Neuer Laptop

Begonnen von otisdriftwood, 07. Juli 2013, 23:53:53

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we3dm4n

Natürlich kann man das damit vergleichen, denn der Verschleiß der Elektronik ist ebenso gewollt. Es wird zu Billig-Komponenten gegriffen. Low-ESR Elkos die gerne mal den Dienst nach ein paar Jährchen quittieren und und und - das ist alles gewollt: 1. senkt es die Produktionskosten, d.h. man kann ienen höheren Gewinn bei gleichem Preis erzielen 2. muss der Kunde sich vorhersehbar nach ein paar Jahren wieder ein neues Produkt kaufen, da das alte an sowas simplen stirbt.
Die Liste könnte man so fortsetzen ...

DoggyDog

Auf diesem Prinzip basiert unser Wohlstands- und Konsumgesellschaft. Das ist einer der Gründe, warum ich Laptops nicht mag. Die sind bei der Anschaffung teurer, bei Reparaturen wesentlich teurer und verschleißen schneller.

otisdriftwood

Wenn man aber nur unterwegs ist, dann muss man darauf zurückgreifen. Ich hab mir erst einen Laptop gekauft als ich auf Montage war um mit zu Hause zu skypen. Aber mein Desktoprechner wird gar nicht mehr genutzt, da zuhause noch ein Laptop ist fürs andere Ende der Skypeverbindung.

Zitat von: we3dm4n am 10. Juli 2013, 10:26:10
Natürlich kann man das damit vergleichen, denn der Verschleiß der Elektronik ist ebenso gewollt. Es wird zu Billig-Komponenten gegriffen.

Aus der Rubrik unnützes Wissen ;D:
Der erste offizielle Fall davon war die Glühbirne in den 1920er Jahren, bei denen die Lebensdauer absichtlich auf 1000h begrenzt wurde.

Takeshi

Zitat von: we3dm4n am 10. Juli 2013, 10:26:10
Natürlich kann man das damit vergleichen, denn der Verschleiß der Elektronik ist ebenso gewollt.

Du kannst es nicht in dem Sinne vergleichen, dass du sagst "Bremsen müssen 5 Jahre halten" -> "Lötstellen müssen 5 Jahre halten", "die Kontakte in SD-Kartenslots müssen 5 Jahre halten", "Verschleißteil XY muss 5 Jahre halten" - weil es sich dabei um völlig verschiedene Arten von Verschleiß handelt, die Belastung ist eine andere, die Anforderungen, somit kannst du auch nicht von der Haltbarkeit einer Verscheißteils auf Anforderungen an ein völlig anderes schließen.

Vergleichbar ist es natürlich in dem Sinne, dass es überall Verschleiß ist. Aber das ist ja klar, da begründet man es ja mit sich selbst. Es handelt sich auch immer um Produkte wirtschaftender Unternehmen, die immer daran interessiert sind, dass neue Produkte gekauft werden, weshalb die Hersteller das natürlich freut. Das heißt aber NICHT automatisch, dass dieser Verschleiß extra eingebaut wurde. Er kann sich auch so ergeben haben und das wurde dann so hingenommen.
Verschleißende Lötverbindungen gab es schon immer, die Ausfälle deshalb sind in den letzten 10 Jahren stark gestiegen, was aber vorallem technischer Natur ist. Heute hat man viele BGAs (wo die Unterbrechnungen auftreten), vor 10 Jahren nicht. Heute wird bleifreies Zinn verwendet, vor 10 Jahren nicht. Heute verheizt so ein Chip gern 50W oder auch mal 100W, vor 10 Jahren konnte man die oft noch passiv kühlen. Das sind alles Entwicklungen, die dazu beitragen, dass es vermehrt zu Unterbrechnungen kommt. Die Hersteller freut's und ich denke, so viel können die dagegen gar nicht unternehmen, selbst wenn sie es wöllten - auch wenn sie es nicht wollen.

Ich behaupte auch nicht, dass es keine gewollt hervorgerufene vorzeitige Ausfälle gibt, wie durch billige Elkos. Es ging hier aber einzig und allein um Lötverbindungen an den BGAs.

otisdriftwood

Es gibt nen Laptop von one
17", mit i7-4800MQ, Radeon 8970M, 2x 8GB RAM, ner SSD mit mini-pci-e, 2 normale Festplatten a 750GB und BluRay Brenner
Mal schauen ob er was taugt. In 4 Wochen hab ich ihn

Dragoon

Ich find die Bezeichnung "Gaming-Notebook" immer noch witzig ^^
Solang keine externe Steuerperipherie angeschlossen, sind die Dinger doch kein bisschen für Gaming geeignet  :P

otisdriftwood

Die Lieferung hat sich leider sehr verzögert. Ich hab den Laptop jetzt seit 1 Woche. Optisch und von den Wartungsklappen her macht er einen sehr guten Eindruck. Das meiste ist sehr gut zugänglich. Plätze für Ram Riegel hat er sogar 4, Mini-PCI-e sind auch 2 vorhanden. Das Kühlsystem macht im Gegensatz zu den üblichen Notebookkühlsystemen einen guten Eindruck. CPU und GPU haben jeweils einen eigenen Kühler mit Lüfter und zwei bzw. drei Heatpipes zum Kühlkörper
Der verbaute Ram ist leider Nanya Elixir. Eventuell werd ich den noch tauschen.
Ausserdem war Win7 nicht im UEFI Mode installierbar. Im Bios hingegen schon, allerdings mit jeder Menge BlueScreens verbunden. So wie es bisher aussieht hat die CPU einen weg :( Die ist wohl beim Stresstest vollständig über den Jordan gegangen, da jetzt schon Bluescreens beim booten von DVD/USB ins Windows Installationsmenu auftreten. Sowohl bei Win7 als auch bei Win8. CPU Tests von USB Stick kann ich gar nicht mehr ausführen.

Dragoon

na dass hört sich ja schon super toll an...
was hastn damit angestellt xD?

Takeshi

Zitat von: otisdriftwood am 13. September 2013, 20:50:22
Ausserdem war Win7 nicht im UEFI Mode installierbar.

Ist doch in Ordnung, dann nutzt du halt das weitaus sicherere BIOS als das UEFI. Das würde ich nur nutzen, wenn es unbedingt sein muss, wie bei einer Systemfestplatte mit über 2 TB. Aber wer hat das schon?

otisdriftwood

Secure Boot hätte er ja auch. Von dem her wäre das mit dem UEFI schon ok gewesen. Aber ging ja eh nicht. Dann wollte ich ja im BIOS installieren, aber dabei ist der Rechner komplett abgeschmiert. Jetzt komm ich gar nicht mehr zum Installieren, da kommt vorher schon ein Bluescreen. Hab auch schon mit 2 verschiedenen DVDs probiert und mit 2 verschiedenen USB Sticks, 2 verschiedene Win7 Isos und 1 Win8 Iso. Bei gar keinem komme ich zum Installieren.
Scheinbar hab ich hier einen Hardwaredefekt. Ich gehe von CPU oder Mainboard aus, aber den Laptop werd ich erstmal zurück bringen müssen. :(

Takeshi

Zitat von: otisdriftwood am 14. September 2013, 20:51:42
Secure Boot hätte er ja auch.

Das Ganze ist eine riesen Lachnummer. UEFI ist lächerlich unsicher und weil das irgendwann mal aufgefallen ist, hat man versucht das Loch mit Secure Boot zu stopfen. Das hat natürlich noch den netten Beigeschmackt, dass man damit eine Monopolstellung festigen kann.
Der Name "Secure Boot" vermittelt zwar den Eindruck von Sicherheit, aber das nicht wirkilich zu recht. Es gäbe VIEL sicherere Wege, aber die wollte man wohl nicht gehen.

grave_digga

#26
Jo, UEFI ist Rotz, das braucht niemand. ;) Ich frage mich warum man ein "normales" Bios das über so viele Jahre gereift ist so verschandeln muß. Aber wenn bei der Installation schon der Bluescreen kommt würde ich eher auf Speicher oder HDD tippen. Nimm doch jeweils mal einen Riegel raus und teste dann mal.
<- Der da ist gerne hier. :)

otisdriftwood

Secure Boot wäre immer noch die bessere Wahl zu gar nichts.
Aber im Endeffekt ist das ja erstmal egal. Ich will erstmal das der Rechner überhaupt läuft. Ob nacher im Bios oder Uefi ist mir eigentlich nicht so wichtig, solange er denn überhaupt mal läuft. :-[

Speicher sind ok. Läuft auch mit anderem Speicher nicht. Und mit einem Riegel auch nicht. Und Memtest ist auch ok. Festplatten hab ich auch die SSD und die normale einzeln versucht. Kein Unterschied.

Takeshi

Das muss trotzdem nicht die CPU sein, das kann auch das Mainboard, die Grafikkarte oder was auch immer sein. Auf jeden Fall scheint es ein Hardwarefehler zu sein und das ist im Moment nicht dein Problem, also zurück damit.

grave_digga

Jupp, wenns der Speicher und die HDD nicht ist muß es ja fast schon am Mainboard oder der GPU liegen. Prozessoren schließe ich mit solchen Fehlern eher aus, ich hatte in meiner langen Laufbahn in der ich mit PCs zu tun habe bisher nur 2 CPUs die liefen aber Fehler produzierten. 1 x wars ein Athlon Slot A und das andere ein Intel P4. Ansonsten funktionieren die Dinger oder sie sind ganz tot, dazwischen gibts nur sehr selten was.
<- Der da ist gerne hier. :)