Deutsche Telekom plant scheinbar Reise in die Vergangenheit

Begonnen von Takeshi, 26. März 2013, 20:05:38

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klesk

Die werden sich schon noch was einfallen lassen um ihr Modell durchzusetzen. Glaub kaum das die so ohne weiteres Aufgeben, z.b gar keine Flatrates mehr anbieten und nur noch ein VL-Tarif, was wohl das einfachste wäre und für die Bestandskunden finden die auch noch bestimmt ein Mittel.

WAR-STEINER

Ich verstehe die Kosten nicht, die angeblich verursacht werden, wenn man mit einer angeblichen Flatrate mehr als 75GB verbraucht, aber dann GBs gegen Bares zukaufen soll.

Es ist und bleibt Abzocke, da der Verbrauch mehr als 100-fach bereits im Vorfeld schon bezahlt worden ist.

DoggyDog

Zitat von: WAR-STEINER am 02. November 2013, 08:18:18
...Es ist und bleibt Abzocke, da der Verbrauch mehr als 100-fach bereits im Vorfeld schon bezahlt worden ist.

Ich bin ja keineswegs auf der Seite der Telekom, aber wie kommst du darauf  :???

WAR-STEINER

Na der Umstieg auf DSL war ausreichend gering was angebliche Kosten verursacht hätte, jetzt der weitere Schritt : Glasfaser...

Der kostet etwas, doch wir, die Nutzer, haben bereits dafür bezahlt, denn, vor Jahren schon zahlte man den Anschluss monatlich, also nur Telefon, mittlerweile DSL, Preise sind diesbezüglich unangemessen und Wucher, jahrelang, doch es wurde DSL zur Verfügung gestellt mit einer unendlichen Verfügbarkeit, dass selbst jeder locker 500000GB verbrauchen könnte.
Clever nur, dass Experten diesbezüglich sagen, dass selbst 1GB nichts kosten kann, wenn es unendlich davon geben könnte. Es ist momentan nur so, dass die Telekom die Gelder nicht freiwillig zahlen will, die aber nötig für den Ausbau sind. Stattdessen nimmt man sich in DE natürlich den Kunden zur Brust, der eh Zahlmeister Nummer 1 ist und als solches gilt.

Vor 25 Jahren telefonierte man in Canada kostenlos im eigenen Staat... Sowas, will man gar nicht glauben. Was hier allerdings aktuell abgeht in unserer Bananenrepublik ist langsam echt nicht mehr schön.

Takeshi

Das trifft es ziemlich gut auf den Punkt. Die Telekom hat das damalige Kupfernetz quasi geschenkt bekommen und danach nur noch Geld damit verdient. Das Geld haben die aber nicht dafür zur Seite gelegt, um damit den weiteren Ausbau des Netzes zu bezahlen, sondern einfach für die Tasche der Manager oder was weiß ich. Jedenfalls hat die telekom angeblich kein Geld für den Ausbau, der dringend nötig ist und da soll der Staat dann ran. Da wäre es mir doch lieber gewesen, das Telefonnetz wäre weiterhin staatlich. Am Ende zahlen wir es ja doch über den Staat, nur lieber zahle ich dann meine monatlichen Gebühren an den Staat, als sie einem privaten Unternehmen in die Hand zu drücken und dafür quasi nichts zu bekommen (im Großen gesehen).