Servus Zusammen
nun habe ich mich endlich meinem Wochenendprojekt gewidmet. Ja ich weiß, es ist schon Dienstag. Aber die Zeit.
Hatte es satt daheim so viele Rechner und Teile stehen und herum liegen zu haben. Außerdem wollte ich mich mal an ein Multiboot PC wagen. Das hab ich noch nie gemacht.
Nun hab ich so viele Teile, dass ich mir nicht sicher bin, was nehmen.
Mein "aktueller" Desktop PC:
AMD single Core 3700+ 2,2
2 GB Ram
Geforce 9800 GT
Board: A8n - 32 SLI Deluxe
Soll ich nun ein Intel Board mit einem 925 D Dualcore 3,0 Ghz nehmen auf dem aber nur 2 GB Ram Platz haben?
Oder einen AMD 4400+ DualCore von einem LANPArty Board (oder drauf lassen) in mein aktuelles Board einsetzen und noch 2 GB Ram dazu klatschen?
Danke für Anregungen :)
(http://s1.directupload.net/images/130813/temp/73k7q7zk.jpg) (http://s1.directupload.net/file/d/3347/73k7q7zk_jpg.htm)
(http://s7.directupload.net/images/130813/temp/ntb6v7kv.jpg) (http://s7.directupload.net/file/d/3347/ntb6v7kv_jpg.htm)
Du kannst die Sachen in jeder gewünschten Konfiguration ja mal zusammenstecken und einen Leistungstest machen. Für was soll der Rechner denn nachher gut sein?
Hm der 925D basiert ja auf den alten P4. Daher dürfte der X2 4400+ dem mindest ebenbürtig sein. SC muss heutzutage eigentlich nimmer sein, von daher würd ich schon eher zum DC greifen. Ob nun auf dem Asus oder DFI ist persönlicher Geschmack denk ich mal. Ich mag Asus nicht wegen diverser Erfahrungen zu A64-Zeiten.
Geht anderen aber anders.
Ich würde wie gesagt den X2 auf das DFI packen und darumherum mein Rechner aufbauen :)
Ich würd den AMD nehmen. Erstens bin ich AMD Fanboy (lol) und zweitens wirst Du die 2GB mehr Ram eher merken als die 600MHz mehr von dem Intel. Außerdem sind AMD Prozessoren "gefühlt" immer schneller als gleichgetaktete Intels also werden die 600MHz noch weniger ins Gewicht fallen. Aber mach gerne mal das was Rallebert vorgeschlagen hat, dann hast Du es schwarz auf weiss.
Wow bei PC san gleich alle am start :)
danke für die schnellen Antworten!
Ok. dann werde ich mich für den AMD entscheiden. Da ich mit dem PC eher spielen mag. Ich hab auch noch ein paar Festplatten. Möchte ein Multiboot aufbauen. Einfach zum Spass. Win 7 (zum surfen und aktuellen dienstliche Programme), Win XP (für alte Spiele) und irgendeine Linux Distribution.
Mhh das ist eine Idee, einen Benchmark durchlaufen zu lassen. Aber ich denke, dass es sich hierbei in der Realität vielleicht um 3-5 Frames handelt. Und gemäß meinem Vorhaben machts das nicht fett. Das Asus Board leistet mir seit 2006 sehr gute Dienste und hat mich nie im Stich gelassen. Hat sogar 2 mal einen Netzteilschaden überlebt.
Ach, kennt Ihr das, wenn euch die Dinge so ans Herz gewachsen sind. Das war mein erster selbst zusammen gestellter, gesparter und gebastelter Rechner. Mir is scho weng komisch ein 7 Jahre altes, stabiles System zu verändern. ABer es muss sein. Dieses oder nächstes Jahr wird sowieso ein Neuer fällig.
Also wenn Du zocken willst ist die GPU nicht zu vernachlässigen. Ich müsste noch was relativ Gutes (keine High End Karte) liegen haben oder bist Du Grafikkartentechnisch einigermaßen auf der Höhe?
danke dir grave_digger
aber ich hab wie geschrieben eine 9800 GT.
Das müsste ja für die älteren Spiele reichen. Gothic 3 bis zu Stronghold :D
Aber was haste denn noch?
Nur kleine Anmerkung zu Intel und AMD Taktraten. Die Sache, das AMDs gleichschnell sind wie höher getaktete Intel ist seit Core2Duo-Zeiten vorbei, also schon sehr lang und aktuell ist der Spieß auch umgedreht. Nicht so schnell pauschalisieren bitte. Ansonsten ja, ich mag AMD auch mehr wie Intel ^^
Naja, bei den Sockel AM2 Prozessoren ist es schon noch so das die schneller sind als gleich getaktete Intels und der 4400+ ist ja ein AM2. Bei Quad, Octo (AM2+ Am3...) oder was weiss ich was Cores kann das gut sein, ich habe mich schon ewig nicht mehr um aktuelle Hardware gekümmert. Ich habe hier einen 6400+ laufen mit einer 8800GT drin, für mich reicht das seit 4 Jahren völlig aus.
Und ja, AMD seit 486er Zeiten. ;D
Anstatt Win XP zu installieren könntest du falls du win7 als Professional oder höherwertig hast den XP-Modus nehmen
@ Grave
einen 6800+ AMD Prozessor kann ich nicht finden. Welcher Sockel ist das?
@Oti
habe zwar keine Erfahrungen dami, aber die Theorie sagt mir, dass ein OS im OS mehr insgesammt weniger Resourcen zur verfügung hat. Erster Nachteil. Evtl. zweiter: Gibt es da eine vernünftige 3d unterstützung?
Jap, AM2 damals galt die Regel durchaus noch. Ist aber auch so, aktuell gibt es kaum Gründe neuere CPUs zu kaufen, wenn die ein Mindestmaß an Leistung haben. Und deiner mit 3,2GHz pro Core sollte da eigentlich mehr als genug zur Verfügung stellen :)
Der XP-Modus ist eine Virtuelle Maschine innerhalb von Win7. Es soll hauptsächlich die Kompatibilität zur Verfügung stellen, damit alte Programme unter Win7 vernünftig laufen. 3D liegt aber VM-typisch nicht im Fokus.
Wenn ich mich recht entsinne, haben die alten AM2 auch keine direkte Unterstützung für Virtualisierungen, weshalb hier 2 getrennte Installationen sinnvoller sind, allein schon mit dem Hintergedanken der Spiele. Die laufen nativ immer noch am besten :)
Und XP brauch ja kaum Speicherplatz. Da lässt sich schnell eine Partition abzwacken ^^
Zitat von: Klauserus am 13. August 2013, 19:40:06
Mein "aktueller" Desktop PC:
AMD single Core 3700+ 2,2
2 GB Ram
Geforce 9800 GT
Board: A8n - 32 SLI Deluxe
Und ich dachte mein PC wäre retro. Aber auch gut, dass es noch Leute gibt, die nicht regelmäßig ihre Hardware in die Tonne drücken und sich einen neuen Rechner kaufen, einfach nur so.
Zitat von: grave_digga am 13. August 2013, 19:52:19
Erstens bin ich AMD Fanboy (lol) [...]
Dito, aber ...
Zitat von: grave_digga am 13. August 2013, 19:52:19
[...] zweitens wirst Du die 2GB mehr Ram eher merken als die 600MHz mehr von dem Intel. Außerdem sind AMD Prozessoren "gefühlt" immer schneller als gleichgetaktete Intels [...]
... erstens bringt dir mehr RAM nur dann etwas, wenn der Rechner diesen auch vollschreibt. Unter XP schaffe ich das ohne Spiele nur mit einer VM, die halt wiederum selbst so viel RAM wie ein ganzes System benötigt. Aktuell sind bei mir 1 GB belegt und ich hab alles offen, was ich so immer nutze. Von den 2,85 GB habe ich also im Moment GAR NICHTS, mit den 2 GB wäre ich exakt genau so schnell.
Und zweitens ist das wohl seit einigen Jahren (leider) Vergangenheit, dass die AMDs bei gleichem Takt schneller sind als Intel, im Moment stinken die AMDs gegen die Intel-CPUs nur ab. Und ich meine das war auch bei AM2 schon so. Die AMDs haben Strom verheizt, das war nicht mehr feierlich und wirklich viel mehr geleistet haben die dabei auch nicht. Damals gab es daher eigentlich gar kein Argument für AMD, das ist ja inzwischen anders.
Für mehrere Betriebssysteme brauchst du aber nicht mehrere Festplatten. Ich würde sowieso eher eine Festplatte für das Betriebssystem bzw. die Betriebssysteme verwenden (alle auf eine) und eine weitere für Daten. Das bringt enorm Geschwindigkeit und die anderen Systeme bremsen das eine laufende ja nicht aus.
Linux würde ich eher in einer VM laufen lassen, wenn die Distribution denn gut mit Virtual Box klarkommt. Viele wie Ubuntu laufen da mit allem, was die VM zu bieten hat, aber einige halt nicht. Da läuft die Gasterweiterung nicht. Und so ein System in einer VM ist vorallem zum Ausprobieren viel besser. Es läuft nicht spürbar langsamer und du kannst mehrere Distributionen gleichzeitig ausprobieren und musst dir nie Gedanken drum machen, dass der Bootloader ja irgendwie noch dein Windows starten können muss. Fest installieren würde ich es erst, wenn du dich für eine Distribution entschieden hast. Ich empfehle Kubuntu LTS ::)
Naja gerade wenn Du von VMs redest in Verbindung mit Windows 7 (was er ja auch will) sind die 4GB Ram schon sinnvoll. Bei XP bringen mehr als 2GB eigentlich nur sehr selten was, wenn man extreme Bildbearbeitung oder dergleichen macht die den Speicher auch voll knallen. Die Sockel A Athlons waren schon echte Heizkörper, da hast Du Recht. :) Und ich verstehe auch nicht warum so viele Leute ihre Rechner immer aufrüsten bzw. neue kaufen, 70+% von denen nutzen das Teil sowieso nur zum Youtube kucken und surfen, da würde jeder Rechner ab 2GHz locker für reichen.
@Klauserus: 6400+, nicht 6800+. 6400 ist der "größte" für den Sockel AM2.
Zitat von: grave_digga am 14. August 2013, 07:09:40
Naja gerade wenn Du von VMs redest in Verbindung mit Windows 7 (was er ja auch will) sind die 4GB Ram schon sinnvoll.
Ich sag doch, nur für eine VM oder zum Zocken.
Die Sockel A Athlons und Semprons fand ich jetzt eigentlich noch normal, da waren die Intel auch nicht kühler. Aber als es dann mit den Core 2 Duo anfing, da hat sich AMD an die TDP-Angabe ziemlich genau gehalten, bei Intel war die eher theoretisch, in der Praxis nie erreicht.
Ich hab noch einen Core 2 Duo mit 2x 3 GHz, der reicht locker und ist vorallem wesentlich schneller als mein Core i3 mit virtuellen 4 Kernen mit je 2,13 GHz, obwohl die Core-i-Prozessoren ja so viel mehr aus einem Takt herausholen sollen.
Mein PC ist Retro. Ja mittlerweile schon sehr :)
Es freut mich, dass dies hier sogar gelobt wird. 2006 war ich 19 Jahre alt und total im PC Fieber. Sogar auf der Games Convention war ich. Dann hier geschraubt und da verbessert und Lüfterchen gekauft und und und. Hinterher ist man immer schlauer.
1. Habe ich mir damals den 3700+ geholt für 250 Euro. 2 Monate später kam der x2 für das gleiche Geld und der 3700+ kostete nur noch etwas über hundert. Da hab ich mich zum ersten mal geärgert.
2, Kaum war die Garantie von meiner XFX 7900 GT ausgelaufen, BAM bei Stalker überhitzt. Meiner MEinung nach, wegen einem zu kleinen Standartlüfter.
Und was bringt das alles? Nur weil man immer das neueste zocken will? neee. Dafür bin ich dann auf Konsole umgestiegen weil es mir mit PC zu Teuer war. Das entwickelt sich oft so sprunghaft. Außerdem gibt es noch soo viele alte und gute Games die es wert sind gespielt zu werden.
Und Ihr habt Recht, für Internet und Office reicht ein alter Knecht. Muss eh immer schmunzeln wenn ich das Mädchenmarktprospekt aufschlage und die mit den Zahlen prahlen wie mit ner mega Latte. 3 TB Festplattenspeicher. HALLO?? Ein normaler User nutzt die niieee aus. Und wenn ich zocker oder DVD-Blueray Ripper bin, dann kauf ich mir meinen Rechner sicher nicht bei MM.
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Linux wollte ich mal ausprobieren ja. Ebenso wie das mit dem Multiboot. Genau, ich habe vor mehrere OS auf einer Platte unterzubringen. Bei Win7 dachte ich auch an 4 GB. Das ist wirklich besser. Hab es an meinem Laptop gemerkt. Firefox stopft bei längeren Sitzungen über 500 MB in den Ram. mIt der Speicherverwaltung haben die es nicht so.
Aber weiter probieren wäre nicht schlecht. Kann ich auch im nachhinein noch ein OS zum Multiboot hinzufügen? Also ich denke ja aber nicht mehr auf der selben platte?! Ich müsste mir eine Partition frei halten.
Win XP möchte ich auf jedenfall auf der Platte installieren nicht in der VM. So stark ist der Rechner dann ja nicht. Habs auf meinem Laptop gemerkt, zwei OS, dass zieht einfach mehr Ressourcen. Damals die Linux Geschichte mit Mint usw. danke nochmal.
Also was Du wann wie installierst musst mal kucken. Im Normalfall sollten die OSs der Reihenfolge der Aktualität nach installiert werden wenn Du es auf derselben Platte machst. Also XP/W7/Linux. Wobei wenn Du für XP eine eigene Platte nimmst dann installier erst auf die Hauptplatte W7 und Linux und dann XP auf die andere (zweite) Platte. Dann wird Dir beim normalen Start die Wahl gelassen zwischen W7 und Linux (Bootmanager) und dann hat man im Normalfall immer die Option durch drücken einer F Taste nach dem Bios eine Bootauswahl zu treffen. Dann (wenn Du XP booten willst) einfach dann die XP Platte auswählen. Ich denke so ist es am stressfreisten, so habe ich das hier auch gelöst. Zudem habe ich die XP Platte in einem Wechselrahmen (Quick Out SATA Rahmen), die braucht ja nicht mitlaufen wenn ich sie nicht brauche.
Nun, da es draußen ungemüdlich geworden ist, habe ich endlich Zeit gefunden mit meinen Projekten weiter zu machen.
Habe nun alles umgebaut. 4400+ auf mein ASUS 32 SLI Board und den RAM dazu. Funzt alles.
Beim Putzen habe ich gesehen, dass auf der Graka eine ELKO geplatzt ist. Wunderte mich aber nicht, da die Graka läuft und nur ab und an Fehler in 3D Spielen in Form von langezogenen Ecken bringt. Die ist von einem Freund der sie mir geschenkt hat und auch schon Probleme hatte.
Würde den Elko gern tauschen in der Hoffnung die GPU hat noch keinen Dachschaden. Einfach Just for Fun. Neue Graka lohnt nicht für den Rechner. Auf was muss ich achten?
Zitat
•
Bauform:
radial
•
Typ:
Elektrolytkondensator
Kapazität:
330 µF Was ist damit gemeint und wie bekomme ich das raus?
Spannung:
16 V Das muss sicher übereinstimmen
•
Rastermaß:
3,5 mm (ist das wichtig??)
•
Toleranz:
20 % umso mehr umso besser, denke ich
•
Ø:
8,3 mm Ist das wichtig??
Höhe:
11,5 mm wahrscheinlich egal
Temperatur, max.:
105 °C je mehr desto besser denke ich?! Wegen der Langlebigkeit
(http://s1.directupload.net/images/130920/temp/ihpxupx3.jpg) (http://s1.directupload.net/file/d/3386/ihpxupx3_jpg.htm) ( Sieht aus als würde er Kotzen)
Hier noch ein paar Bilder:
(http://s14.directupload.net/images/130920/temp/cx3teisj.jpg) (http://s14.directupload.net/file/d/3386/cx3teisj_jpg.htm)
(http://s7.directupload.net/images/130920/temp/fjfilpra.jpg) (http://s7.directupload.net/file/d/3386/fjfilpra_jpg.htm)
(http://s14.directupload.net/images/130920/temp/r3fjb9it.jpg) (http://s14.directupload.net/file/d/3386/r3fjb9it_jpg.htm)
(habe ihn zwar sehr oft vom Staub befreit aber das Board nie raus und den CPU Lüfter nie abgenommen - man siehts)
(http://s14.directupload.net/images/130920/temp/jmhkfor5.jpg) (http://s14.directupload.net/file/d/3386/jmhkfor5_jpg.htm)
(nach 7 langen Jahren, geht er verdient in Rente :heul :heul :heul)
Tausche die anderen beiden Elkos auch und evtl. noch weitere welche dieselbe Bauform/Werte haben. Die Kondensatoren sollten Low ESR 105°C 16V 1000µF haben (muß schauen ob ich noch welche habe). Ist über den Beiteilen ein Kühler o.Ä. oder ist es egal wie hoch die sind? Pinabstand?
Moin. Danke für deine Antwort.
Es sind insgesammt drei Stück. Kein Kühlder darüber
Weißt du auch warum auf der Platine zwei Plätze für ESR und für ich glaube SMD frei sind? Würde mich interessieren. Sind sicher Platzhalter für andere Versionen der Platine. z.B. OC Edition?!
(http://s1.directupload.net/images/130920/temp/778ma6tv.jpg) (http://s1.directupload.net/file/d/3386/778ma6tv_jpg.htm)
Den hier gefunden: http://www.voelkner.de/products/69637/Elko-Low-Esr-105-1000F-16V-10x19-RM5-rohs.html (http://www.voelkner.de/products/69637/Elko-Low-Esr-105-1000F-16V-10x19-RM5-rohs.html)
Versand 5 Euro. Also wenn du noch 3 Stück hast und einen Briefumschlaf würd i mi freun :)
Ich schau später mal, geb Dir dann Bescheid.
japp, tausch besser alle Elkos aus und immer drauf achten dass es low ESR sind.
Wie muss ich das Zitat verstehen? Hast du da Ersatz rausgesucht und jetzt Fragen zu den Angaben?
Die Elkos sollten eher 100 µF haben.
Die Toleranz sollte möglichst gering sein, nicht hoch. Wenn ein 100 µF Kondensator 20 % Toleranz hat, dann kann es sein, dass der nur 80 µF hat, also schlecht.
Die Kapazität ... na ja, das ist halt die elementare Eigenschaft eines Kondensators, wie der Widerstand eines Widerstands.
Das Rastermaß ist natürlich wichtig, denn wenn der Pinabstand ein anderer ist, passt er nicht auf die Platine.
Zitat von: Klauserus am 20. September 2013, 09:50:56
Weißt du auch warum auf der Platine zwei Plätze für ESR und für ich glaube SMD frei sind?
SMD ist eine Bauform, ESR eine elektrische Eigenschaft (Equivalent Series Resistance).
Also 100 µF erscheint mir etwas wenig, die Dinger sind ja der Hauptpuffer nehm ich mal an. Wenn man mit dem Aufdruck googled bekommt man auch meist 1000 µF Links.
1000 µF sollte dann aber "1001" sein. Die Hersteller machen das aber scheinbar nicht einheitlich. Auf dem Board der Xb360 sitzen Kondensatoren mit 820 µF. Da sind zwei verschiedene verbaut, auf den einen steht 820, auf den anderen 821. Letzteres ist die eigentlich "richtigere" Variante, wie sie auch bei Widerständen, Spulen und Keramikkondesatoren verwendet wird.
100 µF sind zwar nicht viel, 16 V aber schon. Die auf dem Xb360-Board dürften ungefähr die gleiche Größe haben (Durchmesser 7,5 mm, Höhe ca. 9 mm), haben aber nur 2,5 V! Daher halte ich 100 µF bei der Größe schon für realistisch. Außerdem müssen die Kondensatoren keine Spannung glätten, die frisch aus einem Trafo kommt, sondern nur die 12 V puffern, die geglättet aus dem Netzteil kommen.
@Klauserus: Am besten ausbauen und messen. Wenn du kein Kapazitätsmessgerät hast, kannst du die Kapazität über einen kleinen Messaufbau auch grob abschätzen. Dazu brauchst du eine Spannungsquelle, einen Widerstand, ein Multimeter für Spannungsmessung und eine Uhr.
Du schaltest den Widerstand in Reihe zum Kondensator, schließt daran die Spannungsquelle an (Polarität beachten), misst die Spannung am Kondensator und stoppst die Zeit, bis der Kondensator ungefähr die Eingangsspannung erreicht hat. Wenn es bei einem 100 µF-Kondensator 5 Sekunden dauert soll, dann muss der Widerstand 10 kΩ haben. Die Rechnung dahinter ist wie folgt: τ = R · C, wobei nach 5 τ der Kondensator als voll angenommen wird. τ beträgt also 5 Sekunden, C ist 100 µF (F = As / V), das macht R = 1 s / 100 µF = 10 kΩ.
Hat der Kondensator 1000 µF, dauert das Laden dagegen eher 50 Sekunden.
Servus Zusammen
Leider habe ich niemanden gefunden, der so ein Gerät besitzt. Nicht mal ein Multimeter -_-
Hat von Euch jemand sowas? Ich schicke auch gern einen per Post mit Briefmarke, retour :D
andererseits, wenn 1000 oben steht....
wie wäre es denn mit dem?
http://www.voelkner.de/products/69637/Elko-Low-Esr-105-1000F-16V-10x19-RM5-rohs.html (http://www.voelkner.de/products/69637/Elko-Low-Esr-105-1000F-16V-10x19-RM5-rohs.html)
leider finde ich keine mit weniger als 20% Toleranz
Die könnten hinkommen, achte aber aufs Rastermaß, die da haben 5mm.
Zitat von: Klauserus am 22. September 2013, 23:20:43
andererseits, wenn 1000 oben steht....
"1000" steht da, was eben 100 µF oder auch 1000 µF heißen kann, die 100 ziehe ich mir ja nicht aus dem Hut. Kommt drauf an, wie man es lesen soll. In dem speziellen Fall ist es nur zufällig so, dass man es auch "einfach so" lesen kann, aber wenn da zum Beispiel "821" drauf steht, glaubst du denke ich selbst auch nicht, dass der 821 µF hat, oder? Das ist halt _eigentlich_ wie überall mit den Zahlencodes. Schon vor 30 Jahren befanden sich auf den Widerständen Farbringe, die für Zahlen standen und aneinandergereiht "100" ergaben, wobei das nicht für 100 Ω stand, sondern für 10 Ω. 100 Ω wäre 101 gewesen, 1 kΩ 102 usw.
Auf Keramikondensatoren mit 100 nF steht 104, denn es ist eine 10 mit 4 Nullen in pF.
Dummerweise haben bei diesen Kondensatoren einige Hersteller diese Konvention gebrochen und schreiben den Wert "einfach so" drauf, wahrscheinlich weil es unter 1 µF keine gibt und 1 mF und mehr auch selten sind, man also immer mit drei Ziffern auskommt. Nur macht es das halt komplizierter.
20 % Toleranz sind ganz normal.
Schau aber dass es nicht gerade die billigsten Elkos sind, wie die Yageo die du da hast, sonst kannste gleich wieder welche wechseln ;)
Servus Jungs
Der Neue Elko hat seinen Dienst aufgenommen. Habe nur einen getauscht. Das auslöten gestalltet sich etwas schwierig. Trotz Hilfe neuem Lötzins muss man auf der anderen Seite kräftig mit der Zange ziehen und gleichzeitig heiß machen. Anders habe ich es nicht geschafft.
Ich hoffe jetzt geht sie wieder. Werde mich nu ans Testen machen. Bin aber schon zufrieden, dass sie nicht explodiert ist :D
(http://s14.directupload.net/images/130929/temp/8fyjq2bt.jpg) (http://s14.directupload.net/file/d/3395/8fyjq2bt_jpg.htm)
Wahrscheinlich nicht der beste Elko. gekauft habe ich hier: http://www.elko-verkauf.de/elko-tausch-pc-und-mac/203-grafikkarten/geforce/1167-8800gt.html (http://www.elko-verkauf.de/elko-tausch-pc-und-mac/203-grafikkarten/geforce/1167-8800gt.html)
Dort gibt es gleich ganze Kits, Beschreibung und Fotos der Grafikkarten. Wurde also zumindest von User schon getestet. Das fand ich ganz gut. Preis empfand ich als gut. Ihr kennt Euch da aber besser aus ;)
Die Philosophie finde ich Klasse. In der Rechnung und auf der Visitenkarte steht "E-Schrott vermeiden, ELKOS tauschen"
Wie immer BESTEN DANK Euch für die super Beratung.
Darauf ein kleines Steak ;D
http://www.youtube.com/v/7uBNCN6v_gk
Edit von RalleBert: Link zum Video korrigiert
Die Elkos sind echt teuer, der will ja nen Euro für ein 1000er. Ausserdem sind das ja keine Polymer-Elkos wie ursprünglich verbaut waren (All-Solid-Caps) sondern Stinknormale.
Bei Reichelt EUR 0,36.
http://www.reichelt.de/Elkos-radial-105-C-1000-5000h/RAD-FC-1-000-16/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=84695&GROUPID=4000&artnr=RAD+FC+1.000%2F16
Naja, ist nicht geschenkt, aber bei Reichelt kommen auch höhere Versandkosten und ein Mindestbestellwert von 10€ dazu. Was willste machen, wenn Du einen brauchst und sonst nix? Irgend welche Klamotten hinlegen, die Du auch gleich in den Müll werfen kannst, nur um die Versandbedingungen von Reichelt zu erfüllen? Da kommt er so doch trotzdem billiger weg. Alternativ hätte ich mal beim freundlichen Radio-Fernsehtechniker gefragt, ob der nicht evtl. so ein Teil in der Bastelkiste hat.
Sag bescheid wenn du getestet hast obs was gebracht hat.
Zitat von: DoggyDog am 29. September 2013, 21:27:42
Die Elkos sind echt teuer, der will ja nen Euro für ein 1000er. Ausserdem sind das ja keine Polymer-Elkos wie ursprünglich verbaut waren (All-Solid-Caps) sondern Stinknormale.
Bei Reichelt EUR 0,36.
http://www.reichelt.de/Elkos-radial-105-C-1000-5000h/RAD-FC-1-000-16/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=84695&GROUPID=4000&artnr=RAD+FC+1.000%2F16
Danke. Aber wie Ralle geschrieben hat. Da komm ich teurer. Zu der Art des ELKOS....ist das Schlimm? Soll ich ihn lieber wieder ausbauen?
Mei die Idee mit dem Fernsehtechniker ist nicht schlecht. Haben sogar einen in der Stadt. Na wenn es ratsam ist auf all solid caps umzusatteln, werde ich den Techniker mal aufsuchen.
Die Fehler sind sehr sporadisch aufgetreten. Hauptsachlich in 3D Anwendungen. Leider kann ich keinen direkt provozieren. Aber ein halbes Stündchen FEAR und Minecraft ohne Auffälligkeiten überstanden.
Doch, kannst du provozieren!
Lad dir mal 3DMark oder FutureMark runter, sind kostenlose Grafikkarten-Testprogramme, die reizen die Grafikkarte so richtig schön aus und geben dir dann noch am Ende eine Punktzahl aus, wie gut die Grafikkarte ist.
Spezifiziert sind ja beide Arten bis 105°C, von daher gibt es keinen direkten Unterschied. "Normale" Elkos sind m.W. für ~5000 Std. bei 105°C spezifiziert, Polymer schaffen höhere Werte. Die Polymer-Elkos haben kein flüssiges/pastöses Elektrolyt sondern bestehen aus einer festen Masse. Die Gefahr von Blasenbildung und auslaufender Elektrolytflüssigkeit im Falle eines Defektes sind hierbei ausgeschlossen. Während ein normaler Elko mit der Zeit bzw. Benutzung verschleißt fällt ein Polymerelko rein zufällig aus.
@Dragoon
danke. Das weiß ich. Nur leider ist es so, dass die Fehler immer zufällig auftraten. Ich konnte MineCraft oder Oblivion manchmal 2 Stunden spielen ohne Fehler. Dann aber auch wieder nur 15 Minuten. Werds aber dennoch probieren. Download läuft...
Demo durchlaufen lassen. Keine Probleme hier die Ergebnisse: http://www.3dmark.com/3dm06/17398577 (http://www.3dmark.com/3dm06/17398577)
@Doggy
Danke dir. Sehr aufschlussreich. Ja da wären Polymer auf jedenfall besser gewesen. Bei normaler benutzung hebt das jetzt aber mind. noch zwei Jahre. Bis dahin hab ich sicher wieder einen anderen :D
Aber wenn der TV Techniker um die Ecke noch welche hat, dann nehm ich vorsorglich welche mit.
Mir ist später irgendwann eingefallen, es muss auch ein 1000 µF Kondensator gewesen sein, weil der "Code" 4-stellig war. Wenn es also Ziffern + Potenz gewesen wäre, dann sind es meistens nur 3 Stellen.
Es macht macht einen enormen Unterschied, welchen Elko man nimmt! Kondensatoren haben viel mehr Eigenschaften als nur die Kapazität und Spannunsgfestigkeit. Da sind noch so Sachen wie ESR (Umpalirisierungsverluste des Dielektrikums, Leitung) und ESL (Induktivität der Leitung), die dafür sorgen, dass der Kondensator bei hohen Frequenzen schlecht bis gar nicht filtert und nur heiß wird, was dann zum Defekt führen kann. Habe in einem Fernseher mal die Kondensatoren getauscht, die hielten ein paar Stunden, weil der ESR viel zu hoch war. Dann bessere Elkos rein und läuft nun schon rund ein Jahr.
Das klingt alles sehr Interessant aber leider verstehe ich nur Bahnhof ^^ . Komme ja nicht aus der Schiene. Ein Buch wäre fein. LÖTEN für Dummies oder sowas. Das brauche ich. Damit ich da mal mehr durchsteige.
Die Kernaussage ist, es gibt nicht nur die Kapazität, auf die du achten musst. Da kannst du halt nicht jeden Wald- und Wiesen-Elko nehmen. Gut, der ist zumindest als Low ESR angegeben, aber einen konkreten Wert sucht man da vergebens.
Das habe ich schon verstanden. Aber jeden Tag erfahre ich neues in diesem Thread über Elektronik. Würde mich einfach gern mal einlesen. Dann brauch ich nicht mehr so viel zu fragen. :)
Da gibt es so viele Fachbereiche, da kann man sich nicht einfach so ins Thema einlesen, da es viele Themengebiete sind ;)
Ich dachte da an ein Sammelsorium für das Wichtigste bzw. Die Grundkenntnisse. Sowas wie Nickles PC Report :D
Zitat von: Klauserus am 30. September 2013, 22:35:12
Ich dachte da an ein Sammelsorium für das Wichtigste bzw. Die Grundkenntnisse. Sowas wie Nickles PC Report :D
Wäre da nicht dieses ältere Buch vorteilhaft, welches der Rallebert vorgestellt hat? Ich glaube es heißt du und die Elektrizität.
Das Buch ist nett, aber vermittelt in dem Sinne nicht viele verwertbare Elektronikkenntnisse. Eventuell gibt´s aber Volkshochschulkurse. Das wäre vielleicht eine Möglichkeit, bei (mehr oder weniger) Kompetenten Leuten etwas zu lernen.
Da wüsste ich jetzt auch nichts, hab ich halt alles im Laufe des Studiums und in der Praxis gelernt.
Vielleicht nur ein kleiner Exkurs zu den Kondensatoren, falls es dich näher interessiert.
Ein idealer Kondensator ist einfach nur eine Kapazität C, ein realer Kondensator lässt sich sehr gut annähern durch eine ideale Kapazität C, einem Widerstand R und einer Indukivität L, alles in Reihe. Es gibt auch noch einen Widerstand parallel zur idealen Kapazität, aber den lassen wir jetzt mal der Einfachheit halber weg. Der Serienwiderstand wird als ESR bezeichnet, die Serieninduktivität als ESL.
Der ESR ergibt sich vorallem durch die ohmschen Verluste der Zuleitungen, den leitenden Anordnungen im Kondensator und den Umpolarisierungsverlsuten im Dielektrikum. Alles hat einen Ohm'schen Widerstand, durch den muss der Strom beim Laden und Entladen durch. Wenn Strom durch einen Widerstand fließt, sorgt das für einen Spannunsgabfall an diesem und für Umsetzung von elektrischer Energie in Wärmeenergie (also Verlust). Es geht dir also bei jedem Lade- und Entladevorgang Energie verloren. Die Spannung, die beim Laden außen anliegt, liegt nicht vollständig am Kondensator innen drin an (wenn man es nach Ersatzschaltbild betrachtet) und beim Eintladen wiederum ist die Spannung außen kleiner als an den idealen Kapazitäten in den Kondensatoren.
In den Kondensatoren befindet sich ein Dielektrikum, durch das die Kapazität steigt. Die Moleküle sind polarisiert und drehen sich beim Laden und Entladen um. Das verursacht auch Wärme und damit Energieverlust.
Der ESL entsteht durch die Zuleitung. Jede Leitung ist auch eine Induktivität, also "Spule". Eine Induktivität ist ein frequenzabhängiger Widerstand, wie ein Kondensator. Nur sinkt bei einem Kondensator der Widerstand mit der Frequenz (XC = 1/j2πfC; f die Frequenz, C die Kapazität), bei einer Spule steigt der Widerstand (XL = j2πfL; L die Induktivität). Der Kondensator soll für hohe Frequenzen auf der Spannung also sehr niederomig (gut leitend) sein, allerdings steigt für die hohen Frequenzen der Widerstand der induktiven Komponente. Der Kondensator erfüllt also immer weniger seine Eigenschaft, die er eigentlich haben sollte.
@ Takeshi
Vielen Dank für die Erläuterungen :)
@Ralle
Habe nachgefragt. Leider bieten sie sowas nicht an. Aber die Nachfrage schafft vielleicht mal ein Angebot
@ der Rest
Habe gestern F.E.A.R. durchgespielt. Wärend der ganzen Zeit keine Grafikfehler. 3 Abstürze aber das lag wohl am No CD (doch ich habe es Original).
Ich bin so erstaunt, dass durch das Tauschen scheinbar wieder alles läuft. Brauche mir keine Neue kaufen. Umwelt geschohnt. Was gelernt. Herrlich