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Spielekonsolen => Sony-Konsolen => PlayStation 3 (2006) => Thema gestartet von: swiss93 am 29. November 2010, 04:01:19

Titel: Reflow ohne Kolophonium ? ist das schlimm ?
Beitrag von: swiss93 am 29. November 2010, 04:01:19
Hallo,
erstens ein großes lob für diese geniale webseite!!!! 

nun zu mein hauptsächlichen problem   , kann ich ein reflow ohne Kolophonium machen ?

mfg Lennard
Titel: Re: Reflow ohne Kolophonium ? ist das schlimm ?
Beitrag von: Dreier Nuss am 29. November 2010, 05:41:41
Natürlich kannst du das.Hattes es bei mir auch ohne gemacht.Aber mit haste vieleicht mehr Glück,ist ja immerhin ein Flussmittel ;D Viel Glück!
Titel: Re: Reflow ohne Kolophonium ? ist das schlimm ?
Beitrag von: Takeshi am 29. November 2010, 13:51:54
Danke!

Wie im Tutorial steht, es ist optional, geht auch ohne, aber besser ist auf jeden Fall mit. In den meisten Fällen hälts ohne nicht so lange oder klappt gar nicht erst.
Titel: Re: Reflow ohne Kolophonium ? ist das schlimm ?
Beitrag von: swiss93 am 29. November 2010, 14:04:03
Hallo,
ok schonmal danke für die antworten :)

könnte ich auch ein anderes flussmittel nehmen ?
Gibt es ein Flussmittel im baumarkt oder apotheke ?
mfg
Titel: Re: Reflow ohne Kolophonium ? ist das schlimm ?
Beitrag von: Takeshi am 29. November 2010, 14:14:53
Ich geh stark davon aus, dass du auch ein anderes Flussmittel verwenden kannst (dafür sind die ja da), aber ich habe nur mit Kolophonium Erfahrung und ein klein wenig mit Flux.

In der Apotheke gibts das nicht, im Baumarkt weiß ich nicht. Aber da würde ich das nie kaufen :-X
Im Baumarkt gibts doch zu viel Schrott (und/oder überteuert), dem trau ich nicht.
Titel: Re: Reflow ohne Kolophonium ? ist das schlimm ?
Beitrag von: swiss93 am 29. November 2010, 14:30:24
noch eine kleine frage :P

ist lötwasser flussmittel ? ja oder ?

kann ich das auch verwenden ? weil das hat mein vater .

mfg
Titel: Re: Reflow ohne Kolophonium ? ist das schlimm ?
Beitrag von: sBastiZH am 29. November 2010, 14:31:40
Kommst du aus der Schweiz (wegen dem Namen)? Wenn ja, könnt ich dir für die Versandskosten Kolophonium schicken.
Titel: Re: Reflow ohne Kolophonium ? ist das schlimm ?
Beitrag von: swiss93 am 29. November 2010, 14:34:19
Hallo,
ne der name kommt vom sänger rapper ^^

aber danke für das angebot =)

ich hab auch schon kolophonium bestellt , aber das dauert paar dage bis es da ist :(

aber ich viel zoggen^^  deshalb bin ich so verzweifelt :D 


kann man lötwasser verwenden ?
Titel: Re: Reflow ohne Kolophonium ? ist das schlimm ?
Beitrag von: MEX am 29. November 2010, 14:50:16
Zitat von: swiss93 am 29. November 2010, 14:34:19
Hallo,
ne der name kommt vom sänger rapper ^^

aber danke für das angebot =)

ich hab auch schon kolophonium bestellt , aber das dauert paar dage bis es da ist :(

aber ich viel zoggen^^  deshalb bin ich so verzweifelt :D 


kann man lötwasser verwenden ?

"Wasser" würde ich nicht verwenden ... Lötwasser ist zwar eine Lösung von Zink in konzentrierter Salzsäure, welche ebenso viel Salmiak wie Zink enthält, aber wegen der KORROSION würde ich sowas NIE unter einen Chip träufeln !

Der Vorteil von in Alkohol gelöstem Kolophonium ist das es als dünne Schicht auf der Lötstelle verbleiben kann, da es im Gegensatz zu Lötwasser oder Lötfett keine Korrosion verursacht – es schützt diese vor Sauerstoffeinfluss und späterer elektrolytischer Korrosion.

MfG, MEX
Titel: Re: Reflow ohne Kolophonium ? ist das schlimm ?
Beitrag von: RalleBert am 29. November 2010, 18:38:37
Soweit so richtig, Lötwasser ist was für Kupferrohre oder Zinkdachrinnen, ebenso wie Lötfett. In der Elektronik ist sowas ein Schimpfwort. Denn es ist recht aggressiv und kann, besonders feine, Kontakte und Leiterbahnen im laufe der Zeit schädigen. Auch Kolophonium ist kein "Pflegemittel" für Kupfer und Zinn, aber es ist deutlich (sehr deutlich) weniger aggressiv - also die bessere Wahl. Flux kannst Du auch nehmen, ist aber nicht selber herzustellen und u.U. teuer.
Titel: Re: Reflow ohne Kolophonium ? ist das schlimm ?
Beitrag von: MEX am 29. November 2010, 18:48:59
Zitat von: RalleBert am 29. November 2010, 18:38:37
Soweit so richtig, Lötwasser ist was für Kupferrohre oder Zinkdachrinnen, ebenso wie Lötfett. In der Elektronik ist sowas ein Schimpfwort. Denn es ist recht aggressiv und kann, besonders feine, Kontakte und Leiterbahnen im laufe der Zeit schädigen. Auch Kolophonium ist kein "Pflegemittel" für Kupfer und Zinn, aber es ist deutlich (sehr deutlich) weniger aggressiv - also die bessere Wahl. Flux kannst Du auch nehmen, ist aber nicht selber herzustellen und u.U. teuer.
Ich müßte irgendwo noch ein Tiegelchen mit Lötfett zuhause rumliegen haben ... aber ich löte natürlich auch nie Elektronik, höchstens mal ein Datenkabel oder was Gröberes.

MfG, MEX
Titel: Re: Reflow ohne Kolophonium ? ist das schlimm ?
Beitrag von: Takeshi am 29. November 2010, 19:24:42
Zitat von: RalleBert am 29. November 2010, 18:38:37
Auch Kolophonium ist kein "Pflegemittel" für Kupfer und Zinn, aber es ist deutlich (sehr deutlich) weniger aggressiv - also die bessere Wahl.

Komisch, soll Kolophonium nicht sogar noch vor Korrosion schützen? So hab ich das gelesen.
Titel: Re: Reflow ohne Kolophonium ? ist das schlimm ?
Beitrag von: RalleBert am 29. November 2010, 20:47:57
Zitat von: Takeshi am 29. November 2010, 19:24:42
Komisch, soll Kolophonium nicht sogar noch vor Korrosion schützen? So hab ich das gelesen.

Es schützt eher vor oxidation, ist auch ganz leicht korrosiv. Es gibt auch Flussmittel mit leitenden elektrisch leitfähigen Rückständen, das ist gibt zwar keinen Kurzschluss, kann aber gut zu Fehlfunktionen führen. Diese Rückstände müßen dann vor der Inbetriebnahme des Gerätes/der Platine gereinigt werden. Bei Koloühonium muß nichts gereinigt werden.