Autor Thema: Umstieg auf Linux  (Gelesen 1760 mal)

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Takeshi

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Umstieg auf Linux
« am: 13. Dezember 2019, 22:06:25 »
Das Support-Ende von Windows 7 naht (14.01.2020) und ich hatte mir schon vor längerer Zeit vorgenommen nun endgültig auf Linux zu wechseln. Das hatte ich eigentlich schon beim Support-Ende von Windows XP vor, aber dann konnte mich Windows 7 doch noch überzeugen. Damals gab es nur funktionale Abneigungen gegenüber Windows 7, das konnte ich noch klären. Aber inzwischen geht mir die komplette Firmenpolitik von Mikrosoft gegen den Strich, das ganze Konzept von Windows ... Windows ist nicht mehr da, um für den Anwender nützlich zu sein, der Anwender hat sich unter die Interessen Microsofts unterzuordnen, das sehe ich nicht ein.

Ich möchte einerseits von meinen Erfahrungen berichten und mich andererseits mit anderen austauschen, die auch dabei sind, den Umstieg schon vollzogen haben oder überlegen umzusteigen.


Hab selbst schon ewig Kontakt mit Linux (Mandrake, SuSe, Ubuntu, ...), hab es aber nie wirklich als aktives Betriebssystem genutzt, nur mal zum Rumspielen, zur Partitionierung oder Datenrettung.

Hab mich bei der Distributin nach langer Analyse für Linux Mint mit Cinnamon (aktuell totaler Mainstream) entschieden, optional noch Debian und KDE in der Hinterhand.

Hab mir vor einigen Wochen einen neuen Rechner gekauft. Hatte die Befürchtung, dass eventuell was nicht funktioniert, aber Glück gehabt, mit Mint läuft alles direkt. Debian ließ sich installieren und bleibt beim Start in der Kommandozeile mit der Info, dass leider der Grafikkartentreiber die RX 570 nicht unterstützt. Das ist denen während der Installation nicht aufgefallen, einen anderen Treiber anbieten war auch nicht drin. Damit war es dann Linux Mint.

Ich glaube die totalen Anfänger haben als größte Sorge Linux selbst, sie glauben nicht, dass sie damit klarkommen, dass alles anders ist. Das ist völlig unbegründet. Ich wage zu behaupten, der Umstieg auf Windows 10 bedeutet mehr Veränderung als auf so manche Linux-Distribution.

Das größte Problem ist die genutzte Software. Ein Betriebssystem ist schließlich kein reiner Selbstzweck, sondern dient "nur" dazu Programme zu benutzen und Zugriff auf Hardware bereitzustellen. Glücklicherweise kommt viel gute Software seit Jahren von Linux zu Windows herüber, die ich sowieso schon gern nutze. Und da ich den eventuellen Umstieg schon lange auf dem Schirm hatte, hab ich bewusst Programme gewählt, die es auch unter Linux gibt, sofern es da etwas Brauchbares gab. Inzwischen hab ich fast alle Programme nativ unter Linux laufen oder eine Alternative gefunden, selbst bei speziellerer Software die CAD oder Simulation. Nur noch zwei oder drei fehlen.

Für viele führt der erste Weg zu Wine, wenn sie mit Linux anfangen, aber das ist in meinen Augen der falsche Weg. Wine ist wirklich nur eine Notfall-Lösung, egal wie gut es unter Wine läuft.

Mir fehlt aktuell noch eine Alternative für IrfanView und WinSCP (FTP-Programm, Filezilla tut's nicht). Sonst hakt es noch ein kleinen Ecken der Linux-Oberfläche, aber nichts Großes.

So, nun in die Runde: Hat schon jemand, plant noch jemand, traut sich jemand nicht?
« Letzte Änderung: 13. Dezember 2019, 22:08:24 von Takeshi »

Anakin94

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Re: Umstieg auf Linux
« Antwort #1 am: 14. Dezember 2019, 01:15:08 »
Ich habe viele PCs hier und die bleiben möglichst alle so wie sie sind.
Aber einer muss dran glauben.
Nur mal so am Rande, ich fand schon damals den Resourcenverbrauch von Windows Vista/7 enorm und bei Windows 10 wirds noch mehr.
Warum muss ein Betriebssystem mehr als 1 GB RAM verbrauchen?
Das heißt doch Arbeitsspeicher, den ich aber nicht wirklich nutzen kann, da Microsoft den nutzt.
Früher konnte man mit ein paar kB RAM ein kleines Textdokument öffnen und heute muss der PC die Minimumanforderungen von Windows erfüllen um das zu können.
Alte PCs die noch brauchbar sind müssen offline benutzt werden, oder es muss für Hardware investiert werden.
Und warum braucht Windows 10 mehr als 100 Hintergrundprozesse?
Das kann doch mit logischem Denken nicht, sein das soetwas keinen interessiert.
Warum kann MS nicht effizient programmieren?
Der Resourcenverbrauch wird noch weiter ansteigen und das nur für ein Betriebssystem.
Dazu kommt noch das Windows 10 Spyware ist.
Tut mir Leid das musste raus, das lag mir in der Seele.



Zu Linux kann ich nicht viel sagen.
Ich hatte 2008 mal Ubuntu auf meinem Laptop installiert und getestet.
Aber da meine Programme und Spiele nicht liefen, hatte ich wieder gewechselt.
Ein weiterer Grund war, das es nicht das Gleiche war wie vorher.
Die Bedienung war kein Problem.
Sonst hatte ich noch Knoppix benutzt.
Das hatte ich zur Datenrettung mehrfach verwendet.

Mein Problem wird sein, das meine Programme nicht laufen werden und ich mich nur schwer an Ungewohntes gewöhnes kann.
Windows 10 hatte ich auch getestet und es klappt nicht.
Es ist komisch, ich bin mit Windows 7 noch nichtmal richtig zufrieden geworden. :-\

Was wird im Januar passieren... bei mir erstmal nichts.
Surfen kann ich auch am Handy.
Sonst werd ich auf einem PC Windows 10 mit einer anderen Festplatte erneut testen und fummeln, bis es mir passt.
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Takeshi

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Re: Umstieg auf Linux
« Antwort #2 am: 14. Dezember 2019, 01:41:09 »
Ich habe viele PCs hier und die bleiben möglichst alle so wie sie sind.

Würde Windows 7 weiter laufen, blieben sie auch so, wie sie jetzt sind, so ist das nicht. Aber da ich sowieso umstellen muss, versuche ich z Linux zu wechseln.

Das mit den Leistungsanforderungen ist ja ein alter Hut. Jedes Windows ist schneller und sparsamer als das alte Windows. Komischerweise ist MS-DOS auf einem 286er mit 25 MHz innerhalb von ein bis 2 Sekunden von einer HDD gestartet, die langsamer ist als die billigsten USB-Sticks. Ein aktuelles Windows braucht auf einem Rechner mit 4 Kernen zu je 3 GHz dafür das Zehnfache. Wobei ich sagen muss, mit Windows 7 sind die Anforderungen nicht wirklich gestiegen. Vista war damals eine Katastrophe, weil es so viel brauchte, aber Win7 war ähnlich wie XP. Wie es bei Win10 ist weiß ich nicht. Aber so ist das halt, wenn der Funktionsumfang wächst. Hab gestern noch eine alte Festplatte gefunden, auf der XP installiert war. Die XP-Partition war 10 GB groß, reichte. Und ja, mit jedem Windows steigt die Zahl der Hintergrundprozesse und vorallem der Dienste. Meine Fresse, was da alles läuft, für jeden Scheiß, unglaublich. Da war ich bei Linux auch erst geschockt, aber als ich dann sah, wie viele Dienste bei Windows laufen, war ich wieder ruhig.

Der steigende Ressourcenverbrauch stellt aber auch kein Problem dar. Die Rechner werden ja auch immer schneller und es kommt Microsoft zu gute, wenn man neue Hardware kaufen muss, da ist dann nämlich meistens eine neue Windows-Lizenz dabei. Und da man die bei Windows 10 dann auch nicht mehr auf einen anderen Rechner umziehen darf, perfekt. Aber die Leute wollen sowieso immer wieder was Neues, da beschwert sich keiner.



Spiele sind wirklich ein großes Problem. Da ich auf dem PC nicht spiele, ist mir das zum Glück recht egal. Aber da hat sich auch viel getan. Da Valve ordentlich an der Spiele-Kompatibilität von Wine gearbeitet hat, um Steam mit einem großen Angebot unter Linux anzubieten, soll da inzwischen sehr viel gehen. Aber ist für richtige PC-Spieler natürlich trotzdem nichts, da man nie weiß, ob ein Spiel nun laufen wird. Hab aber schon überlegt mir unter Linux erstmals einen Steam-Account zuzulegen und ein paar Spiele zu spielen.

Zitat
Ein weiterer Grund war, das es nicht das Gleiche war wie vorher.

Das hat mich auch immer wieder abgehalten, da ich ein extremes Gewohnheitstier bin. Aber wie oben schon gesagt, da ich mich ohnehin umstellen muss ...

Software ist wie gesagt kein so großes Problem mehr, da es so vieles meiner Programme auch als Linux-Version gibt: LibreOffice, VLC, Pale Moon (Firefox), Thunderbird, Nextcloud, VirtualBox, GIMP, AviDemux (Videobearbeitung), Inkscape, KiCAD (Platinen), FreeCAD (3D-Modelle), XAMPP (lokaler PHP-Server), qBittorrent, LTspice (Schaltungs-Simulation), KeePass (nicht ganz nativ, aber ohne Wine), Discord, Anki (Programm zum Japanisch-Lernen), ... also gibt echt ne Menge ohne Umstieg.
« Letzte Änderung: 14. Dezember 2019, 01:53:22 von Takeshi »

Anakin94

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Re: Umstieg auf Linux
« Antwort #3 am: 14. Dezember 2019, 16:33:19 »
Das mit den Leistungsanforderungen ist ja ein alter Hut. Jedes Windows ist schneller und sparsamer als das alte Windows. Komischerweise ist MS-DOS auf einem 286er mit 25 MHz innerhalb von ein bis 2 Sekunden von einer HDD gestartet, die langsamer ist als die billigsten USB-Sticks. Ein aktuelles Windows braucht auf einem Rechner mit 4 Kernen zu je 3 GHz dafür das Zehnfache.

Ich selber finde komisch das Microsoft das so gut findet.
Irgendwo hatte ich mal gelesen das Windows 10 schneller hochfahren soll als Windows 7.
Dummerweise nutzt Windows 10 standardmäßig eine andere Methode, wo wiederrum das herunterfahren dann länger dauert.
Windows 10 schreibt beim herunterfahren ein RAM Image auf die Festplatte, und läd es beim Booten.
Würde Windows 7 das machen, bin in ich mir sicher das es schneller sei.
Ich finde Windows 10 auch nicht gerade SSD freundlich, es nutzt zwar Technologien um die Geschwindigkeit zu erhöhen und Schreibzyklen zu optimieren.
Trotzdem hatte ich bemerkt das da andauernd irgendwelche Prozesse was am schreiben sind.
Mein Hauptrechner mit Windows 7 und einer SSD laufen seit 2012 und die SSD hat noch keine Fehler.

Nur mal so am Rande, mein alter XP Rechner von 2008 bootete Windows XP mit BIOS-Screen in 7 Sekunden zum Desktop. :)
Der XP Boot-Screen wurde nur 2 Sekunden angezeigt.

Wobei ich sagen muss, mit Windows 7 sind die Anforderungen nicht wirklich gestiegen. Vista war damals eine Katastrophe, weil es so viel brauchte, aber Win7 war ähnlich wie XP. Wie es bei Win10 ist weiß ich nicht. Aber so ist das halt, wenn der Funktionsumfang wächst. Hab gestern noch eine alte Festplatte gefunden, auf der XP installiert war.

Vista und 7 haben etwa den selben Resourcenverbrauch und die selben Anforderungen.
Das Problem mit Vista waren einfach die Bugs und fehlende Treiber.
Und das Vista mit den hohen Anforderungen zu früh erschien.
Viele PCs hatten damals nur 256 MB, oder 512 MB RAM.
Klar es gab Leute die auch mehr hatten.
Trotzdem wäre es mit Windows 7 nicht anders gelaufen, da dann auch das Treiberproblem da wäre.
Ich habe beide Systeme lange benutzt und ich persönlich kann keinen nennenswerten Nachteil zu Vista nennen.
Mir fällt jetzt nur die fehlende TRIM Funktion ein, aber das sollte nicht das Problem sein.
Ich selber habe bis zum Supportende, Vista auf meinem Laptop benutzt.

Die XP-Partition war 10 GB groß, reichte. Und ja, mit jedem Windows steigt die Zahl der Hintergrundprozesse und vorallem der Dienste. Meine Fresse, was da alles läuft, für jeden Scheiß, unglaublich. Da war ich bei Linux auch erst geschockt, aber als ich dann sah, wie viele Dienste bei Windows laufen, war ich wieder ruhig.

Ist halt dumm wenn ich mir Win10 Desktop angucke und es quasi dasselbe ist wie vor 20 Jahren.
Das Problem ist nur das ich nicht weiß was im Hintergrund abgeht.

Der steigende Ressourcenverbrauch stellt aber auch kein Problem dar. Die Rechner werden ja auch immer schneller und es kommt Microsoft zu gute, wenn man neue Hardware kaufen muss, da ist dann nämlich meistens eine neue Windows-Lizenz dabei. Und da man die bei Windows 10 dann auch nicht mehr auf einen anderen Rechner umziehen darf, perfekt. Aber die Leute wollen sowieso immer wieder was Neues, da beschwert sich keiner.

Da stimme ich dir zu, trotzdem müssen die hohen Resourcen nicht sein.
Aber wie du gesagt hast, Microsoft freut sich halt und kaum einer beklagt sich.
Es gibt noch abgesehen Software, die es schon seit Jahren gibt und trotzdem nicht aufbläht.

Mein Vater nutzt Windows 10, ich hab ihm aber vieles bis auf's Wichtige abeschaltet.
Selbst der Explorer wird nicht geladen, stattdessen die cmd.exe, da er damals ein großer Dos-Fan und Windowshasser war/ist.
Da regt er sich auch auf, das der für so ein blödes schwarzes Fenster soviel RAM-Auslastung hat.

Spiele sind wirklich ein großes Problem. Da ich auf dem PC nicht spiele, ist mir das zum Glück recht egal. Aber da hat sich auch viel getan. Da Valve ordentlich an der Spiele-Kompatibilität von Wine gearbeitet hat, um Steam mit einem großen Angebot unter Linux anzubieten, soll da inzwischen sehr viel gehen. Aber ist für richtige PC-Spieler natürlich trotzdem nichts, da man nie weiß, ob ein Spiel nun laufen wird. Hab aber schon überlegt mir unter Linux erstmals einen Steam-Account zuzulegen und ein paar Spiele zu spielen.

Steam geht mir auch schon wieder auf die Nerven.
Das ist auch total aufgebläht mit Zeug das ich nie nutzen werde.
Ebenso kann ich alte Spiele nicht mehr auf älterer Hardware spielen, da auch wieder das Betriebssystem nicht mehr unterstützt wird.
Und HL1+Mods wie CS 1.6, haben die mir kaputt gepatched und gemeldete Bugs fixen die nicht.
Auch komme ich nie mit den Design Updates von Steam zurecht.
Ich hasse das so, ich hoffe das sich Design bitte hier nie ändert.

Das hat mich auch immer wieder abgehalten, da ich ein extremes Gewohnheitstier bin. Aber wie oben schon gesagt, da ich mich ohnehin umstellen muss ...

Software ist wie gesagt kein so großes Problem mehr, da es so vieles meiner Programme auch als Linux-Version gibt: LibreOffice, VLC, Pale Moon (Firefox), Thunderbird, Nextcloud, VirtualBox, GIMP, AviDemux (Videobearbeitung), Inkscape, KiCAD (Platinen), FreeCAD (3D-Modelle), XAMPP (lokaler PHP-Server), qBittorrent, LTspice (Schaltungs-Simulation), KeePass (nicht ganz nativ, aber ohne Wine), Discord, Anki (Programm zum Japanisch-Lernen), ... also gibt echt ne Menge ohne Umstieg.

Ich würde mich auf jeden Fall über eine Info freuen, wie du damit klar gekommen bist.
Und ob es Probleme irgendwo gibt.
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Takeshi

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Re: Umstieg auf Linux
« Antwort #4 am: 15. Dezember 2019, 13:30:31 »
Das hat sich ja schnell zu einem Windows-10-Bashing-Thread entwickelt, das sollte es eigentlich nicht werden, das gehört eher in den Windows-10-Thread :P

Ich werde auf jeden Fall berichten.

Anakin94

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Re: Umstieg auf Linux
« Antwort #5 am: 15. Dezember 2019, 14:41:35 »
Oh tut mir Leid, ich war im Hirn ganz woanders. :-[
Mit Linux hatte ich bisher zuwenig zutun.
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Klauserus

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Re: Umstieg auf Linux
« Antwort #6 am: 28. Februar 2020, 17:47:15 »
Hey

Wie läuft es denn mit Linux?
Bin gerade erst auf den Thread aufmerksam geworden.

Habe mir vor ein Paar Wochen auch eine Linux Platte erstellt. Erst mit Solus und dann doch mit MINT.
Nach ein paar Forum Besuche war ich wirklich sehr zurfrieden. Ein paar Windows Programme wie Foobar konnte ich dank Wine weiter nutzen.
Auch Spiele gehen ganz gut. Zumindest alte Windows Klassiker und Emulatoren.

Mit der Grafik war/bin ich noch nicht zufrieden. ich kann oft bei alten Spielen nicht hochdrehen, obwohl es der Rechner locker stemmen (ä oder e? kommt ja nicht von Stamm :)) würde.

@Takeshi

Wie zufrieden bist du mit deiner RX570 unter Linux? ich habe eine 580ger im Neuen Rechner. Der mit Linux hat aber ne 650 ti
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Takeshi

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Re: Umstieg auf Linux
« Antwort #7 am: 29. Februar 2020, 13:50:22 »
Um es vorwegzunehmen: Wirklich zufrieden bin ich nicht. Aber Windows 10 kotzt mich auch gewaltig an. Ich glaube ohne Windows 10 hätte ich das Experiment schon längst abgebrochen.

Ich nutze ja aktuell Linux Mint 19.3 mit Cinnamon. Da haben schon so einige Probleme angesammelt, für die ich echt schon eine Liste angelegt habe. Nicht erschrecken, sind teilweise auch Kleinigkeiten dabei und sicher auch Sachen, die man noch durch Konfiguration beheben kann, aber dazu hatte ich bisher keine Zeit. Die für mich gravierenden Sachen hebe ich mal hervor.

- Cinnamon hängt sich regelmäßig auf. Mit Strg+Alt-Esc kann man den neu starten, aber trotzdem nervig. Muss allerdings sagen, das hatte ich schon länger nicht mehr und das trat vorallem auf, wenn zwei Nutzer am Rechner angemeldet waren. Eventuell verursacht das auch der Browser, der lief nämlich bei beiden Nutzern immer.
- Beim Benutzerwechsel geht der Nummernblock nicht, LED leuchtet aber. Mit einmal drücken geht die LED aus, noch mal drücken und sie geht an, dann geht der Nummernblock wieder.
- Symbole im Tray bekomme ich nicht minimiert. Unter Windows verschwinden ungenutzte Symbole hinter dem Pfeil, bei Linux keine Ahnung. Den VLC bekomme ich gar nicht in den Tray.
- In der Taskleiste tauchen nur die Programmnamen auf, nicht aber weitere Details. Mit den Standardeinstellungen unter Windows und auch Linux merkt man das kaum, da es eh nur Symbole ohne Text gibt, aber ich nutze die weitere Info schon immer. Beim Browser steht da dann der Titel der aktuellen Seite, beim Dateimanager der gerade geöffnete Ordnername und beim Bildbetrachter der Name des aktuellen Bildes. Hier steht einfach nur "Dateien", "Firefox" usw., womit ich bei mehreren geöffneten Ordnern schon gucken muss, was sich gerade wohinter verbirgt.
- Der Backslash funktioniert zur Steuerung nicht. Unter Windows kann ich damit im Browser und Dateimanager die Funktion "zurück" ausführen, hier nicht. Dachte erst das liegt an den jeweiligen Programmen, aber da es alle haben, eher nicht.
- Scheinbar können Programme nicht selbst anweisen, dass sie mit dem Systemstart auch starten. Bei Nextcloud ist das aktiviert, aber es funktioniert nicht, muss das immer händisch starten. Kann aber auch ein Einzelfall sein, ist aktuell aber sogar ganz gut so, siehe nächster Punkt.
- Die Datenträgerverwaltung ist eine Katastrophe, obschon so hoch gelobt unter den Linux-Leuten. Ist glaube ich alles konfigurierbar, aber mit den Grundeinstellungen kaum tragbar. Ich nutze eine extra Datenfestplatte, auf der auch Nextcloud synchronisiert. Für die Partition wird mir ein Link automatisch erzeugt (das gab es früher ja nicht), ich kann es also anklicken und es wird gemountet - aber eben erst dann. Wenn Nextcloud startet und ich habe vorher nicht explizit die Festplatte aufgerufen, meldet es einen Fehler, weil es das Laufwerk nicht findet, logisch. Wenn ich außerdem dann den Benutzer wechsel, dann kann dieser Nutzer auf diese Festplatte nicht zugreifen, weil schon gemountet. Nun kommt es gelegentlich vor, dass der USB-Stick meiner Freundin im Rechner steckt, ich fahre hoch, melde mich an, sie wechselt den Benutzer und kann dann nicht auf ihren Stick zugreifen, weil er dann doch irgendwie unabsichtlich (nicht angeklickt!) durch meinen Benutzer blockiert wird. Dann muss ich den erst unter meinem Benutzer auswerfen, dait er bei ihr geht. Oder man zieht ihn raus und steckt ihn wieder rein.
Noch viel geiler war aber, ich hatte eine Festplatte neu formatiert (ext4) und konnte anschließend selbst nicht drauf zugreifen. Formatiert wurde se mit GParted, wofür man root-Rechte braucht. Die Partition gehörte damit root und nicht meinem Benutzer, also konnte nur noch root drauf zugreifen. Einfach nur dämlich. Schön, wenn man es so konfigurieren kann, denn das kann auch echt praktisch sein, aber jeder Normalanwender schjmeißt einen Ziegelstein in den Rechner.
- Datenträger lassen sich nicht ausblenden. Unter Windows tauchen die Laufwerke des Cardreaders erst auf, wenn eine Speicherkarte eingesteckt wird. Unter Linux sind immer alle da. Das ist unübersichtlich.
- Unter Windows 7 hatte ich im Dateimanager unten eine Leiste mit Informationen wie Dateigröße, Änderungsdatum, Vorschaubild oder bei Partitionen die Belegung und Format. Mit Nemo (dem Standard-Dateimanager bei Cinnamon) konnte ich das nicht finden, aber Windows 10 bekommt das bei mir auch nicht mehr hin.
- Hab versucht die aktuellste Version von Wine (5.x) zu installieren, hab die Anleitung auf winehq befolgt, aber trotzdem Wine 4 bekommen. Generell geht mir die Softwareverwaltung auf den Sack und ist auch in meinen Augen ein Grund, warum Linux nicht in die Gänge bekommt. Zu viel Idealismus, zu paranoid, zu wenig praxistauglich. Software gibt es über die Paketverwaltung, und zwar so richtig veraltet. Das gilt für fast jede Software. Da es aber sehr viel Software darüber gibt, werden andere Verbreitungswege eher stiefmütterlich behandelt oder es wird sogar dringend davon abgeraten, weil angeblich unsicher. Und deshalb ist es teilweise echt schwer Software abseits der Paketverwaltung zu installieren. In der Theorie ist es nicht sooo kompliziert, aber es ist trotzdem IMMER kimplizierter als der Standard-Weg unter Windows und manchmal klappt es auch einfach nicht, wie es in der Theorie klappen sollte, siehe Wine bei mir.
- Der Standard-PDF-Reader ist super flott, aber das ist auch alles. Er ist sonst mega beschissen, nicht mal das Zoomen funktioniert vernünftig. Da wird es erst mal unscharf und dann stimmt die Position nicht richtig, denn wenn es wieder klar wird (Daten nachgeladen), springt das Bild häufig. Das hab ich bei großen Schaltbildern wie denen der PS3 bemerkt. Und ganz so weit wie mit dem Acrobat Reader kann ich auch nicht zoomen, womit ich dann einiges nicht lesen konnte, weil zu klein. Es gibt keine Funktion "Hand" wie mit dem Adobe Reader, womit ich das Blatt schieben kann. Klar, es gibt für PDFs sicher zig Alternativen, aber es ist schon wieder bezeichnend, dass man unbedingt eine Software vorinstallieren muss, die dann aber Müll ist.
- Einen mega guten Punkt hab ich noch vergessen, nämlich meinen Drucker. Hab beim Kauf extra geguckt, es gibt sogar einen Linux-Treiber des Herstellers. Aber erst mal so probiert, soll ja meist kein Problem darstellen und automatisch gehen. Denks'te. Treiber für genau das Modell nicht gefunden, mir wurde ein generischer Treiber vorgeschlagen. Geht aber auch nicht. Also dann den Treiber des Herstellers installiert. Dann bei der Druckereinrichtung den Treiber gewählt, ich musste direkt mal irgendwelchen AGBs zustimmen (hier war ich also richtig), aber danach wollte Linux partout nicht den Treiber installieren, sondern wieder den generischen, der nicht geht.

Das waren jetzt so die groben Dinge, ein paar kleine Details fehlen noch. Ich denke jedenfalls mit Cinnamon werde ich nicht glücklich, werde demnächst KDE ausprobieren.

Klauserus

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Re: Umstieg auf Linux
« Antwort #8 am: 29. Februar 2020, 14:55:02 »
Puh

da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll ^^  ;D

ich denke ich habe auch cinnamon. Kann mir das aber aus dem Grund nicht merken, da ich wohl nicht immer gleich den Unterschied sehe.

- Das mit dem aufhängen bei mehreren Benutzern könnte ich mal ausprobieren wenn du willst.
- Beim Nummernblock fiel mir nur auf, dass er oft aus ist. Immer dann, wenn ich ihn brauche ^^
- die Funktion zurück, könnte man evtl. im Browser extra einstellen. Ich hatte das Pronlem mit dem gedrückten Mausrad für Bildlauf. Musste im Foxi extra angeschaltet werden. Unter Windows nicht.
- Mounten nervte mich auch, kann aber in der Datenträgerverwaltung umgestellt werden. Das z.B. Datenträger beim Start sofort gemountet werden oder eben erst bei Zugriff. Vielleicht kann man dort auch das Problem mit dem doppelten Zugriff auf USB-Stick lösen.
- Was mir im, nenen wir ihn "explorer" geholfen hat, sind Favoriten. Damit komme ich schneller hin wo ich will und muss mich nicht jedes mal durch die ungewöhnliche Dateistruktur hangeln

- Wine 5.X hör mir auf. Wollte ich ebenso über den Terminal installieren/updaten. Fehlermeldung. Wine 4 entfernt. Fehler usw. Forum sagte: muss ich wohl warten bis es offiziell im App Manager verfügbar ist -_-

# Hoffnung: https://www.computerbase.de/2020-02/gobolinux-017-alpha-linux-dateisystem/
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Re: Umstieg auf Linux
« Antwort #9 am: 29. Februar 2020, 21:37:18 »
Ich kann mir das mit den Desktop-Systemen vermutlich schon deshalb gut merken, weil ich schon vor 15 Jahren KDE und Gnome ausprobiert und vergleichen habe. Und für den jetzigen Umstieg habe ich mir die Möglichkeiten aller Systeme noch mal genau unter die Lupe genommen.

Zitat
GoboLinux macht die Paketverwaltung quasi zum Dateisystem.

Für mich klingt das nicht nach Hoffnung, sindern nach Alptraum. Der ganze Mist mit den Abhängigkeiten gehört finde ich abgeschafft. Einfach alles rein ins Programm, was man so braucht. Dann hat man zwar einige Sachen doppelt und dreifach, aber wir haben nicht mehr 1980. Mit Flatpack umgeht man genau das Problem, aber für den richtigen Weg halte ich das auch nicht, weil man gleich eine aufgeblähte Sandbox für jedes Programm nimmt.

Zitat
Zum einen können auf diesem Weg nicht nur mehrere Versionen eines Programms installiert sein, sondern auch gleichzeitig ausgeführt werden.

Krass, man ist da, wo man unter Windows schon immer war und wo man unter Linux ohne Paketverwaltung auch wäre. Ich installiere es einfach im Ordner "LibreOffice" und fertig. Will ich mehrere Versionen nutzen, kann ich auch festlegen, dass es in "LibreOffice 6" oder "LibreOffice Beta" installiert wird. Wenn mir das nicht gefällt, wird es "LibreOffice/6.3", so wie in dem Artikel angegeben. Ich habe alle Freiheitsgrade. Wie dort beschrieben kann ich aber keinen festen Link auf die aktuellste Version setzen. Die Verlinkung kann die Paketverwaltung zwar anpassen, aber die Links, die die Paketverwaltung nicht vor Augen hat kann sie auch nicht ändern. Wenn ich also mein System individuell anpassen möchte, was bei Linux ja angeblich so viel besser möglich ist als mit Windows, bekomme ich an der Stelle unter Umständen Probleme. Das könnte man höchstens lösen, indem es einen symbolischen Link nit dem Namen "current" gibt, der mit jedem Update angepasst wird. Dann greift man über "LibreOffice/current" drauf zu und hat immer das aktuellste.

Die Integration mit Wine läuft besser als ich dachte, dafür habe ich da andere Ärgernisse. Für die Schrift wird so ne Art "ClearType" verwendet, wodurch alles verwaschen ist, was unter Wine läuft. Schriftarten scheinen auch zu fehlen, wodurch mir teilweise einfach nur Kästchen statt Sonderzeichen angezeigt werden. Und ganz ärgerlich, der Messenger Line will nicht so recht. Ich hatte es vor längerer Zeit mal getestet, lief. Nun installiert, aber es stürzt beim Start sofort ab. Weil es mal lief, eine alte Version installiert, siehe da, geht. Update gemacht, geht noch immer! Irgendwann kam wieder ein Update, nun stürzt es wieder ab. Da hoffe ich nun auf Wine 5.

Lesezeichen im Explorer finde ich auch praktisch, habe ich aber schon unter Windows 7 genutzt. Dafür braucht es kein Linux.

Und es ist natürlich nicht alles schlecht, auch wenn ich so viel aufliste. Ganz nett finde ich, dass der Explorer in der rechten Ansicht Ordner normal öffnen kann, aber gleichzeitig auch die Baumansicht kann.

Klauserus

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Re: Umstieg auf Linux
« Antwort #10 am: 01. 2020, 09:45:01 »

 Zugegeben, dass nervt mich auch. Hatte ebenso die Hoffnung mit Wine ein paar mehr Spiele bzw. Grafikeinstellungen zum laufen zu bringen.

  ja nicht alles ist schlecht. war sehr positiv ueberrascht und finde es nach wie vor eine gute Alternative. Bevor ich mich auf WIn10 ein|umstelle, doch lieber Linux.
 
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Re: Umstieg auf Linux
« Antwort #11 am: 01. 2020, 23:06:54 »
Ob ich Linux weiter nutzen werde hängt ein wenig davon ab, wie es mit Kubuntu läuft. Ist da auch vieles nicht zu machen, werde ich versuchen Windows 10 zu säubern, so weit es geht. Da gibt es ja auch mehr Möglichkeiten, als ich bisher ausgeschöpft habe.

Takeshi

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Re: Umstieg auf Linux
« Antwort #12 am: 05. 2020, 00:57:28 »
Hab mir nun Kubuntu 20.04 LTS auf einer anderen SSD installiert und es kurz angeguckt. Das sieht doch alles viel runder aus, viel durchdachter.

Schwierig wird es offenbar mit einem PDF-Betrachter, habe ich nun festgestellt. Xreader ist bei Mint vorinstalliert, die Software ist eine Katastrophe. Wenn man sch umguckt, wird eine Evince und Ocular vorgeschlagen. Evince ist nur minimal besser, Okular startet bei mir gerade gar nicht. Den Adobe Reader gibt es in Version 9 noch nativ für Linux, bugt aber nur rum. Adobe Reader XI läuft mit Wine (4) gar nicht.
Okular sieht recht in Ordnung aus.
« Letzte Änderung: 05. 2020, 01:04:34 von Takeshi »