt sich ein System nachbilden, das au diese Werte gleich reagiert, aber auf andere reagiert es vielleicht nicht identisch. Das ist ähnlich wie in der Wissenschaft. Auch da gibt es Modelle, die für bestimmte Aspekte Zusammenhänge und Funktionen aufzeigen, wie beim Atommodell. Ganz bekannt das bohrsche Atommodell, das Elektronen als Kugeln sieht. Klappt super für Molekülbindungen, aber für den Austausch von Energie (Licht) wird ein anderes Modell mit Energieniveaus und Photonen verwendet. Aber ich schweie ab ...

Nächstes Problem könnte die Komplexität eines Systems sein. Die PS2-GPU (GS) soll ja sehr speziell und komplex sein. Da müssen auch die Leute bei Sony eine Menge Zeilen Code tippen, damit es dem GS entspricht. Und dann ist der Code zu langsam, damit er auf der PS3 in Echtzeit läuft, Fehler sind auch nicht ausgeschlossen. Deshalb laufen ja selbst au der v1 (EE und GS verbaut) nicht alle Spiele fehlerfrei.
Der Aufwand, ein System zu emulieren, wird also immer größer, je neuer die Systeme werden. Deshalb klappt das mit dem SNES und der PS1 noch super, das N64 und die PS2 machen da schon tierische Probleme.
« Letzte Änderung: 04. Juni 2013, 22:39:32 von Takeshi »