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Benachrichtigungen - ExilOstfriese

#1
Zitat von: grave_digga am 05. Oktober 2014, 21:08:21
Ja, ist auch super wenn VoIP mal ausfällt, dann gehen nicht mal Notrufe...

Das ist so nicht richtig. Einen Notruf kann man - wie beim Handy trotz fehlender SIM-Karte - immer absetzen, auch bei ausgefallenem Router mit VoIP. Nichtsdestotrotz killt ein Netz- oder Routerausfall/ -Defekt aber sonst jegliche VoIP-Telefonie und genau das ist der Knackpunkt: Das gab's beim analogen Telefon höchsten, wenn ein Baggerfahrer bei Bauarbeiten ein Telefonkabel beschädigt oder zerstört hatte oder durch sonstige höhere Gewalt wie Sturm, Blitzschlag etc.

VoIP ist jedoch von viel anfälligerer Technik abhängig, da sind Server, Computer und Router zwischengeschaltet, die alle per se eine Schwachstelle darstellen. Und das Thema Abhörsicherheit und Datenschutz wird bei dieser Art Telefonie auch gern totgeschwiegen, statt dessen die neue, angeblich fortschrittliche Technik hervorgehoben - eben so, wie es die Telekom ihren gekappten und gekündigten ISDN-Kunden jetzt gern weismachen und verkaufen will. Da mit diesem Schachzug der Telekom aber nun auch die letzte Möglichkeit auf einen analogen Telefonanschluß wegfällt, gibt es eigentlich auch keinen technischen Grund mehr, Telekom-Kunde zu bleiben.
#2
Zitat von: hide am 30. März 2014, 17:12:30


Kann ich so nicht bestätigen, ich nutze seit über 3 Jahren VoIP und hatte bisher noch nicht ein einziges Mal Probleme.

Kann ich schon bestätigen: Bei Router-Ausfall im Vodafonenetz war natürlich auch das Telefon weg, außer Notruf funktioniert dann gar nichts mehr. Das habe ich von einem "alten", herkömmlichen analogen Festnetzanschluß noch nie gehört.

Zudem hatte ich sowohl bei Vodafone als auch jetzt bei 1&1 schon mehrfach fremde Gesprächsteilnehmer in meinem Telefongespräch, die ich munter mithören konnte. Ausgereift ist VoIP noch lange nicht, ich frage mich auch, wie sicher VoIP eigentlich ist. Den VoIP-Anschluß habe ich auch nur, weil ich niemals wieder Telekom-Kunde sein will. Und wie die mit ihren Kunden umgehen, praktisch Nötigung zum Anschlußwechsel wegen ihrer Monopolstellung sieht man ja in der Eingangschilderung. Ein Freund hat gerade dasselbe Problem: Kündigung seines Telekom-ISDN-Anschlusses, während die Telekom den eigenen,  neuen, angebotenen VoIP-Anschluß in höchsten Tönen lobt und anpreist und als "Verbesserung" darstellt. Viele der Kunden haben sich da wohl auch mit einer "Vorteilszahlung" in Höhe von 120,-- € durch die Telekom ködern lassen.

Was alte Menschen ohne Computer und Computerkenntnisse mit einem VoIP-Anschluß machen (sollen), bleibt offen - mein Vater ist 80, der hatte nicht mal mitgekriegt, daß die Telekom ihm ungefragt eine Mailbox auf seinen analogen Anschluß geschaltet hatte, die bereits nach dem ersten Klingeln ansprang. Unmöglich für einen 80jährigen, binnen eines Klingeltons das Telefon zu Fuß überhaupt zu erreichen und das Gespräch anzunehmen, er war somit wochenlang telefonisch nicht erreichbar und bekam die meisten Anrufe gar nicht mit, weil nach einem Klingeln bereits Schluß war und eine Mailbox ansprang, von der er gar nichts wußte und die er schon gar nicht wollte, brauchte oder gar abfragen konnte.

Ich mußte dreimal mit dem Kundendienst der Telekom sprechen und lauter werden, bevor die die Mailbox wieder raus nahmen und ich meinen 500 Kilometer entfernt lebenden Vater wieder telefonisch erreichen konnte. Zudem habe ich vorsichtshalber Nachbarn vorbeigeschickt, die mal nach dem Rechten gucken sollten...
#3
Zitat von: grave_digga am 04. April 2014, 19:26:59
Also wir sind bei Vodafone (ISDN und Internet) und äußerst zufrieden seit ca. 2,5-3 Jahren.

Dann empfehle ich dir eine sehr sorgfältige Kontrolle deiner Rechnungen und der von Vodafone eingezogenen Lastschriften - ich selber war lange Vodafone-Kunde, bis deren hundsmiserable und unfähige Buchhaltung mir monatlich dreimal hintereinander den doppelten Beitrag - statt 24,99 € weit über 50,-- € - vom Konto abbuchte. Zusätzlich wurde ein neuer Router berechnet und abgebucht, den ich weder bestellt noch erhalten habe. Auf alle drei Rechnungen reagierte ich mit Widerspruch und Rückbuchung der Lastschriften, es kam weder eine Entschuldigung noch sonstwas, erst zwei Monate später gingen die Gutschriften für die Fehlbuchungen in meinem Kundenkonto ein - da hatte ich bereits fristlos bei Vodafone gekündigt, weil ich denen nicht mehr traute. Und natürlich setzten die sofort ein Inkasso-Unternehmen auf mich an und gingen sogar mit gerichtlichem Mahnbescheid auf mich los, den ich beim Gericht als unberechtigt meldete. Seitdem ist Ruhe.

Vor kurzem war eine langjährige Vodafone-Kundin im TV zu sehen, bei der dieses Spielchen seitens Vodafone über einen Zeitraum von mehr als 24 Monaten lief - Einzug von überhöhten Lastschriften, ohne daß dies der Kundin auffiel, weil sie ihre Kontoauszüge wohl nicht sorgfältig kontrollierte. Von Fehlern oder Versehen will Vodafone natürlich nichts wissen.