Hi,
Hab seit ca 2 Wochen ein Problem mit meinem PC.
Ich schalte den PC ganz normal ein, komme zum Windows Startscreen (Windows wird geladen) dann hängt sich der PC auf. Starte ich den PC neu, hängt er sich wieder auf, manchmal eben beim Startscreen oder beim Willkommenbildschirm oder auf dem Desktop. Starte ich den PC dann 5-6x neu, startet er "normal" und ich kann damit arbeiten. Allerdings nervt es schon etwas das ich 5-6x den PC erst neustarten muss, weil er sich aufgehangen hat..
Hardware:
CPU: Intel Core Quad Q8400 2,66GHZ
Board: MSI P43-Neo
Grafik: ATI HD4850
Ram: 2x Kingston DDR1066 1GB / 1x Kingston DDR1066 2GB Dualchannel (@DDR800)
HDD: WesternDigital Sata 250GB (BootHDD), Hitachi 320GB IDE@Sata Adapter (DATEN)
Netzteil: BeQuiet Straight Power 450W
Windows 7 Ultimate 64 Bit
Hat einer eine Idee warum sich der PC immer aufhängt? Ram? HDD? CPU wurde erst letztes Jahr Weihnachten aufgerüstet..
Danke.
bei nem Kollegen hab ich ein ähnliches Problem behoben indem ich die WLP bei der CPU getauscht habe
Ich könnte mir vorstellen, dass es am Mainboard oder dem Netzteil liegt. Genauer gesagt tippe ich auf Elkos, die erst warm werden müssen, damit der PC mit höherer Last funktioniert.
Ich würde auch auf´s NT tippen, wenn der Hobel dann nach erfolgreichem Start durchrennt. Wenn der sich zwischendrin auchmal verabschiedet, würde ich beim Ram weiterforschen. Du solltest ja noch gerade Gewährleistung auf die Teile haben, wenn die erst vor einem Jahr eingebaut wurden.
Pfeift das Netzteil wenn er läuft?
Bei einem Bekannten trat genau dasselbe auf. Per Ferndiagnose habe ich auch das NT im Verdacht gehabt, das wars aber nicht. 2 Wochen später hat dann das Mainboard die Grätsche gemacht, einfach so. Die Kondensatoren sahen aber alle gut aus...
Ich tippe nämlich auch eher auf das Mainboard. Die Elkos müssen nicht dick sein. Wenn Elkos platt sind, sieht man das denen meistens nicht an. Wenn man es ihnen ansieht, dann sind die nur halt schon so richtig durch.
Das bei einem MB nach einem Jahr die Elkos durch sind ist auch bei einem günstigen Teil (wie diesem) absolut nicht normal. Also, MB, Netzteil und Ram mit anderen Komponenten testen bzw. Fehler finden und wenn möglich das defekte Teil einschicken/umtauschen.
Das soll gar nicht so selten passieren. Wenn das Mainboard mal nicht mehr läuft, sind es angeblich fast immer die Elkos (gewesen), inzwischen denk ich auch noch die Northbridge. Aber an die glaube ich weniger.
Du musst bedenken, die Elkos sitzen direkt im Luftstrom des Kühlkörpers. Wenn der kostant warme Luft mit 60°C da raus pustet, ist das auf Dauer auch nicht gerade förderlich für die Elkos.
Obs die Elkos sind kann ich nicht sagen, ich werde das wohl diese oder nächste Woche tauschen. Spaßeshalber werde ich mal North/Southbridge reflowen, vielleicht läufts dann ja wieder...
Das Mainboard ist schon älter, nur die CPU wurde letztes Jahr erneuert, da mir die Leistung der alte zu schwach war.
Das Board, RAM, Netzteil ist bestimmt schon 3-4 Jahre alt.
Das Netzteil pfeift auch nicht, ich werde aber am Wochenende mal schauen, das ich zum starten ein anderes Netzteil einbaue.
was häufig der Fall ist, wenn sich der PC beim Booten oder beim Installieren von Windows aufhängt, ist folgendes.
Es sind oftmals die RAMs. Wieso genau weis ich selber nicht. Ich hatte das Problem das sich mein Pc beim installieren von win7 aufgehängt hat. Ich habe die Rams getauscht und seitdem kam es nie wieder vor. Die Rams werden anfangs start beansprucht, da der CPU da ersmal alles an Daten durchschaufeln muss. Versuch einfach mal ein paar TestRAMS zu bekommen und bau die mal ein. Sollte das Problem dann behoben sein, weist du woran es liegt.
Naja, nicht so ganz. Der PC hängt sich beim Hochfahren mit fehlerhaften RAMs auf, weil dabei das erste Mal der RAM wirklich beansprucht wird. Würde der PC hochfahren, wird der RAM danach noch genau so beansprucht und der PC würde sich auch weghängen. Das tut er aber nicht, da er gar nicht so weit kommt. Und dann werden denk ich auch viele Sachen in den RAM gelegt, die später vorallem gelesen, aber nicht mehr verändert werden. Das heißt gab es da einen Fehler, machte sich der schon beim Hochfahren bemerkbar. Wurden keine defekten Speicherzellen erwischt, läuft der Rechner danach auch, weil dann nur noch richtige Daten gelesen werden.
Die Aussage, dass der RAM beim Hochfahren stärker beansprucht wird, ist falsch, wage ich einfach mal so zu behaupten.
Zum Testen der RAM-Riegel einfach eine Linux Live-CD herunterladen, brennen und Memtest86 starten.
Problem erstmal gelöst..
Lag tatsächlich am RAM. Seit 2 Tagen bootet der PC nun einwandfrei. Hab die Spannung manuell eingestellt, 2,1V (angegeben von Kingston mit 2,2V) und er läuft, für weiteres muss ich das erstmal genauer nun beobachten.
Danke
War die Spannung vorher manuell verstellt?
Kingston Ram ist normal total unproblematisch. Aber es kann schon sein das manchmal Ram eine etwas höhere Spannung braucht. Hatte ich bis jetzt auch nur 1 Mal und das war Noname Speicher...
Ich hab mit Kingstom früher viele schlechte Erfahrungen gemacht, die waren ständig im Eimer. Aber das kann auch bei mir ein dummer Zufall sein und das ist ja auch schon was länger her. Trotzdem würde ich mir wohl nie welchen kaufen.
Ich habe zu DDR1 Zeiten nur Kingston verbaut und nur ein einziges Mal ein Problem gehabt und der wurde anstandslos getauscht. Und ich rede hier jetzt nicht von einem Rechner sondern von einigen hundert, hab mal 1,5 Jahre lang Rechner zusammengebaut für eine mittlegroße IT Firma...
Zitat von: Takeshi am 14. Dezember 2011, 15:42:43
Die Aussage, dass der RAM beim Hochfahren stärker beansprucht wird, ist falsch, wage ich einfach mal so zu behaupten.
Korrekt. Je nach Speicherverwaltung werden die zu nutzenden Zellen sogar zufällig ausgewählt. Dies soll "übermäßigem Verschleiß" des RAM's vorbeugen da die genutzten Kapazitäten halt auch "verschleißen".
Zitat von: Takeshi am 14. Dezember 2011, 21:02:22
Ich hab mit Kingstom früher viele schlechte Erfahrungen gemacht, die waren ständig im Eimer. Aber das kann auch bei mir ein dummer Zufall sein und das ist ja auch schon was länger her. Trotzdem würde ich mir wohl nie welchen kaufen.
Ich vermute mal, dass das eher ein dummer Zufall war. Das liegt aber einfach daran, dass jeder andere Erfahrungen gemacht hat. Ich erinner mich da an den Mainboardhersteller ASRock - auch gern ArschRock genannt. Alle haben auf diese Boards geschimpft, dass die scheiße seien und ständig kaputt gehen würden. Statistisch habe ich in 7 Jahren IT genauso viele kaputte ASRock gehabt wie Asus, MSI oder was sonst noch so auf dem Mainboard markt rumkraucht.
Eigentlich verschleißen RAMs nicht, nur Flash-Speicher. Bei denen werden Schreibzugriffe verteilt, um den Verschleiß gering zu halten.
Mit ASRock hatte ich auch nie Probleme, die hatten nur nicht so viele Möglichkeiten wie die super teuren Boards anderer Hersteller. Für normale Endbenutzer war das total egal.
Ich hatte auch oft Probleme mit WesternDigital Platten, weshalb ich die auch nicht so mag. Jeder guckt mich dafür schief an.
Jeder Hersteller hatte mal gute und shclechte Chargen irgendwelcher Computerteile. Ich hasse Excelstor Festplatten. Da hatten wir in dem oben besagten Betrieb eine Lieferung von ca. 200 Platten gekriegt, fleissig Rechner gebaut und verkauft. Naja, sagen wir mal so, die Platten liefen im Durchschnitt so 1-2 Wochen...da hiess es dann zu allen Kunden fahren und die Platten tauschen/klonen falls noch möglich. Erklär mal einem Kunden warum die Daten die er alle auf seinem neuen PC hat auf einmal weg sind...
Es geht ja nicht um eine Charge, sondern um gehäufte Ausfälle über Jahre verteilt.
Excelstor ist ja auch so ein Billighersteller. Aber da kannst du von einer fehlerhaften Charge sprechen, wie sie jeder gute Hersteller haben kann.
Zum Thema, nein, der Ram war im Board auf AUTO gestellt, damit hatte ich auch eigentlich nie Probleme auf DDR800.. nur DDR1066 hatte ich dauerhaft Abstürze, die hatte ich aber auch auf den angegebenen 2,2V.
Takeshi, RAM verscheißt wie jedes andere elektronische Bauelement auch. Wenn man ausreichend lang sucht findet man sogar ne MTBF oder ähnliches angegeben.
Bei den von dir erwähnten Flash Speichern ist der verschleiß ein Problem wegen der Isolation vom Floating Gate. Die Latungsträger müssen über das elektrische Feld in das Gate-Si eingebracht werden. Um die Isolationsschicht zu überwinden braucht man fast die 3-fache Spannung im vergleich zum normalbetrieb. Das streßt den Halbleiter natürlich ein wenig.
Bei DRAM ist das nen bisschen anders, da hast du ja vom Prinzip her nur nen MOSFET der ne Halbleiterkapazität ansteuert. "Normalerweise" halten die Dinger ewig, das gibt die Bauweise ja auch her.
Bei dem Herstellungsprozess geht aber gut und gern mal was schief - kann ich leider aus erster Hand berichten (ohne meinem Arbeitgeber an dieser stelle zu Nahe treten zu wollen: Beiße niemals in die Hand, die dich füttert!). Wenn dieser "vermackelte" Halbleiter dann den E-Test einigermaßen besteht wird er verkauft. Wenn beim E-Test nich 100% des erwarteten Halbleiterverhalten erzielt werden, es aber trotzdem irgendwie einigermaßen das macht was es soll, verkauft man's halt als ValueRAM oder ähnliches.
Diese nicht ganz ordentlich hergestelten Speicherzellen verschleißen dann meist schneller. Wann sie tatsächlich kaputt gehen kann eh keiner so richtig sagen. Da wird dann ne Zeitstudie angelegt und man sagt "im Durchschnitt halten die Zellen xyz! Wunderbar, wird verkauft!"
So isses leider... :/
Klar verschleißen alle Bauteile, aber Dioden und Transistoren eher vernachlässigbar, wenn es nicht gerade Leistungsbauteile sind oder die außerhalb der Spezifikation betrieben werden. Das ist ja was anderes als bei Elkos, (Laser-)LEDs oder eben den Flash-Speichern. Dachte du hättest das vielleicht damit irgendwie verwechselt, weil die ja in aller Munde sind wegen ihrem schnellen verschleiß.
Gut, wenn "Ausschuss" verkauft wird, sieht das natürlich auch wieder anders aus.
Zitat von: Takeshi am 15. Dezember 2011, 20:51:05Excelstor ist ja auch so ein Billighersteller. Aber da kannst du von einer fehlerhaften Charge sprechen, wie sie jeder gute Hersteller haben kann...
Klar kann das jedem Hersteller mal passieren. IBM z.B. hatte am Schluß ihrer Festplatten"karriere" extremste Probleme mit den Platten. Rate mal wer die für IBM in Lizenz gebaut hat? Genau, Excelstor. Und die haben den ganzen Kram dann auch übernommen als IBM die ganze HDD Sparte abgestoßen hat...
Ähm, waren die IMB Festplatten nicht von Hitachi? Denn die waren ja der größte Müll. Bei IBM Festplatten weiß ich noch ... wenn jemand ne IBM Festplatte hatte, hat man ihm erstmal geraten schnell eine Datensicherung zu machen ;D
So extrem kam mir das mit den IBM Festplatten garnicht vor... Ich hab heute noch zwei SCSI Festplatten von IBM am laufen...
Ich meine mich zu erinnern, dass diese eine Serie von IBM so toll war.. wie heiß die doch gleich? Irgendwas mit IC35 ?
und jetzt wo du's erwähnst grave.... Ich glaube ich hab damals dann auch ne excelstor in die hand bekommen, die hatten
genau die gleichen Typenbezeichnungen wie die von IBM... Optisch sagen die genau gleich aus, und ich glaube da war
auch genau das gleiche Steuerinterface wie bei den ibm platten drauf...
Vermutlich war's genau die gleiche platte, die haben nur nen anderen aufkleber drauf gemacht.
Ich hatte mir (damals) eine IBM 351010 für teuer Geld gekauft, aber das wars auch Wert. Die Platte hat irgendwas um 300 DM gekostet , mehr als ein halbes erstes Lehrlingsgehalt ;D) und sollte auch heute noch laufen. Wurde irgendwann wegen der Größe ausgemustert und auf die Halde gelegt, aber gelaufen ist die immer ohne Problem.
Bei den kleineren IBM Platten war das auch total Problemlos, deswegen hatten wir die auch über einen längeren Zeitraum verbaut. Problematisch wurde das erst ab einer bestimmten Größe, ich mein die lag so bei 70GB und drüber. Solange sie die kleinen Platten gebaut haben war das top Qualität aber je größer umso schlechter. Und die Probleme waren ja anscheinend so gravierend das sie die ganze Sparte abgestoßen haben, sowas macht man ja nicht wenn mans leicht in den Griff kriegen könnte. Die Platten unterschieden sich im Endeffekt nur durchs Bios und den Aufkleber. Aber ist schon lange her, müsste so 2001/2002 gewesen sein.
IBM hat auch seine komplette Notebooksparte, die ja bekanntlich top war, an Lenovo verschachert
Die Notebooks waren meistens nicht schlecht. Ich habe ein T41, da ist das Untergehäuse so labberig, das der Grafikchip durch verbiegen der Platine Kontaktbrüche bekommt. Soweit ich weiß, ist das zummindest bei der T4x Serie in allen Modellen so. Man muß die halt öfters mal in den Ofen packen, sonst geht die Bildausgabe nur mit verbogenem Gehäuse ;D Dafür dind die Beschreibungen so erstklassig, das sogar ein totaler Pfosten das Ding zerlegen und wieder zusammenbauen kann...
und man so gut wie alles daran tauschen kann, ohne die Garantie anzutasten, selbst die Tastatur lässt sich bei meinem mit 4 Schrauben ausbauen, mehr muss nicht gemacht werden ;D
Da find ich Toshiba Notebooks z.B. grauenhaft, hab momentan nen Satellite von 2008 da, der hat mich beim zusammenbauen jede Menge nerven gekostet :-\
Habe zudem ein Sony und ein Acer, die sind nicht so "easy" zu zerlegen, aber es geht... Die Tastatur ist meistens zack-zack umgebaut, da sind die Hersteller nicht zu verschieden. Was bei meinem IBM doof ist, sind die Beschränkungen: Andere Wlan Karte drin, muß das Bios gepatcht werden, sonst wird die nicht erkannt bzw. der Rechner fährt nicht mal hoch, solange die "nicht IBM" Karte noch drin ist.
Hm, ich hab zwei Toshiba Laptops, eins steinalt, das andere jetzt 2 Jahre, find beide super. Acer Laptops find ich eigentlich auch super, machten auch einen soliden Eindruck.
gegen die Verarbeitung ist nichts einzuwenden, ich hab noch eins von 2004 und das läuft bis heute. Ich find die halt nur unpraktisch zum zerlegen, bei dem alten muss man die Tastatur rausholen um das CD Laufwerk zu tauschen :???
Das ist aber wirklich dämlich und eigentlich auch unüblich. Aber gibt immer so Spaßvögel, die sich sowas ausdenken.
Zitat von: Takeshi am 20. Dezember 2011, 21:49:53
Acer Laptops find ich eigentlich auch super, machten auch einen soliden Eindruck.
Ja, meines erweckt den Eindruck, nur durch massive Gewalteinwirkung beschädigt werden zu können. Solide, wogegen das "neuere" Sony schon wieder eine Art "Glitzerkutsche" ist, da hat man Angst den Deckel mit einer Hand auf zu klappen, so biegt der sich :<<
Mit dem IBM kann man im zugeklappten Zustand Fußball spielen, offen muß man es wie ein rohes Ei behandeln.
Der Deckel ist halt elastisch, der geht dann auch nicht so schnell kaputt :P
Ich hatte eher Angst um mein Gehirn das Display, das ist nicht so elastisch ;D
Ich hab ein Asus von vor ca. 4 Jahren. Astreines Plastiknotebook, da ist das Gehäuse gebrochen weil ich es mit einer Hand zur Seite gestellt habe. Zum surfen im Schlafzimmer reichts, dafür nutze ich es auch meistens wenn meine Frau noch arbeitet. Dann hab ich ein altes Sony Laptop mit 1200 MHz, ich glaube da könnte man mit dem Auto drüberfahren und es würde noch laufen...
Problem geht in die 2. Runde..
Er spinnt seit dieser Woche schon wieder. Vorgestern hat er sich garnicht mehr hochfahren lassen (er ging an, kam aber kein Piepston und kein Bild). PC komplett auseinander gebaut und wieder zusammen, ging erstmal, allerdings erst wenn ich den PC einschalte, 30 Minuten laufen lasse, neustarte. (Vorher fährt er nicht hoch, stürzt er immer ab, egal an welcher Stelle - unterschiedlich). USB Live Linux wurde getestet, hängt sich auch damit auf. RAM hab ich auch erstmal getauscht, hat sich auch aufgehangen.
Wie teste ich nun mein Mainboard und das Netzteil? Netzteil am besten mal in einen anderen PC einbauen?
Vermute aber das das Mainboard einen defekt hat..
Es klingt auf jeden Fall so, als ob die Initialisierung der Bussysteme nich so richtig auf dem Board klappt.
Das kann viele Ursachen haben. Mit den 30 Min vorlaufzeit klingt ein bisschen nach
- Ripplespannung vom Netzteil zu groß
- Siebung auf dem Board reicht nicht mehr aus (Elkos ein-/angetrocknet)
- defektes IC (das Bauteil hat irgendwann mal zu viel Hitze abbekommen, dann gehen die Sperrschichten gern Kaputt)
Wenns mit nem anderen Netzteil nicht zufriedenstellend läuft dann guck dir mal die Siebelkos auf dem Board an. Insbesondere die Sollbruchstellen beachten.
Wenns SMD-Elkos sind dann sieht man meistens nix.
Klingt nach den Elkos auf dem Mainboard. Kann aber auch eines der anderen beiden genannten Ursachen haben. Schnapp dir einen normalen Föhn, mach die Elkos auf dem Mainboard warm und schalte dann den Rechner ein. Startet er dann nicht, liegt es nicht an den Elkos. Startet er doch, sind die vermutlich im Eimer und müssen erst die 30 Minuten warm laufen.
Werde ich morgen mal testen, werde aber auch das Netzteil in einem anderen PC testen.
Wenn das Netzteil nix hat und es am Motherboard liegt, dann werd ich mir sowieso neue Teile bestellen, die Q8400 CPU kann ich ja im eBay wieder verkaufen.
Kostet mich dann zwar um die 300 Euro, aber ich hab Ruhe, besonders weil ein gebrauchtes 775 Mainboard sowieso schon um die 80-100 euro kostet.
So ein Board kann man auch reparieren, für wenige Euro ;) Wäre eine Alternative und Ruhe hast du dann auch, denn so schnell werden die Elkos nicht wieder drauf gehen.