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#1
Ich wollte den Yaosm Chip mal programmieren und testen. Ich habe mir dafür den empfohlenen PIC12F683 besorgt und mit dem File yaosm_12F683.hex programmiert und eingebaut. Leider tut der gar nichts, als ob kein Chip eingebaut wäre. Auch die eingebaute LED tut nichts / bleibt immer dunkel. Laut erstem FAQ aus dem Readme wird vermutet, dass das Konfigurationswort falsch ist. Das soll man so lassen wie der leere Chip geliefert wird. Deshalb habe ich das auch nicht programmiert, aber auch nicht ausgelesen. Wenn ich meinen programmierten PIC auslese, bekomme ich 5DC hex angezeigt. Dann habe ich im yaosm_12F683.hex File nachgesehen. Danach sollte das Konfigurationswort 0C4 hex sein. Dann habe ich in einem neuen Versuch dieses Programmiert. Aber auch das bringt keine Änderung. Hat jemand eine Ahnung welches Konfigurationswort richtig ist? Im 12F683.h-File habe ich gefunden:
' Setup fuses
#config OSC = INT, MCLR = OFF, PWRT = ON, BOD = OFF, IESO = OFF, FCMEN = OFF
Danach könnte 0C4 passen, aber diese Angaben sind nicht vollständig und nicht eindeutig.
Ich habe einiges an Erfahrung mit Elektronik und denke dass alles korrekt eingebaut ist, mit LED aber ohne Abschaltoption. Das Laufwerk ist eine DMS-Version und programmiert habe ich mit dem semiprofessionellen TOPmax von EE-Tools .
Wer kann mir das Konfigurationswort sagen bzw. wer hat noch eine Idee, woran es liegen könnte?
#2
... man baut ja auch nicht etwas um, bevor man weiß, ob es überhaupt funktioniert (hat). Sonst weiß man (wie in Deinem Fall jetzt) auch nicht, ob man beim Umbau was kaputt gemacht hat oder ob es vorher schon kaputt war. Vielleicht mal beim Vorbesitzer nachfragen?

Gehen wir mal davon aus, dass Du nichts kaputt gemacht hast: Dann würde ich als erstes mal das Anschlusskabel untersuchen:
Vom Kontakt am Stecker zum angelöteten Endpunkt jeden Draht nachmessen, ob die Verbindungen noch alle da sind. Wenn ja, dann wegschmeißen und neuen besorgen. Wenn nein, kann man höchsten versuchen, das Kabel zu kürzen bzw. die defekte Stelle rauzuschneiden. Normalerweise ist der Defekt an einem der beiden Enden. (Am Stecker ist natürlich blöd.)
#3
Genau - So is' es.
#4
Wii (2006) / Re: Wii Laser
04. Juni 2012, 11:24:21
... eben doch! - Durch das verschieben per Hand ändert sich auch die Biegung des Kabels, wodurch der gebrochene Kontakt kurzzeitig wieder hergestellt wird (hier für 30 Sec.) bzw. werden kann. Und wenn der Laser nicht "geht", läuft auch der Motor nicht.

Wo in dem Beitrag hast Du was von "eingelötetem Laserschutz" gelesen und was soll das überhaupt sein??? - Mal genauer lesen, bitte!
#5
Wii (2006) / Re: Wii Laser
01. Juni 2012, 11:07:12
... genauso wie bei mir: Da ist das flache Flexkabel vom Laser zur Platine kaputt (Ermüdungsbruch). Je nachdem, wo der Kopf hingeschoben wird, hat die Bruchstellen kurzzeitig wieder Kontakt und wenn der Kopf verfahren wird, dann wieder nicht.

Wie schon in meinem Hauptbeitrag berichtet, läuft der Diskmotor nicht, wenn der Laser nicht "brennt"!
#6
Es ist durchaus möglich, dass Du recht hast, und es meistens der Laser ist.  Du hast in Beug auf die Wii vermutlich mehr Erfahrung als ich. Ich repariere ja alles und die Wii jetzt zum ersten mal. Aus meiner allgemeinen Reperaraturerfahrung, kann ich nur sagen, dass die Mechanik und das Netzteil immer mehr Probleme haben als der Rest der Elektronik zusammen.

Aber wie dem auch sei. Da es, wie Du richtig sagst, sich nicht rechnet, die Lasereinheit zu reparieren, sind wir uns zumindest einig, dass meistens die Lasereinheit ausgetauscht werden muss.

Insbesonder ging es mir mit meinem Beitrag darum, mitzuteilen, dass es fast immer am Laser liegt, wenn der Diskmotor nicht mehr läuft. Und ich glaube, auch da sind wir uns einig. Dieser Zusammenhang ist wohl für die Meisten nicht klar gewesen! 8)
#7
Ich gebe zu, in gewisser Weise macht das Sinn. - Nur, das Laufwerk hat auch einen mechanischen Schalter (an der Seite der Platine), der anzeigt ob eine Scheibe drin ist oder nicht! Der wird vom Einzugsmechanismus betätigt.

In meinem Fall ist es definitiv das Kabel, nicht die Laserdiode! - Wenn ich nämlich am anderen Ede des Kabels messe, kann ich die 800 Ohm sehen, und wenn ich das Kabel alleine messe, fehlt der Durchgang bei der einen Verbindung.

Ähnliches habe ich auch schon früher bei Floppy-Laufwerken gehabt. Die haben auch meist solche Kabel und werden viel bewegt.

Das Kabel selbst zu wechseln ist wohl extrem friemelig. Außerdem kann man es wohl auch nur von einem anderen defekten Laser (den ich nicht habe) ausbauen und nicht kaufen?

Ich werde das alte Teil aber mal aufbewahren. - Vielleicht geht ja wirklich mal die Laserdiode selbst kaputt. Dann geht vielleicht noch "aus 2 mach 1".
#8
Plötzlich konnte die Wii nichts mehr laden, weil sich die DVD nicht mehr gedreht hat. Da ich im Forum keine konkreten Fehlerhinweise bekommen konnte, schreibe ich hier für Leute mit dem gleichen Problem die Lösung, die ich nach langem suchen gefunden habe:

Der Motor dreht sich nur wenn der Laser leuchtet. Da ist wohl eine elektronische Verriegelung durch Überwachung des Laserstromes in der Elektronik eingebaut.  Das heißt, in den meisten Fällen dürfte also dann nicht der Motor kaputt sein sondern der Laser.

Genau genommen ist auch in den meisten Fällen dann nicht der Laser defekt, sondern das flexible Kabel vom Laser zur Laufwerksplatine hat einen Ermüdungsbruch, weil es ja immer bei jedem Fahren des Lesekopfes bewegt wird. Dieses Kabel ist aber praktisch irreparabel, sodass der Laser incl. dem Flexkabel ausgetauscht werden muss!

Ich konnte den Kabelbruch auch messen: Zwischen dem 1. und 4. Pin muss ein Widerstand von ca. 800 Ohm messbar sein. Bei mir war es viel mehr. Wie und wo das gemessen wird, bzw. der Laser getauscht wird ist schon hier beschrieben: http://www.trisaster.de/page/index.php?topic=43

Ich denke, ein Bruch in diesem Kabel wird wohl die häufigste Fehleruhrsache (auch bei anderen Fehlerbildern) überhaupt sein!

Viel Erfolg beim Reparieren!!!