Moin,
Ich hab mir die Tage überlegt einen Nadeladapter zu bauen um den Flasher mit dem Board zu verbinden.
Da es ja immerwieder zu Kontaktproblemen mit dem Clip kommt, und ich nicht bei jeder Konsole die Kabel anlöten will, kam mir diese Idee.
Material hab ich mir schon mal besorgt:
Hülsen: https://www.buerklin.com/default.asp?event=ShowSE%28%29&search=12+H+2046&suggestion=&l=d&ch=68939 (https://www.buerklin.com/default.asp?event=ShowSE%28%29&search=12+H+2046&suggestion=&l=d&ch=68939) und zwar die 12 H 2046
Prüfstifte bei Ebay: http://www.ebay.de/itm/350367206444?ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1497.l2649 (http://www.ebay.de/itm/350367206444?ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1497.l2649)
12 St. federnde Prüfstifte, INGUN GKS-100 (E1003)
Das Programm für die CNC hab ich auch schon fertig, hab heute auch schon aus einem Plexiglas einen Prototypen zum test, gebohrt.
Morgen werd ich dann den Richtigen herstellen. Ich werd euch mit Bildern auf dem laufenden halten.
Ich werd das ganze dann über einzeladern auch Stecker und Kupplung verdrahten, dass ich die adapter wechseln kann.
Zunächst einmal werd ich das für die DYN-001 machen. Funktioniert die Kontaktierung dann gut, werd ich noch weitere machen.
Ich erhoffe mit davon einen sauberen Kontakt und nicht immer das gefummel mit dem Clip.
Gruß
Interessante Idee, wie richtest du den Adapter dann auf der Platine aus?
Hi,
Ich werd eine unterlage bauen, in die ich den eigentlichen Adapter per Bolzen fixiere. Auf diese Unterplatte werd ich dann Abstandshalter bauen, die dann passgenau in die Löcher des MB passen.
Wenn dass dann mal ausgerichtet ist und nicht zuviel spiel hat, sollte das eigentlich klappen.
Ich würde vorab schon mal bilder oder Zeichnungen zeigen, das hab ich aber niocht, da ich es rein ausm kopf baue.
Ich kann morgen mal ein Bild vom cnc Programm und dem Prototypen hochladen.
Wir haben auf der Arbeit eine Selektivlötmaschine, da werden die Koordinaten zum anfahren, über ein .jpg bild, das wir mit dem Scanner machen, einglernt. Das hat sich natürlich bestens geeignet um die XY koordinaten schnell zu finden, und nicht erst mit der schieblehre nachgemessen werden mussten.
Bis auf einen einzigen kontakt, der zu nah an einem anderen war, hat alles funktioniert. Was ich zu anfang nicht bedacht hatte, war der kragen den die Hülsen haben um nicht nach unten durchzurutschen.
Gruß
Das fertige Projekt würde ich dann echt gerne mal sehen :)
Die Idee hatte ich auch schon, allerdings fehlt es mir leider an Zeit das umzusetzen (wollte das gleichzeitig auch für BGAs realisieren)
Für BGAs wäre das wirklich interessant, da die fertigen Adapter ziemlich teuer sind. Für die Boards finde ich den Aufwand aber etwas zu hoch, weil es auch anders geht. Da löte ich mir die Flashs lieber auf einen Adapter. Der ist flott gemacht und funktioniert mit allen Boards, weil die NOR ja alle gleich sind.
Bin aber trotzdem gespannt. Wenn das gut klappt, kann man das ja auf BGAs adaptieren.
Moin,
konnte gestern leider keine Bilder hochladen, da im ganzen dorf das Internet weg war, haben die bei bauarbeiten die Glasfaserleitung abgerissen :-\
Hatte gestern den ganzen tag zu tun, und heute war ich auch wieder von 7 uhr früh bis 15 Uhr beschäftigt, alleine das Anlöten an die Hülsen und den Linker hat ewig gedauert. soll ja passen.
Hier nun bilder, anklicken für volle größe:
Nachdem ich ja aus plexiglas einen Prototypen gebaut hab und die Lage der Nadeln zu kontrollieren und das alles gepasst hat, hab ich nun aus einer weißen platte, keine Ahnung wie die heisst, wird aber zum Prüfadapterbau hergenommen, das Original gebaut. und die hülsen schon mal gesetzt.
(http://abload.de/thumb/img_4528fhjxm.jpg) (http://abload.de/image.php?img=img_4528fhjxm.jpg)
Dann hab ich von Unten aus rundbolzen abstandshalter gebaut, die musste ich auf Länge abfräßen. Danach in die Weiße platte eingelassen.
(http://abload.de/thumb/img_4534c0q8f.jpg) (http://abload.de/image.php?img=img_4534c0q8f.jpg)
ICh hab mir dann eine Multiplexplatte geholt, 30x30 cm groß, war ein Reststück und hat nur ein paar cent gekostet.
Ich hab dann die Lage ermittelt wo der Nadeladapter sitzen soll, die Lage der Bolzen rausgemessen und an der CNC in die MPP versenkt, nicht durchgebohrt!
Dann hab ich die Lage des Board´s ermittelt, nachdem es auf den Nadeln lag und 4 Abstandbolzen in die MPP gebohrt um später das Board zu befestigen. Leider hab ich davon keine Bilder, sieht man aber gleich noch.
Dann musste ich lange Abstandsbolzen auf die richtige länge bringen, Problem hierbei war, das die Nadeln zusammen soviel kraft hatten, dass das Board sich verbog. Ich hatte die ersten Bolzen etwas zuviel abgedreht. Nusste ich also nochmal machen.
Nachdem die Länge dann gepasst hat, ging es an´s feinjustieren der Boardlage zu den Nadeln. hat mich auch einiges an zeit gekostet.
(http://abload.de/thumb/img_45353qono.jpg) (http://abload.de/image.php?img=img_45353qono.jpg)
Nachdem dass dann gepasst hat, ging es an das anlöten der Verbindungsleitungen an die Nadeln.
(http://abload.de/thumb/img_0311b0ulf.jpg) (http://abload.de/image.php?img=img_0311b0ulf.jpg)
......und den Linker
(http://abload.de/thumb/img_0313h0uno.jpg) (http://abload.de/image.php?img=img_0313h0uno.jpg)
Zusammengebaut sieht es nun so aus:
(http://abload.de/thumb/img_0318xxqxk.jpg) (http://abload.de/image.php?img=img_0318xxqxk.jpg)
Dann hab ich den Vorhin mal mit einem Board getestet und siehe da.......
(http://abload.de/thumb/img_0320v4qgj.jpg) (http://abload.de/image.php?img=img_0320v4qgj.jpg)
.......er Läuft.
Und bevor jetzt jemand schreit....uahhhhh ne Schraubzwinge..... ja, die ist dazu da um das Board etwas nach unten zu drücken und so dem Verbiegen entgegenzuwirken und die Spannung rauszunehmen.
Wie schon angemerkt, rentiert sich der Aufwand wegen einem Board nicht, Ich wollte es aber einfach mal gemacht haben, und ich bekomm wohl schneller Kontakt wie mit dem Blöden Clip.
@ Takeshi, wie meinst du das für BGA nachbauen?
Zitat von: Cosmic am 26. Januar 2014, 18:55:49
@ Takeshi, wie meinst du das für BGA nachbauen?
Dass man keine Platine mit dem Adapter anschließt, sondern einen BGA. Der hat ja im Raster angeordnet viele Pads und so könnte man auf einen BGA zugreifen, ohne ihn zu verlöten. Das wäre praktisch bei Flash, aber auch bei anderen Chips, die man so auf Funktion testen kann. Und bei BGAs ist das Löten viel aufwendiger, weil die ja erst preballed werden müssen.
Ahh, jetzt versteh ich, du meinst im ausgebauten zustand.
Die Frage ist, wie weit die Kugeln auseinander sind, wie dünn die nadeln sein dürfen, ohne einen kurzschluss zu verursachen?
Die Löcher sind gleich mal gebohrt wenn man viell. eine Datasheet hat, sonst muss man die alle von Hand rausmessen.
Gruß
krasse Arbeit, da muss man ja sehr genau arbeiten mit den Abmaßen, respekt !
Zitat von: Cosmic am 26. Januar 2014, 19:37:56
Ahh, jetzt versteh ich, du meinst im ausgebauten zustand.
Die Frage ist, wie weit die Kugeln auseinander sind, wie dünn die nadeln sein dürfen, ohne einen kurzschluss zu verursachen?
Die Löcher sind gleich mal gebohrt wenn man viell. eine Datasheet hat, sonst muss man die alle von Hand rausmessen.
Gruß
Nimm doch einfach die BGA Schablone und Scan sie ein oder hab ich was falsch verstanden?
Das geht doch noch viel einfacher: Ins Datenblatt gucken. Aber meistens ist der Abstand eh exakt 1 mm. Die Gehäuse sind ja genormt.
Top arbeit ! Respekt
Takeshi verstehe ich das richtig ...Du lötest deine nor aus und flashst sie auf einem extenen Adapter ?
MfG
Genau so ist es. Ein Foto von der Platine am ProgSkeet hab ich hier (http://www.trisaster.de/forum/index.php?topic=4048.msg76207#msg76207) mal gepostet. Das ist aber nur testweise so. Wenn das klappt, kommt an den Teensy eine verbesserte Platine zum Aufstecken. Das ging ja nur am ProgSkeet nicht.
Das asulöten ist aber doch auch nicht gerade die einfachste methode, vor allem das saubere auflöten dann wieder.
Ich schrieb ja dass man zu dem BGA die datasheet=Datenblatt bräuchte.
Wenn du sowas echt bauen willst, dann kontaktiere mich mal Takeshi.
Das mache ich ja gerade, WEIL das Aus- und Einlöten ne Sache von einer Minute ist.
Und was ich auch machen will: Ich lege mir ein paar NANDs zur Seite, hab eh mehr als genug defekte Boards. Dann lese ich die verbauten NANDs aus, patche die Daten, schreibe die dann in zwei andere NANDs hinein und löte die auf. So kann ich mir die Prüfung des Dumps sparen, da ich die Originaldaten nicht überschreibe, schreibe die ja in andere NANDs. Wenn die Konsole dann läuft, kann ich die Originalen NANDs wieder in meine Sammlung legen und bei der nächsten Konsole zum Beschreiben benutzen.
Damit ist es quasi unmöglich eine Konsole durch das Flashen zu bricken und es spart halt dadurch wieder Zeit.
Mit der Platine hab ich auch immer richtige Lötverbindungen, es klappt also normalerweise beim ersten Versuch. Mit irgendwelchen Clips brauche ich manchmal mehrere Anläufe, bis ich die Daten wirklich ausgelesen oder geschrieben hab. Das kostet wieder Zeit, die ich mit der Lötvariante spare. Und ich weiß nicht, wie sicher der Kontakt mit den Nadeln ist. Die ist garantiert besser als mit den Clips, aber das kann sicher auch mal nicht ganz niederohmig sein.
Der Nachteil an den Adapterplatinen ist, nach vielen Lötvorgängen ist die hinüber. Aber wenn man sich nicht ganz doof anstellt, sollte das schon einige Durchgänge halten und so~ teuer ist die Platine ja auch nicht.
Takeshi, warum lötest du nicht einen Sockeladapter auf die Adapterplatine auf?
Die Teile sind teuer, wenn die was taugen sollen (da sind 50 € schnell weg) und dann hab ich wieder das gleiche Problem wie mit den Clips, ich hab keine Lötverbindungen, sondern Druckverbindungen. Der Erfolg hängt stark von der Oberfläche der Pins ab. Ist bei den Clips ja auch schlecht, wenn der Flash mal gelötet wurde. Dem gehe ich da auch aus dem Weg. Mir sind Lötverbindungen einfach sympathischer.
Ich hab seid Sonntag 8 Boards gemacht mit dem nadeladapter, alle auf das erste mal ausgelesen und alle zu 100. % gut. Auch beim wiederbeschreiben, keine Probleme bisher.
Wenn man auf die Nadeln etwas durch ausübt dann geht dass gut.
Das Ergebnis ist dann ja schon mal ganz gut.
Mich persönlich würde aber schon interessieren mit welcher Methode du sie runterlötest?
Lötkolben und Lötzinn dran, Entlötklinge drunter, IC anheben, andere Seite das Gleiche, fertig.
Ah ok, hätte sein können dass du die heissluftföhn Methode anwendest
Ne, finde ich viel zu kompliziert dafür. Ganz ohne Lötkolben geht das auch nicht wirklich.