Hallo zusammen,
Ich habe bei einer Chech2004B ein downgrade auf 3.55 mit E3 gemacht. Hat alles funktioniert.
Die PS3 lief wunderbar. Dann wieder auseinander, E3 Kabel raus, wieder zusammen gebaut und dann kam der Fehler.
Habe hier schon so einiges gelesen über Geräte, die an gingen und sich dann nach 3 Sekunden oder so mit einem piepsen wieder verabschiedet haben. Das ist bei mir aber anders.
Netzkabel rein, rote Standby leuchtet. Dann drücke ich auf Power, LED wird grün, Eject Button beleuchtet, aber dann geht sie wirklich sofort wieder aus. Ohne piepsen oder so. Also nicht nach 2-3 Sekunden, sondern nach nicht mal einer halben Sekunde.
Dann ist auch der Standby Button dunkel. Ich muss dann einmal das netzkabel abziehen und wieder einstecken. Dann kann ich das Spiel von vorn starten.
Der Lüfter geht auch nicht an. Er müsste ja eigentlich beim einschalten zumindest mal kurz zucken. Macht er aber nicht.
Kann mir nicht vorstellen, dass es sich um einen Brick handelt, da die PS3 ja komplett rund lief, als das E3 Kabel noch angeschlossen war. Erst nach dem rausnehmen und wieder zusammensetzen tauchte der Fehler auf.
Hat jemand eine Idee?
Hi, wahrscheinlich liegt das Lüfterkabel nicht in seiner Führung und wurde bei zusammenbau eingequetscht. Das siehst du sofort wenn du links zwischen dem Netzteil und dem Lüftergehäuse schaust...
Grüße
Das habe ich bereits gecheckt, da ich darüber auch schon gelesen habe. Hatte die ps auch schon wieder zerlegt.
Ich kann aber keine Quetschung oder dergleichen erkennen.
Da ist ein Kurzschluss zwischen 12 V und GND vom Netzteil. Daher schaltet das Netzteil sofort komplett ab.
Sammeltopics (http://www.trisaster.de/forum/index.php?topic=4282.0) -> [gelöst] PS3 schaltet sich direkt ab (http://www.trisaster.de/forum/index.php?topic=3562.0)
viel Spaß den zu finden, da sucht man sich dumm und dämlich :-\
Ich hätte jetzt gesagt das ist eine Sache von 10 Minuten ::)
Ok...da dies mein erster Reparaturversicherung ist....wie gestalte ich da möglichst effizient die Fehlversuche? :-)
Steht doch alles da ;)
Aber ich denke das ist für den ersten Versuch generell etwas schwierig, so ganz ohne Vorkenntnisse.
Ja, ich weiß. Aber ich bin ja lernfähig. Muss nur wissen, wo ich anfangen muss. :-)
am besten fängst du da an, wo die 12V vom NT aufs MB gehen ;)
Dort könnte man auch mal messen ob wirklich ein Kurzschluss besteht.
10 Minuten hatte es bei mir nicht gedauert und bis heute der Fehler noch nicht ausfindig gemacht, trotz nach Tut vorgegangen :P
Takeshi hat da ja kein klassisches Tutorial geschrieben. Für diese braucht der Nutzer ja oft soviele Hirnzellen wie ein Klotz Butter hat - eher weniger. Es ist hier aber kein vorgehen nach Schema F, welches zu einen Serienfehler bei immer dem gleichen Bauteil passt. Du hast einen Leitfaden, um den Fehler zu finden oder zumindest einzugrenzen, wo der genau ist, kann Dir keiner vorlegen.
Ich habe mir Takeshis Tutorial zur Kurzschlusssuche mal durchgelesen, nachdem auch ich blindfisch es mal gefunden habe.
Ich gehe davon aus, dass mein Problem mit dem zweiten Problem
http://www.trisaster.de/forum/index.php?topic=6683.0
In direktem Zusammenhang steht.
Da ich nicht glaube, das mainboard in dem moment so hart angefasst zu haben, dass der Kondensator raus bricht, denke ich, dass der Kondensator schon vorher mechanisch leicht beschädigt war und eventuell den zu diesem Thread gehörenden Kurzschluss verursacht hat.
Da der Kondensator ja nun ganz raus ist, werde ich nachher mal testen, ob die ps3 ohne den Kontakt zum elko immer noch abschaltet.
Wenn nicht, dann hab ich den Übeltäter ja schon gefunden und muss nur einen neuen Kondensator einlöten.
Das dürfte das kleinste Problem sein.
bei dem Elektrolytkondensator eher unwahrscheinlich.
Durchgangsprüfer vorhanden?
Einfach mal durchpiepsen.
Unwahrscheinlich, aber die Wahrheit.
Ohne den Kondensator läuft sie...also sie schaltet nicht ab.
Also mal nen neuen Kondensator rein, dann sehen wir weiter.
Hätte ich jetzt auch nicht vermutet. Na vielleicht hast du ja Glück.
Brauchst du eigentlich nch irgendwie was dazu? Lötzinn (bleihaltig)? Entlötlitze? Flussmittel? Oder alles vorhanden?
Alles vorhanden.,bleihaltiges Lötzinn 0,5mm, flussmittelstift, weller lötstation, entlötlitze, Pumpe, Lupe,... :-)
Lupen sind nur hinderlich, find ich ::)
Aber gut, dann hast du ja alles.
Wie entlötest du eigentlich z.b. Eine Sicherung?
Mit Smd hab ich bisher 0 erfahrung
Also ich nehme eine Pinzette, fass das Bauteil mittig und mach dann links und rechts etwas frisches Lötzinn mit dran und dann leicht nach oben ziehen und die Enden abwechselnd warm machen, geht relativ simpel.
Ich verzinne beide Seiten, erhitze dann eine Seite länger (wenn eine Seite mehr Kupfer hat, dann diese) und geh dann schnell zur anderen über. Dann ist die erste Seite noch heiß (Wärme gespeichert) und die andere dann auch. Zack, das Bauteil rutscht weg. Die Pinzette nehme ich erst danach in die Hand. Finde ich persönlich hinderlich, denn die hält das Bauteil ja fest am Platz. Aber das Bauteil muss sich sofort durch den "Druck" (nicht viel!) des Lötkolbens bewegen, sonst wird wieder was kalt. Ist das Bauteil mit der Pinzette fixiert, dann fehlt das Gefühl dafür.
mit 2 Lötkolben gleichzeitig oder ner speziellen Entlötpinzette gehts auch recht gut.
Haben aber wohl eher wenige zur Verfügung.
Ja, so was hab ich auch gesehen. Finde ich äußerst interessant.
Ist wie eine beheizte Zange, oder?
Beide Seiten gleichzeitig einklemmen, Lot schmilzt und dann einfach raus ziehen.... Ist doch so ein Teil, oder?
Wir haben @work so eine lötzange, das geht recht locker von der Hand.
Aber so wie takeshi es macht, geht das auch.