Hallo,
ich habe wenige Laserdisc-Sicherungen, dabei sehen manche grauenhaft aus und andere echt toll.
Aus vielen Readmes wird leider nicht klar, ob die mit Composite oder S-Video gecaptured wurden.
Ich habe eine PAL-Aufnahme die fast mit einer DVD mithalten könnte und eine NTSC-Aufnahme, die dafür wirklich gut aussieht.
Ich dachte erst, dass diese dann mit S-Video aufgenommen wurden.
Nur laut Recherche gibt es einige Aussagen, die dagegen stimmen bzw. es widerlegen.
Denn auf Laserdiscs soll das Signal bereits in Composite gespeichert sein und somit soll es keine Bildverbesserung geben, wenn S-Video oder sogar RGB übertragen wird.
Andere behaupten sogar, dass das Bild damit schlechter sei und man mit Composite die beste Bildqualität hätte.
Ein wenig würde es somit erklären warum Laserdisc-Player mit RGB-Ausgang so rar sind.
Trotzdem verstehe ich dann nicht, warum es diese gibt, wenn es eine Bildverschlechterung darstellen würde.
Das nur so am Rande, eventuell interessiert das Thema jemanden und mag selber mal recherchieren.
kenne mich nicht aus aber das sagt mein KI Freund dazu:
Laserdisc = Composite gespeichert.
S-Video: kann deutlich besser aussehen, wenn der Player (oder das Capture-Gerät) einen guten Comb-Filter hat.
Composite: kann im Einzelfall besser wirken, wenn der externe Decoder (TV, Capture) überlegen ist.
RGB: kein echter Gewinn, nur ein umgewandeltes Signal – daher so selten.
👉 Das erklärt, warum deine eine PAL-Aufnahme fast DVD-Niveau hat: Entweder ein sehr guter Player mit starkem Comb-Filter + gute Capture-Hardware, oder einfach eine besonders saubere Disc.
Das klingt plausibel, nur bei KI-Antworten bin ich trotzdem vorsichtig.
Mittlerweile müsste es doch da eine gescheite Softwarelösung für geben.
Jedenfalls müsste dann fürs capturen ein qualitatives geschirmtes Chinchkabel ausreichen.
Welche KI hast du da gefragt?
Mich würde noch interessieren, ob es beim Laserdisc rippen Unterschiede beim Chromasubsampling gibt.
Also ob man mit YUV 4:4:4 einen Vorteil hat oder ob YUV 4:2:0 dasselbe Ergebnis bringt.
Auf der Page hatte ich das vor Ewigkeiten mal beschrieben. Beim Auftrennen eines Videosignals in die einzelnen Komponenten wird das Bild schlechter. Bei alter analoger Technik wurde das Auftrennen Schritt für Schritt gemacht, angefangen von FBAS bis hin zu RGB.
- FBAS: Alles in einem Signal
- S-Video: Helligkeit (Schwarz/Weiß) und Farbe getrennt
- RGB: Drei Farben + Sync oder Schwarz-Weiß-Bild
Wenn das Signal in FBAS analog gespeichert ist, dann ist es letztendlich egal, ob die Trennung zu S-Video oder gar RGB im Player oder im TV passiert. Es kommt nur noch darauf an, welches Gerät die Trennung sauberer macht. Meiner Erfahrung nach tat sich damals nicht viel, es war immer gleich gut. Mit den digitalen Möglichkeiten von heute geht es aber vermutlich etwas besser. Da keine neuen Laserdisc-Player mehr entwickelt werden, erhält man vermutlich das beste Bild, wenn es direkt als FBAS ausgegeben und dann extern digital verarbeitet wird.
Zitat von: Takeshi am 27. September 2025, 21:20:43Wenn das Signal in FBAS analog gespeichert ist, dann ist es letztendlich egal, ob die Trennung zu S-Video oder gar RGB im Player oder im TV passiert. Es kommt nur noch darauf an, welches Gerät die Trennung sauberer macht. Meiner Erfahrung nach tat sich damals nicht viel, es war immer gleich gut. Mit den digitalen Möglichkeiten von heute geht es aber vermutlich etwas besser. Da keine neuen Laserdisc-Player mehr entwickelt werden, erhält man vermutlich das beste Bild, wenn es direkt als FBAS ausgegeben und dann extern digital verarbeitet wird.
Alles klar.
Somit lohnt sich der Aufwand nicht nach einem entsprechenden Gerät mit S-Video oder RGB Ausschau zu halten.
Kennst du dich noch mit der Chromasubsamplingverarbeitung aus und kannst die obrige Fragen beantworten?
Zitat von: Anakin94 am 29. September 2025, 12:35:24Kennst du dich noch mit der Chromasubsamplingverarbeitung aus und kannst die obrige Fragen beantworten?
Nein, leider nicht.
Aber wenn man das Bild nachher vorhat zu bearbeiten, wäre YUV4:4:4 oder RGB empfehlenswert.