PC hängt sich öfters beim Booten auf..

Begonnen von Inferno, 11. Dezember 2011, 11:53:28

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grave_digga

Kingston Ram ist normal total unproblematisch. Aber es kann schon sein das manchmal Ram eine etwas höhere Spannung braucht. Hatte ich bis jetzt auch nur 1 Mal und das war Noname Speicher...
<- Der da ist gerne hier. :)

Takeshi

Ich hab mit Kingstom früher viele schlechte Erfahrungen gemacht, die waren ständig im Eimer. Aber das kann auch bei mir ein dummer Zufall sein und das ist ja auch schon was länger her. Trotzdem würde ich mir wohl nie welchen kaufen.

grave_digga

Ich habe zu DDR1 Zeiten nur Kingston verbaut und nur ein einziges Mal ein Problem gehabt und der wurde anstandslos getauscht. Und ich rede hier jetzt nicht von einem Rechner sondern von einigen hundert, hab mal 1,5 Jahre lang Rechner zusammengebaut für eine mittlegroße IT Firma...
<- Der da ist gerne hier. :)

Elko

Zitat von: Takeshi am 14. Dezember 2011, 15:42:43
Die Aussage, dass der RAM beim Hochfahren stärker beansprucht wird, ist falsch, wage ich einfach mal so zu behaupten.

Korrekt. Je nach Speicherverwaltung werden die zu nutzenden Zellen sogar zufällig ausgewählt. Dies soll "übermäßigem Verschleiß" des RAM's vorbeugen da die genutzten Kapazitäten halt auch "verschleißen".

Zitat von: Takeshi am 14. Dezember 2011, 21:02:22
Ich hab mit Kingstom früher viele schlechte Erfahrungen gemacht, die waren ständig im Eimer. Aber das kann auch bei mir ein dummer Zufall sein und das ist ja auch schon was länger her. Trotzdem würde ich mir wohl nie welchen kaufen.

Ich vermute mal, dass das eher ein dummer Zufall war. Das liegt aber einfach daran, dass jeder andere Erfahrungen gemacht hat. Ich erinner mich da an den Mainboardhersteller ASRock - auch gern ArschRock genannt. Alle haben auf diese Boards geschimpft, dass die scheiße seien und ständig kaputt gehen würden. Statistisch habe ich in 7 Jahren IT genauso viele kaputte ASRock gehabt wie Asus, MSI oder was sonst noch so auf dem Mainboard markt rumkraucht.

Takeshi

Eigentlich verschleißen RAMs nicht, nur Flash-Speicher. Bei denen werden Schreibzugriffe verteilt, um den Verschleiß gering zu halten.

Mit ASRock hatte ich auch nie Probleme, die hatten nur nicht so viele Möglichkeiten wie die super teuren Boards anderer Hersteller. Für normale Endbenutzer war das total egal.
Ich hatte auch oft Probleme mit WesternDigital Platten, weshalb ich die auch nicht so mag. Jeder guckt mich dafür schief an.

grave_digga

Jeder Hersteller hatte mal gute und shclechte Chargen irgendwelcher Computerteile. Ich hasse Excelstor Festplatten. Da hatten wir in dem oben besagten Betrieb eine Lieferung von ca. 200 Platten gekriegt, fleissig Rechner gebaut und verkauft. Naja, sagen wir mal so, die Platten liefen im Durchschnitt so 1-2 Wochen...da hiess es dann zu allen Kunden fahren und die Platten tauschen/klonen falls noch möglich. Erklär mal einem Kunden warum die Daten die er alle auf seinem neuen PC hat auf einmal weg sind...
<- Der da ist gerne hier. :)

Takeshi

Es geht ja nicht um eine Charge, sondern um gehäufte Ausfälle über Jahre verteilt.

Excelstor ist ja auch so ein Billighersteller. Aber da kannst du von einer fehlerhaften Charge sprechen, wie sie jeder gute Hersteller haben kann.

Inferno

Zum Thema, nein, der Ram war im Board auf AUTO gestellt, damit hatte ich auch eigentlich nie Probleme auf DDR800.. nur DDR1066 hatte ich dauerhaft Abstürze, die hatte ich aber auch auf den angegebenen 2,2V.


PS2 V7 M.I 80GB WD
PS2 V13 Crystal 2.0Pro
Xbox V1.1 mit originalem DuoX2
NDS + Flashme V7 + EZ FLASH IV 512MB

Xbox360

Elko

Takeshi, RAM verscheißt wie jedes andere elektronische Bauelement auch. Wenn man ausreichend lang sucht findet man sogar ne MTBF oder ähnliches angegeben.

Bei den von dir erwähnten Flash Speichern ist der verschleiß ein Problem wegen der Isolation vom Floating Gate. Die Latungsträger müssen über das elektrische Feld in das Gate-Si eingebracht werden. Um die Isolationsschicht zu überwinden braucht man fast die 3-fache Spannung im vergleich zum normalbetrieb. Das streßt den Halbleiter natürlich ein wenig.

Bei DRAM ist das nen bisschen anders, da hast du ja vom Prinzip her nur nen MOSFET der ne Halbleiterkapazität ansteuert. "Normalerweise" halten die Dinger ewig, das gibt die Bauweise ja auch her.
Bei dem Herstellungsprozess geht aber gut und gern mal was schief - kann ich leider aus erster Hand berichten (ohne meinem Arbeitgeber an dieser stelle zu Nahe treten zu wollen: Beiße niemals in die Hand, die dich füttert!). Wenn dieser "vermackelte" Halbleiter dann den E-Test einigermaßen besteht wird er verkauft. Wenn beim E-Test nich 100% des erwarteten Halbleiterverhalten erzielt werden, es aber trotzdem irgendwie einigermaßen das macht was es soll, verkauft man's halt als ValueRAM oder ähnliches.

Diese nicht ganz ordentlich hergestelten Speicherzellen verschleißen dann meist schneller. Wann sie tatsächlich kaputt gehen kann eh keiner so richtig sagen. Da wird dann ne Zeitstudie angelegt und man sagt "im Durchschnitt halten die Zellen xyz! Wunderbar, wird verkauft!"

So isses leider... :/

Takeshi

Klar verschleißen alle Bauteile, aber Dioden und Transistoren eher vernachlässigbar, wenn es nicht gerade Leistungsbauteile sind oder die außerhalb der Spezifikation betrieben werden. Das ist ja was anderes als bei Elkos, (Laser-)LEDs oder eben den Flash-Speichern. Dachte du hättest das vielleicht damit irgendwie verwechselt, weil die ja in aller Munde sind wegen ihrem schnellen verschleiß.

Gut, wenn "Ausschuss" verkauft wird, sieht das natürlich auch wieder anders aus.

grave_digga

Zitat von: Takeshi am 15. Dezember 2011, 20:51:05Excelstor ist ja auch so ein Billighersteller. Aber da kannst du von einer fehlerhaften Charge sprechen, wie sie jeder gute Hersteller haben kann...

Klar kann das jedem Hersteller mal passieren. IBM z.B. hatte am Schluß ihrer Festplatten"karriere" extremste Probleme mit den Platten. Rate mal wer die für IBM in Lizenz gebaut hat? Genau, Excelstor. Und die haben den ganzen Kram dann auch übernommen als IBM die ganze HDD Sparte abgestoßen hat...
<- Der da ist gerne hier. :)

Takeshi

Ähm, waren die IMB Festplatten nicht von Hitachi? Denn die waren ja der größte Müll. Bei IBM Festplatten weiß ich noch ... wenn jemand ne IBM Festplatte hatte, hat man ihm erstmal geraten schnell eine Datensicherung zu machen ;D

Elko

So extrem kam mir das mit den IBM Festplatten garnicht vor... Ich hab heute noch zwei SCSI Festplatten von IBM am laufen... 
Ich meine mich zu erinnern, dass diese eine Serie von IBM so toll war.. wie heiß die doch gleich? Irgendwas mit IC35 ?

und jetzt wo du's erwähnst grave....   Ich glaube ich hab damals dann auch ne excelstor in die hand bekommen, die hatten
genau die gleichen Typenbezeichnungen wie die von IBM...  Optisch sagen die genau gleich aus, und ich glaube da war
auch genau das gleiche Steuerinterface wie bei den ibm platten drauf...

Vermutlich war's genau die gleiche platte, die haben nur nen anderen aufkleber drauf gemacht.

RalleBert

Ich hatte mir (damals) eine IBM 351010 für teuer Geld gekauft, aber das wars auch Wert. Die Platte hat irgendwas um 300 DM gekostet , mehr als ein halbes erstes Lehrlingsgehalt ;D) und sollte auch heute noch laufen. Wurde irgendwann wegen der Größe ausgemustert und auf die Halde gelegt, aber gelaufen ist die immer ohne Problem.

- veni, vidi, ferruminavi -
- ich kam, ich sah, ich l?tete -

grave_digga

Bei den kleineren IBM Platten war das auch total Problemlos, deswegen hatten wir die auch über einen längeren Zeitraum verbaut. Problematisch wurde das erst ab einer bestimmten Größe, ich mein die lag so bei 70GB und drüber. Solange sie die kleinen Platten gebaut haben war das top Qualität aber je größer umso schlechter. Und die Probleme waren ja anscheinend so gravierend das sie die ganze Sparte abgestoßen haben, sowas macht man ja nicht wenn mans leicht in den Griff kriegen könnte. Die Platten unterschieden sich im Endeffekt nur durchs Bios und den Aufkleber. Aber ist schon lange her, müsste so 2001/2002 gewesen sein.
<- Der da ist gerne hier. :)