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#1
Falls eine andere Festplatte zur Verfügung steht, würde ich mal versuchen, dort über das Systemmenü die alte Firmware (also 4.76) wieder aufzuspielen. Vielleicht klappt es.

Der 3004 müsste es doch theoretisch egal sein, ob ein Laufwerk vorhanden ist, wenn die Elektronik aufm Mainboard sitzt. Oder woher will die wissen, dass am Ende des Datenkabels auch wirklich etwas hängt? Aber man kann es ja testweise entfernen und schauen, was das Update dann macht.

Falls die Verbindung doch eine Rolle spielt, kann man sich die mal anschauen. Das Kabel der 3004 ist extrem kurz und es ist eine nervige Fummelei, das Ding wieder ans Mainboard zu bekommen, wenn es entfernt wurde. Im Prinzip sollte die Verbindung nicht locker sein, wenn vorher alles lief, aber wer weiß.

Vielleicht hat Sony auch einfach beim Programmieren der Firmware Sche*ße gebaut. Wundern würde es mich nicht. Sony kann es nur recht und billig sein, wenn hundertfach Konsolen durch Zwangsupdates der Firmware ihren Dienst quittieren. Nachweisen kann man es nicht, aber ein Fehlercode ist auch kein Beweis für einen realen Hardwaredefekt. Die Konsole kann auch locker nur so tun als ob.
#2
Könnte man den Baustein mit der ID dann nicht einfach auf eine andere Platine "tackern"? Wenn ja, wer kann das und was kostet es? Oder bringt das nichts?

Ung gibt's auf der Platine keine Bauteile, die man mit einem normalen Multimeter an bestimmten Stellen auf Durchgang messen kann, um die generelle Funktionstüchtigkeit vorherzusagen? Zumindest eben solche, deren Ausfall bekannt ist. Natürlich könnte auch einfach der Datenkabelstecker irgendwo eine Macke haben.

Kann ich eigentlich das Kombimodul zwischen verschiedenen Konsolen ohne Probleme tauschen? Oder funkt mir da auch wieder etwas dazwischen?
#3
Southbridge. OK. Testen kann man das ja wahrscheinlich wieder nicht.

BT funktionierte bis zum Update einwandfrei. Sonst wäre ja der Controller ohne USB-Verbindung nicht nutzbar gewesen. War aber immer alles astrein. Und bei einem Wackler (SB locker) würde ich erwarten, dass das Update auch bei gleichbleibender Konfiguration an unterschiedlichen Stellen abbricht. Es sind aber je nach Konfiguration immer wieder dieselben Fehler an denselben Stellen.

Vor dem Update ging einzig das Laufwerk nicht. Was könnte hier defekt (physisch oder softwaretechnisch) sein? Gibt's hier Daten, die man auslesen und für korrekt oder fehlerhaft befinden kann, oder irgendwelche Bauteile, die man mit einem Multimeter durchmessen kann?

Ich werde noch einen weiteren Test machen, der mir heute Nacht noch einfiel. Ich fütter die Konsole mit einem anderen falschen Laufwerk. Ich hab ja noch die andere CECHG04 da mit dem Laufwerk anderer Bauart. Mal schauen, ob sie hier dann an derselben Stelle wieder übers Kombimodul moppert. Bei einem systematischen Fehler sollte sie ja eigentlich.

Edit:

OK. Test abgeschlossen. Sie moppert wirklich an derselben Stelle übers Kombimodul. Anhand dessen würde ich zumindest jetzt auch davon ausgehen, dass ich das Originallaufwerk mit der richtigen Platine vorliegen habe. Und unter systematischer Betrachtung müsste dann hier irgwendwo der Fehler (Datei oder Baustein) zu suchen sein. Die ID der Platine wird es nicht sein, die abgefragt wird, denn das müsste an derselben Stelle bei Fremdlaufwerken auch zum Fehler führen. Also sucht das Update hier etwas anderes (Dateiinformation [den Treiber?] oder auch einfach nur einen Baustein [vielleicht einen Speicher?]).
#4
So. Ich hab meine letzte Option durch. Mit einer frisch formatierten Festplatte bin ich ins Recoverymenü und habe von dort das Update gestartet. Es wurde Version 4.76 verlangt, also habe ich mir die schnell gezogen und auf einen komplett jungfräulichen USB-Stick gepackt (FAT32-Formatierung mit 512er Zuordnungseinheitengröße). Die PS3 formatiert die Festplatte und das Update läuft bis 86%, ehe der altbekannte Fehler auftritt, der bei Version 4.78 erst bei 99% kam.

Wenn ich das Fremdlaufwerk anschließe, kommt bei 89% wieder der Fehler mit dem Kombimodul.
Warum kommt bei 86% kein laufwerksbezogener Fehler, wo das Laufwerk doch nachweislich falsch ist? Und warum kommt keiner, wenn das Kabel doch "dreckig oder nicht richtig angesteckt" ist?

Außerdem hab ich noch einen Test ohne Laufwerk durchgeführt. Hier läuft das Update bis 92% durch und meldet dann den Fehler 8002F14E. Warum denn erst bei 92% und nicht bei 86%? Und warum gibt's bei 89% keinen Fehler wegen des Kombimoduls?

Ein Programm arbeitet doch logische Routinen ab. Ich kann hier aber keine Logik erkennen.
#5
Buchsen und Kabel sind sauber. Beides mit Ethanol behandelt.

Und die Konsole sagt mir natürlich mit dem Originallaufwerk: "Hallo. Datenkabel dreckig." Und sobald ich ein anderes mit demselben Kabel anschließe, ist das Datenkabel plötzlich sauber und das Kombimodulkabel verdreckt spontan. Tolle "Fehleranalyse". ::)

Können wir die Sache mal bitte vom typischen Kundendienstniveau loslösen, wobei der Anrufer wie ein Volldepp behandelt wird, der rechts und links nicht auseinanderhalten kann, nur weil's beim Kundendienstmitarbeiter so ist, und der deshalb seinen Standardmist vom Protokoll abspulen muss? Danke.

Ich hab schon PCs zusammengebaut, die alle noch laufen, und als Chemiker kenne ich den Umgang mit Ethanol. Ich bin also weder zu dämlich, diverse Kabel richtig anzuschließen oder Steckverbindungen herzustellen, noch so schlampig, überall mit den Fingern hintatschen zu müssen. Und das Reinigen von Kontakten ist mir als SNES-Nutzer auch nicht unbekannt.
#6
Das Modul ist auch jetzt noch funktionsfähig, denn mit dem als original eingestuften Laufwerk bekomme ich weiterhin den altbekannten Fehler und nicht den fürs Kombimodul. Der kommt nur, wenn ich das andere Laufwerk einsetze. Zwei Laufwerke, zwei unterschiedliche Fehler, wovon einer nicht laufwerksbezogen ist. Und das ist Stand nach dem Zusammenbau. Wenn das Kombimodul zuerst abgefragt würde, müsste ich also in beiden Fällen denselben Fehler bekommen. Dem ist aber nicht so. Und wenn die Konsole zuerst das Laufwerk überprüfte, müsste beide Male ein laufwerksbezogener Fehler kommen (evtl. anderer Code). Aber auch dem ist nicht so.

Ich könnte mir jetzt höchstens noch den Spaß machen und ein drittes Laufwerk versuchen. Vielleicht würfelt der kleine gehässige Sonyzwerg in dem Kasten dann den dritten Fehlercode aus.

Wenn ich eine andere Festplatte anschließe, schaltet sich die Kiste ein und nach ca. 30 Sekunden wieder ab. Auf dem Fernseher bleibt alles schwarz. Das ist zumindest mit der Festplatte einer anderen PS3 der Fall. Was mit einer komplett neu formatierten Festplatte passiert, weiß ich nicht. Aber ich könnte es testen. Der PS3 dürfte es dann egal sein, ob ich die Platte mit NTFS oder FAT32 plätte, oder? Sie würde im funktionsfähigen Zustand ja ohnehin erstmal ihren eigenen Hokuspokus mit der Platte veranstalten. Aber das macht sie mit einer Fremdplatte ja normalerweise auch.

Ins Recoverymenü komme ich aber mit der fremden HDD (im Gegensatz zur Originalplatte). Dann verlangt die PS3 bei der speziellen Platte bei mir Firmware 4.76 oder höher, wenn ich die Aktualisierung wähle. Version 4.76 war vorher auf der PS3 installiert. Womit die fremde HDD in der anderen PS3 lief, weiß ich nicht. Wenn ich 4.78 aufm Stick bereitstelle, sucht sie zwar, aber findet nichts und bleibt hängen. Wenn sie nicht schon beim Wählen der Updatefunktion einfriert und einfach gar nichts tut. Bei Punkt 5 (System wiederherstellen) heißt es "Zugriff auf Systemspeicher nicht möglich". Bei Punkt 4 kommt "Richtiger Systemspeicher nicht gefunden". Bei den Punkten 2 und 3 schaltet sie sich nach einer gewissen Zeit einfach ab.

Ich bin jetzt auch an dem Punkt, wo ich keine Lust mehr habe, noch mehr Zeit zu verschwenden. Im Prinzip bin ich keinen Millimeter vorangekommen. Ich weiß noch immer nicht, wo das Problem ist. Und trotz all den Tests kann ich es nicht eingrenzen. Es ist kein Muster oder System erkennbar. Die letzte Möglichkeit ist eine neu formatierte Festplatte. Nur sehe ich da ehrlich gesagt keinen Grund, warum sich damit das Verhalten der Kiste ändern sollte. Die wird sie bestimmt genauso verweigern wie alles andere bisher. Produktivster Lösungsansatz ist also der Vorschlaghammer. Danach wird sie zwar auch nicht funktionieren, aber es wird zumindest ein offenkundiger Grund generiert.
#7
Das könnte "draner" nicht sein. Oder soll da jetzt auch plötzlich das Kabel madig sein?

Und warum stört sich die Kiste dann mit dem Originallaufwerk nicht dran? Mit dem falschen Laufwerk motzt sie wegen des Kombiadapters und mit dem richtigen wegen des Laufwerks. Was ist denn das für ein hohler Schwachsinn, den Sony da programmiert hat? Die Fehlercodes haben ja mal Null Diagnosewert.

Ich glaub mittlerweile, dass einfach nur die sche*ß Datei auf der Platte madig ist. Wahrscheinlich kann die blöde Kiste ihre eigene Codierung nicht mehr lesen, weil sie beim Codieren Mist gebaut hat.

Ich wollte ja absichtlich einen Laufwerkfehler provozieren, um zu sehen, ob der Fehlercode gleich bleibt.
#8
Beide Clips sind einwandfrei.

Edit:
Wie zu erwarten war, hat die ganze Bastelei zu nichts außer Arbeit geführt. 99% und derselbe Fehler weiterhin. Aber ich bin ja ein hartnäckiges Kerlchen (auch wenn der Vorschlaghammer in der Garage jederzeit auf Abruf bereit steht). Jetzt hab ich mal ein ganz offensichtlich falsches Laufwerk verbaut und siehe da, wir kommen wieder auf 99% und einen anderen Fehlercode: 8002F1F9. Was ist denn dieses BT-Modul, das für diesen Fehler verantwortlich sein soll? Und wieso überhaupt BT-Modul, wo ich doch das Laufwerk geändert habe? Müsste die Kiste jetzt nicht vehement nach ihrem Laufwerk rufen?
#9
Da ich grade frei hab, hab ich das Ding heute komplett auseinander gepuzzlet. Der Vorbesitzer (oder einer davon) war zwar recht gröbschlächtig, was das Öffnen des oberen Deckels betrifft (Plastiknase für die Sicherungsschraube ist komplett weggebrochen), aber sonst kann er nicht viel dran gemacht haben. Alle Schrauben waren 1A, die Klebestreifen fürs WLAN-Kabel waren dran, die Originalpaste noch drauf und auch alle Pads noch an Ort und Stelle. Der Verstaubungsgrad war überraschend gering. Vielleicht wurde sie mal ausgepustet, wobei auch am Lüfter nur wenig Staub haftet. Es spricht aber viel dafür, dass das Gerät vergleichsweise geringe Laufzeiten hatte und/oder pfleglich behandelt wurde. Ich bin nun selbst auch nicht der fleißigste Staubwischer.

Die Laufwerkplatine hat auch keine offensichtliche Macke. Es bleibt also dabei, dass sie dann entweder doch falsch ist oder irgendein Bauteil nicht das tut, was es soll, bzw. eine gespeicherte Datei korrupt ist. Die Systembatterie hab ich auch entfernt und vermessen. Die ist mit 3,04V im ordentlichen Bereich, wenn auch nicht mehr ganz taufrisch. Der Systemspeicher wird damit auch so weit zurückgesetzt, dass es zu keinen Einstellungskonflikten kommen sollte. Memoryeffekte dürften auch vernichtet sein, so es denn welche gab, weil nun wirklich alles stromlos war. Heute nachmittag baue ich das Ding wieder quasi jungfräulich zusammen und versuche es ein letztes Mal. Viel Hoffnung hab ich zwar nicht, aber manchmal wird man von Elektronik ja doch überrascht.
#10
Mit einer anderen Festplatte hab ich es bei der Konsole ja auch schon versucht, aber dann schaltet die Konsole einfach ab.

Ich weiß leider nicht, wie man das mit dem Downgraden bzw. Verheiraten macht. Dafür wird man ja wahrscheinlich entsprechendes Gerät brauchen.

Die Kontakte werde ich mir noch anschauen, aber das war es dann für mich. Wenn sich dann nichts tut, kommt eben eine andere her und fertig. Daten sind natürlich weg, aber was will man machen.
#11
Eben. Und jetzt muss ich sie - wenn's nach Sony geht - wegschmeißen und eine neue kaufen. Das kommt dann noch erschwerend zur Tatsache hinzu, dass die PS3 oft schon nach 3 oder 4 Jahren "abrauchte". Ich bin ja PC-Jünger und hab mir damals keine neue PS3 gekauft, aber ich hätte richtig am Rad gedreht, wenn mir das passiert wäre.

Was kann ich jetzt noch machen außer das Ding wegschmeißen?

Die Anschlüsse könnte ich mir noch vornehmen. OK. Aber ich hab da wenig Hoffnung.

Sony kann die Firmware aus genannten Gründen ja verschlüsseln. Damit hab ich keinen Schmerz. Aber es fehlt jegliche Absicherung für den Fall, dass das Update - aus welchen Gründen auch immer - fehlschlägt. Und das kann bei Software IMMER passieren. Dafür braucht es nicht zwingend einen Hardwaredefekt.

Was wäre denn jetzt, wenn an diesem Punkt meine Festplatte den Geist aufgäbe? Man wäre wieder in derselben Sackgasse, weil die Konsole eine andere Festplatte nicht mehr annimmt. Mag selten vorkommen und vergleichsweise unwahrscheinlich sein. Aber man weiß ja nie, wie es um den Gesundheitszustand der Festplatte bestellt ist. Die Konsole hat dafür kein Diagnosetool. Meines Erachtens bräuchte sie das aber. Eine kundenfreundliche Lüftersteuerung fehlt auch, obwohl es kein großer Akt wäre. Das hätte man nach Bekanntwerden der Hitzeproblematik per Firmwareupdate ebenfalls nachreichen können oder gar müssen. Aber Sonys Garantiepolitik war schon immer ein Graus. Die vertrauen ihren Produkten ja selbst nicht.

An mich wird Sony daher tatsächlich auch niemals eine neue Konsole verkaufen. Hier nutzt Sony einfach seine Vormachtstellung auf dem Markt zu Lasten des Kunden aus.

Früher stand der Name "Sony" für mich für Qualität, die man bedenkenlos kaufen kann. Nach dem Motto: "Gibt's das auch von Sony?" Heute bedarf es eines überzeugenden Tests, dass ich der Marke bei Geräten noch vertraue (2013 hab ich das letzte Sony-Gerät neu erworben: eine Digitalkamera). Die kurzen Garantiezeiten im Vergleich zur Konkurrenz störten mich aber schon immer. Heute weiß ich, warum, obwohl ich nie schlechte Erfahrungen mit den Produkten gemacht habe.
#12
Zitat von: Takeshi am 28. März 2016, 20:50:42
Ein SATA-Datenkabel funktioniert nicht, weil man am Mainboard ja eine Buchse und keinen Stecker braucht.

Am Mainboard liegen keine 12 V an der Festplatte an, weil das bei 2,5" nicht gebraucht wird, richtig.

Stimmt. Da war was. Im PC-Bereich hat man ja an beiden Seiten dasselbe Endstück am Kabel. Wobei es mich nicht wundern würde, wenn es das auch mit unterschiedlichen Anschlüssen als Verlängerung gäbe.
#13
Und wo holst Du die 5V her? Vom SATA-Stromstecker des Boards?

Falls Du es anders machst und evtl. ein altes PC-Netzteil mit den passenden Stromanschlüssen für SATA-Platten hast, würde ich mir da mal ein Kabelstück mit zwei Steckern rausschneiden und den Strom wieder über den normalen Mainboardanschluss ziehen. Vielleicht macht das einen Unterschied. Ich gehe mal davon aus, dass Du für die Datenleitung auch einfach ein SATA-Kabel ausm PC-Bereich genommen hast, denn die Platte passt ja nicht ins Gehäuse und damit direkt an die Platine. Zur Not hätte ich so etwas rumliegen.

Es könnte nur sein, dass Sony die 12V gar nicht erst zum SATA-Stromstecker gelegt hat, weil 2,5"-Festplatten diese nicht brauchen.
#14
So. Jetzt habe ich Einzug und Auswurf auch beim Originallaufwerk getestet. Geht beides und der Datenträger wird auch gedreht. Es verhält sich also nicht anders wie das andere Laufwerk, das ich für den Test benutzt hatte.

Ich hab jetzt auch mal den USB-Stick entfernt gehabt. Auch das hat keinerlei Auswirkungen. Dei Installation läuft bis 99% und dann ist Feierabend.

Also hat jetzt die Platine einen Schuss weg, oder wie? Und was kann ich da noch tun?

Das mit der Platine hab ich mir recht schnell angeeignet, weil ich mich nach Möglichkeit vorm Schrauben zuerst informiere. Die Problematik fiel ja erst mit der 2500er Slim weg, weil es dann keine separate Platine mehr gab. Eigentlich ist diese Gängelung aber so unnötig wie ein Kropf. Es hätte auch ohne diese feste Bindung funktioniert. Bei der PS2 war's ja auch kein Problem.

Das mit der Garantiezeit ist ja schön und gut. Der Anschluss ans Internet setzt aber die neueste Version voraus, wenn man Spieleupdates ziehen möchte. Ich sollte das heute für meine Schwester machen und die Konsole wollte hier zwingend ein Firmware-Update (musste hier von 4.76 auf 4.78 updaten). Sonst gibt's keine Patches. Wenn mir also jetzt dabei das Update wieder nicht durchgelaufen wäre, hätte sich Sony einen Sche*ß drum geschert. Und das darf eben eigentlich nicht sein. Die Konsole wird dann unbrauchbar, auch wenn sie vorher lief. Meines Erachtens müsste hier Sony zumindest die vorherige Funktion vollumfänglich wiederherstellen. Und das wäre machbar, wenn bei fehlgeschlagenem Update eben die alte Firmware automatisch wiederhergestellt würde.

Meine Konsole wurde zuletzt nur fürs Abspielen von Musik sowie für Spiele von der Festplatte genutzt. Das geht nun nicht mehr. Da ich das Update in dem Fall nicht zwingend wegen des Internets brauchte, kann man mir dafür ja die Schuld zuschieben. OK. Wenn ich es jetzt aber fürs Ziehen eines Spiels aus dem PSN-Store benötigt hätte, stünde ich am selben Punkt. Die Konsole wäre nun ebenso unbrauchbar, weil ja nichts vorwärts und auch nichts mehr rückwärts geht. Dann läge es aber in Sonys Verantwortungsbereich. Und die stünden hier nun nicht grade, weil keine Grantie mehr auf dem Gerät ist. Das bedeutet ja im Umkehrschluss, dass man nach der Garantiezeit kein Update mehr machen darf. Sony zwingt es einem aber auf und zieht so bewusst Konsolen aus dem Verkehr. Als Verbraucher finde ich das gar nicht lustig.  :<<

Ach, was waren die SNES-Zeiten doch schön. Nix da mit Updates. Die Kisten liefen damals und verrichten ihre Arbeit auch heute noch.  8)
#15
Ich hab's insgesamt mit drei Kabeln probiert. Die können ja nicht alle kaputt sein.

Das andere Laufwerk funktionierte. Da drehte sich etwas und die blaue LED leuchtete. Nur deshalb stellte ich ja fest, dass da noch eine CD drinsteckte. Und die ließ sich auch auswerfen. Aber trotzdem ging mit dem Laufwerk das Update nicht, obwohl ich die Platine umgebaut hatte (die Platine zum anderen Laufwerk hab ich ja noch, aber die liegt beim Schrott).

Also hab ich jetzt zwei mechanisch identische Laufwerke und drei Kabel durch. Trotzdem geht das Update nicht. Wenn die Mechanik und der Laser an sich irrelevant sind, müsste das Update ja theoretisch auch mit angeschlossener Platine ohne den Rest funktionieren, oder nicht? Es sei denn, die Platine ist eben doch nicht die richtige oder gibt schlicht ein falsches Feedback.

Ich verstehe auch nicht, warum die Platine mit BMD-001 trotzdem zu der Konsole gehören soll, wo die doch eigentlich im Modell CECHC04 verbaut sein müssten und es dort schon eine andere Revision gab. Ich muss es auch nicht zwingend verstehen. Sony kann meinetwegen ja jeden Mist zusammenkleistern, solange es funktioniert. Aber wenn die Platine passt, was hat das verdammte Programm dann zu meckern? Da möchte man doch dem Programmierer dieses Mists die Konsole so lange aufn Kopf hämmern, bis das Update durchläuft. Ehrlich wahr! >:(

Ich kann ja jetzt bestimmt nicht zu Sony gehen und mir das Ding umtauschen lassen. Die Konsole gibt's doch schon ewig nicht mehr.