DMS 3 V2.0 in V5

Begonnen von Legendary, 24. Oktober 2009, 13:41:49

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Legendary

Zitat von: RalleBert am 24. Oktober 2009, 16:08:54
Wenns nicht geht alle drähte nochmal ab, alles schön saubermachen, Drähte so kurz wie möglich legen, besonders Bios. Und am besten alles gleich in Lackdraht außer 3v3 und GND

Ich hab mir gestern schon ein 15er Board geschrottet, weil ich dachte ich könnte das Bios mit Lackdraht verdrahten ^^
Am Ende hab ich den Chip versaut.....

RalleBert

Inwiefern "versaut"? Mit Lack ist doch kaum anders als mit Kunststoffisolierten Drähten, außer das der Lackdraht schön dünn und geschmeidig ist.

- veni, vidi, ferruminavi -
- ich kam, ich sah, ich l?tete -

Legendary

Ich hab nur nen 1mm lötkolben und ne einfache entlötpumpe - keine chance

Takeshi

Also dein Fehler lag definitiv an den DVD Controller Punkten BGHI. Wie die beim DMS heißen, kein Plan, aber die auf der Rückseite. Die sahen auch wirklich übel aus :-X , der Lackdraht ist auch viel zu dick.

Dickeren draht für 3,3V würde ich nicht nehme, bringt gar nichts, lässt sich nur schlechter verlegen. Kürzer machen bringt hingegen schon viel.

Wieso das bei dir jetzt geholfen hat, kein Plan. Vllt hat der DMS wegen der Spannungsversorgung Mist in die Pins BGHI gerotzt, weiß nicht.
Aber sowohl das Verlangen der Einstellungen, als auch das nicht Starten und Klackern führt man mit einem Fehler an BGHI herbei.
Wenn da also demnächst nochmal Probleme auftreten, diese Kabel erneuern.

Zitat von: Legendary am 24. Oktober 2009, 20:25:53
Ich hab nur nen 1mm lötkolben und ne einfache entlötpumpe - keine chance

Reicht doch locker aus oô
Die PS2 kann ich mit nem 2mm Lötkolben löten, 1mm ist ganz gut, viel kleiner bringt einen auch nicht mehr weiter. Entlötpumpe ist nicht schlecht, geht doch aber auch ohne.

RalleBert

 ;D Wenn der Lot-See schon unter dem Bios schwappt machste so schnell gar nix mehr - ohne große Erfahrung...

- veni, vidi, ferruminavi -
- ich kam, ich sah, ich l?tete -

Takeshi

Mit Entlötlitze kein Problem o.o

Klar, geht auch ohne. Aber wie du schon sagst, nur mit Erfahrung, da geb ich dir Recht.

Legendary

wie funzt das den mit ner entlötlitze?
Ist das einfach ne Schnur, die ich am verflüssigten Lot vorbeiziehe um es aufzunehmen?

Am besten wäre natürlich ne Heißluftstation mit IC-Aufsätzen, aber ich hab grad keine 100 oder 150€ für sowas über ^^

Ich hab den Lackdraht aus meinem erst kürzlich verstorbenen Halogentrafo entnommen und ich muss dir recht geben, die Lötpunkte auf der Rückseite sind mies. Aber ich bin ja erst mal überhaupt froh es hinbekommen zu haben ;)
Lackdraht kostet ja nicht die Welt, welche Stärke ist den gerade noch so zu verkraften, ohne einen zu hohen widerstand über die Leitung zu bekommen? Ich nehme mal an, das die Ströme nicht allzuhoch sind oder?
Von der Dicke her Schätze ich mal, das es 0,3er Lackdraht ist, was ich da verwendet hab.
Das Lötzinn is auch nicht das ware.. Was kann man den da Empfehlen?
Ich hab da 1,5 mm mit eingearbeitetem Flussmittel, aber das war immer recht schnell nicht mehr verarbeitbar...

Takeshi

Entlötlitze: Du legst die Entlötlitze auf die Lötstelle, den Lötkolben auf die Entlötlitze und erhitzt damit dann die Entlötlitze, die wiederum das Lötzinn darunter erhitzt. Ist das Flüssig, saugt die Entlötlitze das Lötzinn auf.
Bei großen Kupferflächen geht das oft schlecht, da die Hitze sofort abgeführt wird und du die Stelle kaum heiß bekommst. Wenn die Entlötlitze in einem schlechten Zustand ist, dann klappt es auch nicht. Dann hilft es einfach ein Stück abzuschneiden oder ein ganz klein wenig Lötzinn auf die Entlötlitze zu geben, danach saugt die oft besser.

Heißluft: Das Geld für eine Heißluftlötstation kannst du dir sparen, denn die eignet sich nicht zum Anlöten von Drähten. Eine Heißluftstation ist keine bessere variante des Lötkolbens, die kann den Lötkolben nicht ersetzen. Es gibt für beide spezielle Einsatzgebiete, die sich lediglich etwas überschneiden.

Lackdraht: Die Dicke ist für den Widerstand "egal". Der Strom ist so gering, das Kabel so kurz, das macht nichts aus. Ich verwende und empfehle 0,1mm Durchmesser. Du kannst auch 0,02mm nehmen, das klappt genau so gut. Allerdings lässt sich damit richtig beschissen arbeiten, da sich das fast wie Luft verhält. Du kannst es kaum irgendwo dran halten, da jeder noch so geringe Druck gegen das Kabel wirkt.

Lötzinn: Ich verwende 1,0mm dickes Lötzinn, mit Flussmittel in der Mitte, klar. Kann dir leider nicht sagen, welches ich verwende oder was du sonst nehmen kannst. Ich bekomm das immer und achte daher nicht drauf.

Legendary


RalleBert

Zitat von: Takeshi am 26. Oktober 2009, 18:27:51
Lötzinn: Ich verwende 1,0mm dickes Lötzinn, mit Flussmittel in der Mitte, klar. Kann dir leider nicht sagen, welches ich verwende oder was du sonst nehmen kannst. Ich bekomm das immer und achte daher nicht drauf.

Ich habe mal "Super SMD Lot" ausprobiert winzig dünn dazu noch bleifrei - größte Scheiße auf der Welt! Nimm nix bleifreies! (es sei denn Du willst was versauen...) Einfaches 60/40 ist gut, sonst 60/38/2 mit Cu Anteil.

- veni, vidi, ferruminavi -
- ich kam, ich sah, ich l?tete -


Takeshi

Das erste ist zu dünn, die anderen beiden sind ok, würde ich jetzt sagen.

Legendary

Da ist das letzte, das Kilo, wesentlich günstiger oder?

Takeshi

Richtig. Nur ob du 1kg brauchst, musst du wissen ;)
Vllt kannst du dir das ja auch mit anderen Usern später teilen und 100g abgeben ;D

Legendary

Im teilen bin ich gut :D
2 für mich ein halbes für dich ^^ hehe