Kaufberatung Infrarot Lötstation oder auch Heißluft Lötstation

Begonnen von KKA, 07. Januar 2013, 21:11:24

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DoggyDog

#60
Zitat von: we3dm4n am 14. Januar 2013, 14:20:13
Wie immer: 19% Einfuhrumsatzsteuer, wenn der Zoll das Paket rauspickt.

Erstens sind es nicht immer, "nur" 19% EUSt. diese gelten bis zu einem Gesamtwert (Ware + Versandkosten) von 150 Euro. Darüber werden je nach Art der Ware die eigentlichen Zölle erhoben.

Zitat von: we3dm4n am 14. Januar 2013, 14:20:13
Bei der 2702A+ gibt fix das Heizelement den Geist auf (bei allen kleinen Stationen eigtl.), wenn man nahezu täglich damit große BGAs reworked.

Zum BGA-Rework sind diese Stationen grundsätzlich weniger bis gar nicht geeignet, und bei täglichem Gebrauch kann man fast von einer gewerblichen Nutzung sprechen. Wer mit dem Rework sein Geld verdient, sollte sich nicht in diesem Segment nach seinem Arbeitsgerät umsehen. Eine Reworkstation für 300 Euro ist da betimmt nicht erste Wahl, da gibt es eine gute Weisheit für diesen Fall: Billiges Werkzeug kann ich mir nicht leisten  ;)

Ich gehe mal davon aus, dass hier der Hobbyaspekt imVordergrund steht. Und da sind die Aoyue-Sationen richtig angesiedelt und erfüllen Ihren Zweck voll und ganz. Für die industrielle Nutzung gibt es wiederum Geräte, welche den Anforderungen entsprechen aber damit auch deutlich Kostspieliger sind.

Dragoon


we3dm4n

Zitat von: DoggyDog am 14. Januar 2013, 14:46:41
Erstens sind es nicht immer, "nur" 19% EUSt. diese gelten bis zu einem Gesamtwert (Ware + Versandkosten) von 150 Euro. Darüber werden je nach Art der Ware die eigentlichen Zölle erhoben.
Es ging um die Atten 858D. Da sind es nunmal "nur" 19% Einfuhrumsatzsteuer, da wir weit unter 100€ liegen. Ich führe seit Jahren Sachen ein und kenne mich dementsprechend aus - wäre noch etwas anderes auf ihn zugekommen hätte ich das genannt.  :klatsch

Zitat von: DoggyDog am 14. Januar 2013, 14:46:41
Zum BGA-Rework sind diese Stationen grundsätzlich weniger bis gar nicht geeignet, und bei täglichem Gebrauch kann man fast von einer gewerblichen Nutzung sprechen. Wer mit dem Rework sein Geld verdient, sollte sich nicht in diesem Segment nach seinem Arbeitsgerät umsehen. Eine Reworkstation für 300 Euro ist da betimmt nicht erste Wahl, da gibt es eine gute Weisheit für diesen Fall: Billiges Werkzeug kann ich mir nicht leisten  ;)

Ich gehe mal davon aus, dass hier der Hobbyaspekt imVordergrund steht. Und da sind die Aoyue-Sationen richtig angesiedelt und erfüllen Ihren Zweck voll und ganz. Für die industrielle Nutzung gibt es wiederum Geräte, welche den Anforderungen entsprechen aber damit auch deutlich Kostspieliger sind.
Ich bin nunmal nicht der Einzige, der diese Maschine hat(te). U.a. war da sogar ein gewerblicher Tätiger (den ich auch persönlich kenne) bei und der hatte komischerweise keine Probleme mit der Maschine, gibt also selbst bei Aoyues sowas wie "Release Xenons" ;)
Was schreibst du da? Es geht hier um Empfehlungen für Dragoonsanwendungsbereich - wer hier was als Hobby oder sonstiges betreibt ist doch vollkommen nebensächlich. Ich löte nunmal täglich, trotzdem macht mich das noch lange nicht zu einem Gewerblichen ... manche Leute haben eine komische Auffassung  :bala

Takeshi

Hab jetzt nicht alles durchgelesen, aber so kurz, worauf man bei einem Lötkolben achten muss (hatten wir ja auch schon, aber gut):
- Die Leistung muss ausreichend sein, mit 15W bekommt man nicht viel gebacken, es sollten schon mindestens 40W sein, mehr ist besser.
- Gucken, ob es eine große Auswahl an Spitzen gibt, was die kosten und ob es vielleicht auch welche von Drittherstellern gibt. Die Qualität sollte auch stimmen, aber daslässt sich kaum prüfen.
- Die Temperatur der Stationen muss möglichst Konstant sein, wofür der erste Punkt wichtig ist: Viel Leistung. Denn nur damit kann die Station schnell nachpowern, wenn Wärme verloren geht.

DoggyDog

Zitat von: we3dm4n am 14. Januar 2013, 16:34:16
...
Ich löte nunmal täglich, trotzdem macht mich das noch lange nicht zu einem Gewerblichen ... manche Leute haben eine komische Auffassung  :bala

Allgemein war mein Beitrag nicht böse gemeint, war vielleicht auch etwas zu forsch.
Wenn du aber schreibst, dass zu beinahe täglich BGA-Rework durchführst, hört sich das für meine Begriffe schon mehr an als nur einem Hobby. Wer täglich BGAs lötet, der kauft sich doch dafür keine "Universalstation" für ~200 Euro.

Klauserus

SCPH-7002
SCPH-7502
SCPH-5552
SCPH-39004 + Netzwerkadapter
SCPH-70004
SCPH-70004
..irgendwo muss noch eine FAT sein

Dragoon

#66
Ich hab mir auch gerade eine von Zongdhi zugelegt, die Lötspitzen dürften eigentlich alle untereinander kompatibel sein, hab meine bei reichelt für 2€ des Stück bekommen.
Aber hast du auch schon mal weiter unten im Angebot geschaut, dort werden doch schon ein paar Lötspitzen vorgeschlagen?

DoggyDog

Da ist aber nur ein Set mit 0,8/1,6/2,4/3,6 angeboten, er sucht ja feinere Spitzen.

Dragoon

also die 0,5 hab ich mir bei reichelt geholt.
0,2...uff das wird schwer, hab noch keine bisher gefunden.

we3dm4n

Die sind alle untereinander kompatibel:

ZitatFixpoint EP5 , ZD-931 , McVoice LS-450 , ZD-937 , McVoice LS-1000
Alle fünf Stationen haben das SELBE Innenleben. EP5, ZD-931 und McVoice LS-450 sind zudem auch äußerlich baugleich sowie die ZD-937 und McVoice LS-1000. Alle fünf haben folglich 48W und sind im Bereich von 150°C bis 450°C regelbar. Die Stationen bewegen sich meist im Preisbereich von 40€ bis 50€.

ZEROFX

Hallo ich möchte mal kurz meinen Senf dazugeben.


Ich hatte zwei Aoyue Kombistationen. --> Rausgeschmissenes Geld, meiner Meinung nach!. Wer Handys repariert oder Kleinteile wie Buchsen, SMD ICs auslötet per Heißluft, für den mag sich das vielleicht rentieren. Die meisten und günstigen Aoyue Stationen haben immer zu wenig Leistung. Wer Bleihaltig lötet für den mag das passen, aber sobald man mit Bleifreiem Lot anfängt braucht mehr Leistung, die auch konstant gehalten werden muss. Ein weiterer Nachteil der 968+ (oder 968A+) ist das Keramik Heizelement des Lötkolbens. Solche Heizelemente haben eine niedrigere Lebensdauer. Außerdem hat die 968A+ sicher keine 70W Leistung @ Lötkolben. Bzw. nicht mal annähernd, sonst hätte ich sie heute noch, die 908+ hatte da mehr Leistung und ein PTC Heizelment. Zar keine Digitalanzeigen und anderen Schnickschnack, aber sie war schon etwas besser als die 986+. Die integrierte Absaugung der 968+ ist der einzige Vorteil an dieser Station, nur damit nimmt man auch eine schlechtere Kolben "Ergonomie" in Kauf. Zwar nichts weltbewegendes, aber wenn man die Andere kennt, kann man sich nur schwer damit anfreunden. Meine Empfehlung, besser zwei getrennte Geräte und nicht so Kombi Geräte. Die können dann meistens beides nicht anständig. Aber das ist meiner Meinung nach überall so...

Mein Tipp für eine Lötstation: Ersa iCon Pico. Zwar ist das teuerer, aber später kann man sie auch wieder gut verkaufen.

Größter Vorteil ist der Lötkolben, der ist eigentlich wie bei den Aoyue nur einen Tick besser . Lötspitzen kosten etwa das gleiche, die Auswahl ist auch sehr groß.
Aber auch zur Station, hier wird auch mit mehr Geworben als es tatsächlich der Fall ist. Werbung sagt 80W, Datenblatt 68W. aber immerhin.
Derzeit nutze ich diese Station und finde sie schon deutlich besser als was ich vorher nutzte. Ersa Tip260 (taugte nur für Bleihaltig), Aoyue 908+, Aoyue 968+ oder 968A+. Zudem einen haufen billig Lötkolben (von Pollin & co.) die nichts taugten, möglicherweise waren sie für Bleihaltig ok, aber manche Lötspitzen nahmen nicht einmal Lot an.

Alternativ, kann man sich bei Reichelt umsehen, dort gibt es ebenfalls so kleine China Stationen von xytronic mit viel Leistung (Bei manchen passt das Aoyue Zubehör). Und wenn schon Aoyue, dann schaut euch nach kompatiblen Zubehör um. Aoyue selber kopiert ja nur Hakko Stationen (Vorsicht gibt auch viele Hakko Fälschungen...). Vieles von Hakko dürfte auch für Aoyue passen.  Möglicherweise muss man @ Übersee bestellen. Noch eine gute und oft günstige Bezugsquelle ist Radiostore (diese werden aber das Lötsortiment auslaufen lassen...) für so Kleinteile, wie Heizelemente oder Lötspitzen.Und für eine anständige Aoyue Station muss man auch mehr Geld ausgeben, da kann man sich gleich überlegen etwas mehr Geld zu investieren.

Mit Rework habe ich mich auch einige Zeit beschäftigt. Und wie auch Takeshi bin ich er der gleichen Meinung, ja diese Stationen sind rausgeschmissenes Geld. Wer sich einen Grill besorgt und einen Regelbaren Fön hat da mehr davon. Man spart Geld und hat mehr Leistung. Ich kann mich noch an die Seite vgaworld.de erinnern (leider down, bzw. nicht mehr aktuell mit dem alten Inhalt). Dort hatte der Webseiten Betreiber
GPUs von Grafikkarten per Fön ausgelötet, die Balls per Lötkolben gerichtet und neu verlötet mit einem Fön. Als Preheater nutze er ein umgedrehtes Bügeleisen, bei dem er die Temperaturregelung etwas angepasst hat. Das war einfach Skill und Erfahrung. Außerdem gibt es andere die machen das per Fön @ Notebooks und Mainboards.

Ich habe mir damals für die Aoyue so einen Halter aus Holz gebaut der diesen Heißluftkolben hält, weil das wesentlich ansträngender war als mit einem Heißluftfön zu hantieren. Sowas lässt sich einfach machen und sicher auch passend für einen Heißluft Fön. Meine Erfahrungen waren per Aoyue Hotair einfach nur miserabel. Ich konnte fast nie eine GPU damit auslöten, wenn es doch mal soweit war habe ich ein paar Leiterbahnen mitgerissen. Mit dem Heißluftfön klappte das wunderbar. Und wer etwas Ahnung vom Metallbau hat kann sich auch selber so Heißluft Düsen für den Heißluftfön basteln. Die Aoyue Düsen @ 42mm kosten ja auch dermaßen viel und irgendwie verteilt sich da die Luft auch nicht wesentlich besser. Wobei die kleinen Düsen die machen ihren Job sehr gut. Wie gesagt für Handys vielleicht ok, für größere Sachen - Finger weg.

Die besten Geräte können keine Erfahrung und Können kompensieren. Besser ist meiner Meinung nach, man fängt mal klein an und bastelt sich dann was entsprechendes auf sein Gebiet zutreffende Gerät. Wer aber anfängt Unmengen an Geld zu investieren um nachher zu merken das es trotz der sehr hohen Investitionen nicht wirklich klappt, oder dann keinen Gefallen daran findet wird sich später sehr stark ärgern. Außerdem denke ich sind so teuere Stationen wie hier empfohlen mit Fake IR, auch etwas schwer zu weiter zu verkaufen.



exciter

Ich habe mir für meine 968 nen kleinen mikrofonständer und mic-halter gekauft. Das geht einwandfrei und kostet ca 20 €.

DoggyDog


exciter

#73
Jepp, hier ein Foto:




Edit: sry für das bild....war mit handy gschossen.iwie falsch rum ;)

ZEROFX

Eigentlich kann das Bild jedes halbwegs Betriebssystem drehen...  ;)

Hier mal etwas augenfreundlicherer und breidbandschonender...



Ansonsten, ist die Idee ist echt spitze. Das mit dem Mikrofonständer werde ich mir mal überlegen falls ich nochmals einsteige, nur ob der auch einen Fön stabil hält wäre noch zu klären.