Autor Thema: Kotzen mit PICs  (Gelesen 7070 mal)

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RalleBert

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Kotzen mit PICs
« am: 28. April 2013, 22:20:48 »
Ich habe jetzt mal bedarf einen Uralt Eprom PIC zu brennen, der geht ja leider nicht im Sprut. Daher eben mal einen JDM Programmer zusammengeschustert, aber der PIC hält sich wacker und bleibt leer. Ich glaub ich habe jetzt schon alle verfügbaren Programme, die 12C PICs unterstützen durch. Selbst PonyProg habe ich getestet, aber das ist von vorne herein zickig, sagt mir, das der frische PIC nicht leer ist (na klar, der OSCCAL ist ja auch drin...). Gibt es ein einfaches, blödes, stumfes Prog, welches einen PIC ohne Schnickschnack brennt?
Leider ist auch mein Willem nicht bereit, hier seinen Dienst zu verrichten - warum weiß der Teufel.

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Takeshi

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Re: Kotzen mit PICs
« Antwort #1 am: 28. April 2013, 22:34:24 »
Sicher, dass es am Programm liegt? Vielleicht liegt es ja auch an der Programmierspannung.

RalleBert

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Re: Kotzen mit PICs
« Antwort #2 am: 28. April 2013, 22:50:37 »
Naja, der JDM soll ja an der seriellen Schnittstelle ohne weitere Spannungsversorgung arbeiten. Die Spannungen könnte ich ja messen. Aber warum soll die Spannung einbrechen oder nicht stimmen? Ich habe den nach original Plan des Entwicklers aufgebaut, der Programmer läuft an einem Desktop-PC. Ich werde noch einen anderen LPT Programmer testen. Vielleicht geht das ja dann.

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Re: Kotzen mit PICs
« Antwort #3 am: 28. April 2013, 22:59:45 »
Ich weiß nur, dass man früher teilweise hohe Spannungen zum Schreiben brauchte und ich wäre mir da nicht so sicher, dass die aus der seriellen Schnittstelle kommt.

Wikipedia bestätigt das, was ich noch im Kopf hatte. Das Signal darf vom Betrag 3V bis 15V haben, der Empfänger muss das also verkraften. Der Sender muss aber nur 5V liefern, mehr nicht. Und wenn der PIC 12V oder mehr braucht, klappt das nicht. Dann muss er nur 3 bis 7kΩ speisen, das ist vom Strom her nichts.

RalleBert

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Re: Kotzen mit PICs
« Antwort #4 am: 28. April 2013, 23:16:03 »
Die Spannungen braucht man auch heute bei den F-Typen noch, der Sprut macht die mittels Schaltregler. Daher muß man den ja auch kalibrieren. Normalerweise sollten 15v aus der seriellen Schnitstelle kommen, 12 braucht man zum schreiben. Ich werde berichten.

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Takeshi

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Re: Kotzen mit PICs
« Antwort #5 am: 29. April 2013, 09:36:53 »
Nein, normalerweise sollten eben NICHT 15V aus der seriellen Schnittstelle kommen. Laut Spezifikation muss das Ausgangssignal mindestens 5V haben, nicht 15V. Nur das Eingangssignal darf bis zu 15V haben.

Und ich meine die heutigen PICs können auch mit normaler Betriebsspannung beschrieben werden, nicht nur mit der erhöhten Spannung.

Deshalb würde ich das echt mal messen.

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Re: Kotzen mit PICs
« Antwort #6 am: 29. April 2013, 21:32:13 »
12,5V für die Programmierspannung kommen raus. Die werden (sowiet ich gelesen habe) nur gebraucht, um den PIC in den Prog.modus zu schalten, da muß gar nicht viel Feuer drauf sein. Ich hatte auch eine falsche Zenerdiode drin (richtig bestellt, falsch bekommen), die habe ich jetzt getauscht, Ergebnis ist nicht wirklich anders. Selbst ein definitiv frischer PIC wird als "nicht leer" abgemosert, obwohl der OSCCAL in einem geschützen Bereich liegt. Ich schau mal, ob ich schnell den "ElCheapo" zusammenkloppe. Wenn das nicht klappt, lass ich´s erstmal.

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Re: Kotzen mit PICs
« Antwort #7 am: 01. Mai 2013, 22:17:42 »
Man ist ja mal richtig verwöhnt vom Sprut-Brenner, bzw. der Software dazu, die kümmert sich um alles selber, auch den OSCCAL wieder neu zu schreiben (Sprut sollte einen Spenden-Button einführen). Bei den Vorkriegsmodellen muß man das noch händisch machen, auslesen, am besten notieren und an passender Stelle wieder einfügen. Wenn mans verpeilt schreibt der Flasher einfach lustig Nuller in die Adresse und der PIC ist für´n Arsch. Das ist bei Flashtypen ja schon doof (aber behebbar), bei Epromtypen ist´s ganz scheiße - da hat man das Programm drauf nur der Oszillator läuft aus dem Takt :zuck Ich hoffe das in Zukunft alles auf den F-PICs klappt, aber zum lernen und basteln wars unterhaltsam.

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Re: Kotzen mit PICs
« Antwort #8 am: 01. Mai 2013, 22:40:32 »
Ich stelle mir das eh super vor, wie man früher dafür entwickelt hat. Man konnte ja schlecht ein paar Zeilen Code schreiben und ausprobieren. Man musste den Code schreiben und danach war der PIC unbrauchbar. Und wie es damals mit der Emulationssoftware war, keine Ahnung. Aber man kann auch nicht alles simulieren.

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Re: Kotzen mit PICs
« Antwort #9 am: 01. Mai 2013, 22:49:53 »
wie es damals mit der Emulationssoftware war, keine Ahnung. Aber man kann auch nicht alles simulieren.

Besonders nicht die Anwenderfehler...
Es gab PICs mit Fenster, die konntest Du per UV Lampe löschen. Sau teuer. Wenn alles lief, hast Du es in einen "normalen" gebrannt.
« Letzte Änderung: 01. Mai 2013, 22:51:37 von RalleBert »

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Re: Kotzen mit PICs
« Antwort #10 am: 10. Mai 2013, 16:41:59 »
Bin gerade hier dran zwecks den Ps1 Chips, ist eine cht interessantes Thema :9

http://www.sprut.de/electronic/pic/assemble/assembler.html#0

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Re: Kotzen mit PICs
« Antwort #11 am: 02. August 2015, 22:13:46 »
Man, ich hätte mal vorher hier schauen sollen. Jetzt habe ich wieder versucht mit dem dreckigen Willem-Brenner PIC-C-Typen zu brennen, was ja schon vor über einem Jahr nicht geklappt hat - aber ich hatte keine lebhafte Erinnerung mehr. Dann habe ich wieder einen JDM-Brenner gebaut, wußte auch nicht mehr, das ich das anscheinend schonmal gemacht habe. Naja, die Bauteile hatte ich, schnell und hässlich zusammengelötet und mit IC-Prog gebrannt. Das Programm ist echt super, es kümmert sich selbständig um den OSCCAL und ist recht ordentlich zu bedienen. Hoffentlich erinnere ich mich, sollte mal wieder jemand C-PICs brauchen :ugly
Die einzige Tücke war, einen Rechner mit seriellem Port zu finden - die Dockingstation von meinem alten IBM Thinkpad hats dann gebracht, sonst brauch ich den nur noch sehr selten für die Arbeit...

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Re: Kotzen mit PICs
« Antwort #12 am: 02. August 2015, 23:29:01 »
Mein Desktop-Rechner hat noch einen seriellen Anschluss und erstaunlicherweise sogar mein Laptop, obwohl der gar nicht so alt ist. Schon damals beim Kauf hat keiner mehr mit einem seriellen Anschluss an einem Laptop gerechnet. Aber das war mit ein Kaufgrund. Aber das ist ein Toshiba Tecra, soll die Business-Linie sein, da wird es vllt eher noch gebraucht.
Na ja, fand ich jetzt jedenfalls gerade etwas witzig, dass du das schon suchen musstest, während ich das noch überall habe. Hab aber auch schon überlegt, falls mal ein neues Mainboard kommt, kaufe ich mir eine PCIe-Steckkarte mit seriellem Anschluss ;D

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Re: Kotzen mit PICs
« Antwort #13 am: 03. August 2015, 21:48:17 »
Mein Desktoprechner ist momentan im "Wartungsmodus", also nicht zu verwenden und muß neu gemacht werden. Daher hab ich meinem Ersatzlaptop am laufen. Der hat weder serielle noch parallele Ports. Ich habe noch 4 weitere Laptops, die sich mal angesmmlet haben, alle ohne seriel. Nur der IBM, auch nur mit der Dockingstation. Irgendwann werde ich den PC wieder am laufen haben, dann bau ich mir noch einen eigenen alten Rechner für Programmiergedöns, Arduino und den ganzen kram.

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Re: Kotzen mit PICs
« Antwort #14 am: 04. August 2015, 05:53:30 »
Der unterste Rechner evtl.? Klick
<- Der da ist gerne hier. :)