Autor Thema: PC Startprobleme  (Gelesen 334 mal)

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Dragoon

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PC Startprobleme
« am: 09. Dezember 2020, 08:33:14 »
Moin  ;D

Hattet ihr schon mal Startprobleme wenn der PC "zu kalt" war ?
Ich habe die letzte Zeit beobachtet, dass wenn ich bei den aktuellen Temperaturen mal eben 10 Minuten Fenster weit offen durchlüfte, der PC anschließend Probleme hat zu starten.
Äußert sich indem er versucht hochzufahren, dann einfach komplett ausgeht, das Ganze dann so 2-3 Mal bis er an bleibt.
Bei normaler Raumtemperatur no Problems at all.
Ich kam jetzt noch nicht dazu (bzw. bin zu faul) das Netzteil mit einem Netzteiltester zu prüfen, aber wäre so meine erste Anlaufstelle oder was meint ihr?

Grüße

Anakin94

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Re: PC Startprobleme
« Antwort #1 am: 09. Dezember 2020, 14:22:33 »
Das Problem hatte ich noch nicht.
Vielleicht ziehen sich bei dir die Stecker zusammen und haben kein richtigen Kontakt mehr.
Prüf mal ob die alle richtig sitzen.
Oder halt wie du schon vermutet hast ist das Netzteil das Problem.
Eventuell sind es dann die Elkos? :gruebel
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Takeshi

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Re: PC Startprobleme
« Antwort #2 am: 09. Dezember 2020, 14:44:48 »
Das Problem hatte ich so ähnlich auch. War das Netzteil lange aus, startete der Rechner erst nach mehreren Anläufen. Lief er einmal, blieb er ohne Probleme an und und Aus- und Einschalten war kein Thema. Ursache war ein defekter Elko im Netzteil. Kann bei dir aber theoretisch einer auf dem Mainboard sein. Das lässt sich aber leicht mit einem Fön herausfinden.

Dragoon

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Re: PC Startprobleme
« Antwort #3 am: 09. Dezember 2020, 20:22:33 »
Bei Raumtemperatur halt kein Problem, nur nach dem Lüften.
Auch im Betrieb und unter Last, no Problems.
Spätestens wenn die Grafikkarte ja anfängt richtig zu ziehen sollte sich ja doch ein defektes Netzteil bemerkbar machen?
Rechner ist halt zwar aus, aber am Strom dauerhaft und an den richtig guten Brennenstuhl Steckerleisten mit Überspannungsschutz.

Takeshi

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Re: PC Startprobleme
« Antwort #4 am: 09. Dezember 2020, 21:41:33 »
Bei Raumtemperatur halt kein Problem, nur nach dem Lüften.

Alles eine Frage der Zeit. Wenn so ein Elko seine Kapazität verliert, dann passiert das meistens langsam und stetig. Und generell verlieren die mit sinkender Temperatur an Kapazität, mit steigendem Defekt wird dieser Effekt größer. Erst erreicht er die kritische Kapazität auch bei -20 °C, dann nur noch beo 0 °C und irgendwann erst bei 30°C.

Auch im Betrieb und unter Last, no Problems.
Spätestens wenn die Grafikkarte ja anfängt richtig zu ziehen sollte sich ja doch ein defektes Netzteil bemerkbar machen?

Nein, kommt drauf an, welche Aufgabe er hat. Ist er für die Standby-5-V zuständig, macht die Last der Grafikkarte keinen Unterschied.
Früher gab es ein recht ominös anmutendes Phänomen bei Videorecordern. Bei vielen Menschen waren die dauerhaft am Netz. Ein Elko war nur dafür zuständig, dass das Netzteil anläuft. Der Elko war schon lange platt, aber erst nach Jahren wurde der Videorecorder vom Netz getrennt und zeigte nach dem erneuten Anstecken kein Lebenszeichen mehr. Da konnte man schnell auf einen solchen Elko schließen.
Mir ist klar, dass dein Netzteil immer am Netz hängt, ich tippe deshalb nicht genau auf "diesen" Elko (sofern es ihn überhaupt noch gibt), aber das Phänomen zeigt, dass es nicht immer nur auf die Last im Betrieb ankommt.

Du kannst ja mal den Rechner ans offene Fenster oder vor die Tür stellen (je nachdem, wo du wohnst), so dass er ordentlich durchkühlt, also schon so eine Stunde. Danach föhnst du das Mainboard warm und guckst, ob es dann direkt startet. Wenn ja, liegt der Fehler auf dem Mainboard, andernfalls ziemlich sicher im Netzteil.