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#1
Ich gebe es auf... wohl ein Fall für eBay... Keine Ahnung woran das liegt. Die BGAs sinds nicht.
#2
Ja ich glaube auch, dass das Netzteil in Ordnung ist, die 12V kommen und die Sicherungen scheinen OK zu sein und aufgeplusterte Kondensatoren sehe ich auch keine.

Und mit dem Widerstand ist es wie gesagt... 2,8 kOhm ist nur der Anfang es steigt stetig bis wahrscheinlich ins unendliche... Also irgendwo ein kurzer auf der Platine... Die Widerstände auf der Platine waren auch alle ok
#3
Die Thermowiderstände liegen beide bei 50,5 Ohm
#4
Hallo Zusammen,

kann mir einer sagen, welchen Widerstand die Thermalsicherungen THP101 und THP201 haben sollten?

und ach ja wenn ich an die Stifte des Mainboards gehe krieg ich nen Widerstand von 2,8 kOhm und steigend, istn Kurzschluss aufm Board oder?
#5
Jo mache ich dann sobald ich ein Messgerät habe. Nur das Problem, nämlich den YLOD ob kurz oder lang, löst das ja leider nicht ... Es liegt hier aber ziemlich sicher nicht an den BGAs... ich könnte die noch reballen aber davor will ich wirklich alles ausschließen.

P.S. das Blech war immer über der Platine damit keine Kurzschlüsse zwischen Platine und Netzteil entstehen während des Anschließens.
P.S.S: Kann natürlich sein, dass ich beim letzten Reflow einen Kurzschluss unter die BGAs reingehauen habe... -.-
#6
Genau das ist es ja. Wenn ich nur das Mainboard ohne Festplatte, Lüfter, Batterie, Laufwerk, Kartenmodul und Laufwerk anschließe ist es ein langer YLOD 2-3 sek. grün dann gelb dann rot blinkend. Jetzt habe ich aber alles zusammengebaut, also alles angeschlossen Playsie komplett zugemacht alles wie es komplett sein sollte. Jetzt leuchtet die grüne Leuchte weniger als eine Sekunde und das "anlaufen" des Lüfters ist nicht der Rede wert --> kurzer YLOD. Auf das Netzteil komme ich gemäß deiner Anleitung nach der Fehlersuche:

Langer YLOD: Irgendein Bauteil auf dem MB/Brick
Kurzer YLOD: Netzteil

Wie gesagt, Spannungen und Sicherungen kann ich noch nicht überprüfen, da ich erst morgen Abend ein Messgerät habe, aber insgesamt ist es schon sehr verdächtig, weil mit mehreren Komponenten sich das System wohl schneller abschaltet als nur mit dem Mainboard --> Höhere Belastung für das Netzteil --> Spannung kann kürzer gehalten werden, so zumindest mein Gedankengang.


#7
Habe jetzt alles gemacht immernoch defekt...

Das komische ist: Solange man nur das Mainboard am Netzteil hat, ist es ein langer YLOD. Als ich aber alles zusammengebaut hab, ist es ein kurzer... folglich Netzteil?
#8
Jop die IHS sind unten, Reflow lief mit Flussmittel und anschließender Reinigung, allerdings ohne Unterhitze. Ich werde mal nach der Arbeit folgendes versuchen:

1. NOR Tristate auf Masse legen, um Brick auszuschliessen.
2. Reflow mit Unterhitze

wenn das nicht hilft, werde ich morgen Abend die Sicherungen checken (Messgerät grad nicht da -.-).

Werde dann den (Miss-)Erfolg dem Forum mitteilen.

Danke erstmal für den Support.
#9
Hallo Takeshi,

danke für die schnelle Antwort. Der Tipp mit dem Laufwerk schließt somit schon einiges aus, hatte irgendwie in Erinnerung, dass beim betätigen der Eject Taste die Playstation angelaufen ist und nicht einfach nur gepiept hatte. Aber gut wenn du das sagst dann wird das schon stimmen ;)

Zum originalen Aussehen muss ich sagen, dass es alles tatsächlich original aussah, keine Lötstellen, originale Wärmeleitpaste, keine Flussmittelspuren, kein Geruch von Flussmitelreiniger, alle Kabel noch dran geklebt, Staub ohne Fingerabdrücke, sah alles gut aus. Der Verkäufer hat auch geschworen und wollte davon auch nicht abkommen, dass die Konsole vor dem Versand noch einwandfrei lief und er sie noch auf den Werkszustand gesetzt hat (das werden wir dann noch sehen, wenn ich sie doch noch zum laufen bekomme.)

Über die BGAs bin ich jetzt 3 mal drüber gegangen (RSX, CELL und kurz die Northbridge), werde es heute nochmal mit Unterhitze versuchen, aber normalerweise habe ich es zumindest für 1-2 Monate mit meinem Vorgehen vom ersten Mal an hinbekommen, hier weigert sich das biest! -.-

Zum Thema Brick: Wenn die Konsole noch nie geöffnet wurde, wurde sie auch nicht (von Hand) geflasht, folglich wäre ein Brick nur per Ausfall beim Update möglich gewesen und ist wohl auch unwahrscheinlich, korrekt?

Wie ist es denn mit den Sicherungen, würden die BGAs überhaupt warm werden, wenn eine der Sicherungen raus wäre (also die auf dem Mainboard)
#10
Hallo Zusammen,

ich habe einige Erfahrung mit YLODs basierend auf BGAs inkl. Reflow und Reballing. Jetzt habe ich mir eine FAT Lady bei eBay geschossen, die als funktionionstüchtig deklariert war. Angekommen, kam beim ersten Einschalten auch schon der YLOD. (Langer YLOD mit anlaufendem Lüfter --> Kein Netzteil defekt) Das schöne war, dass das Garantiesiegel noch dran war, also wurde dort noch nix "gegrillt" ;)

Nun, ich habe es erstmal mit dem Reflow versucht und das half nichts. Nächster Schritt: BGA's auf wärme prüfen (Nur Netzteil und Powerplatine dran): RSX, CELL, Northbridge, RAMs werden alle warm.

Meiner Meinung nach bleiben eigentlich nur noch die Varianten BRICK oder etwas anderes, oder liege ich hier falsch?

Zum Thema etwas anderes: Ich hatte bei früheren YLODs festgestellt, dass wenn das Laufwerk angeschlossen ist und auf die Auswurftaste gedrückt wird, die Konsole anläuft (mit entsprechendem YLOD gleich darauf). Das ist hier nicht der Fall. Sie piepst sofort dreimal, als ob kein Laufwerk angeschlossen wäre und startet garnicht (Auch kein blaues Licht). Könnte hier der Wurm drin sein und falls ja habt ihr Ideen woran genau das liegen kann?

P.S. Es handelt sich um eine 60GB Fat (COK-002)


Ich hoffe Ihr könnt mir helfen  :-[

Dankeschön im Voraus.