Hi Leute.Mir schwirrt die ganze zeit schon ne glaub ih mal ziemlich doofe Idee im Kopf rum.Würde gerne zwecks besserer Belüftung ne PS3 in ein PC Gehäuse packen.Ist so was möglich? Ich mein auseinanderbauen und wieder zusammen ist ja kein problem,die Sensorbar würd ich auch schon irgendwie da rein bekommen,aber,würds überhaupt was bringen? würde dann zusatzlüfter installieren.Wenn ich richtig gelesen habe,kann man ja an der Lüftersteuerung der PS3 nix ändern,dachte nur das wenn das Gehäuse grösser ist und die Lüfter über 12v immer mit laufen(externes Netzteil) das da eventuell besserung bringt.Oder veränder ich damit die Kühlung ins negative? Bin mal auf euren Rat gespannt.Viele Grüsse
Wenn du es ganz doof anstellst, wird die Kühlung natürlich schlechter.
Meistens bringt das aber nichts, da man die Lüftersteuerung nicht so leicht beeinflussen kann, wie du schon erkannt hast. Was es bringen könnte wäre weniger Lärm, denn bei einer effektiveren Kühlung muss der Lüfter weniger drehen, um die gleiche Temperatur zu halten.
Um da etwas an der Temperatur zu drehen musst du schein tiefere Eingriffe vornehmen. Dazu bedarf es eines anderen Kühlkörpers, der mehr Platz einnimmt. Da etwas einigermaßen passendes zu finden und den dann noch richtig passend zu machen dürfte nicht ganz so einfach werden, ist aber natürlich machbar. Dann brauchst du eine Lüftersteuerung unabhängig von der der PS3. Das heißt du misst irgendwie selbst die Temperatur und regelst nach dieser oder du machst immer Volldampf. Dabei musst du natürlich auch dafür sorgen, dass die PS3 nicht zu heiß wird, weil die Messung zu ungenau ist. Die PS3 dreht den Lüfter ja zur Not richtig hoch, wenn sie eine kritische Temperatur erreicht. Das kann sie so ja nicht mehr machen.
Ja die Lüfter wollte ich immer volldampf laufen lassen,und das PC Gehäuse nicht alzu gross so Midi Tower Format.Da müsste ja Genug Platz sein.Ja das mit dem Kühlkörper hatte ich auch schon überlegt,das könnte schwierig werden.Aber ich glaub ich werds demnächst mal in Angriff nehmen,mal sehen was draus wird.Wenns nicht geht kann mans ja immer noch zurückbauen,ein Gehäuse hab ich noch.Mit den Lüftern muss ich noch mal sehen wie ich das mache ;)
Bau doch einfach ne WaKü drauf . ;)
Hab mal im Netz nen Anbieter gefunden der Wasserkühlungen für die PS3 anbietet, das System war aber mit ca 100€ ohne Pumpe nicht ziemlich billig.
Und ob es passt, muss man auch mal überprüfen. Denn die v2 und v3 haben andere Positionen für die Löcher, auch wenn das nicht auffällt.
Hier mal schnell ne Bild
(http://www.koolance.com/water-cooling/images/more/kit-ps3bk-sys_p1.jpg)
Ah, ich kenne nur eine andere. Das ist eine Platte, die da drauf geschraubt wird. Da müssen die Löcher genau passen.
Das Bild kenn ich,ist schon etwas älter das hat mir mal jemand aus meiner Freundesliste geschickt.Ja so ne Wasserkühlung ist schon was tolles,kenn mich aber leider nur mit dem etwas grösseren Format in Autos aus.Giebts da keine Problemezb Luft im System.Alles beim PKw schon gehabt,kann man zwar entlüften,ist aber ab und an Nervig.Der Kühlkörper wird ja Original von diesen s-ähnlichen Klammern gehalten,oder?Könnte man sich doch eventuell aus Alluminium oder Küpfer nen anderen Kühlkörper Drehen/Fräsen? Mein Couisin ist Dreher und Fräser wär bestimmt machbar...
Zitat von: Dreier Nuss am 12. März 2010, 07:44:07
Könnte man sich doch eventuell aus Alluminium oder Küpfer nen anderen Kühlkörper Drehen/Fräsen?
Das war eigentlich ja auch meine Idee, WENN man den Kühler größer macht.
Genau das war es Takeshi :-) Was mir nur sorgen mscht sind diese Heatpipes(Hab mir mal sagen lassen die heisen so) aus Kupfer,die die Luft dahin befördern wo se hingehört.Müsste man ja bestimmt mit übernehmen oder selbst welche biegen,oder verlängern? Oder Durchmesser ändern?
Nein. Die Heatpipes sind aus Kupfer, da Kupfer sehr gut Wärme leitet. Die Luft da drin spielt keine Rolle, nur das Röhrchen selbst. Die sind dazu da die Wärme gut an alle Bereiche des Kühlkörpers zu übertragen, denn teilweise ist es ja ein ganzes Stück bis zu den Kühlrippen. Wenn du selbst einen Kühler baust, ist das nicht zwingend erforderlich. Es würde natürlich die Kühleigenschaften etwas verbessern, wenn du denn Kühlkörper entfernt vom Chip montierst.
Zitat von: Dreier Nuss am 12. März 2010, 12:54:47
... Heatpipes ... aus Kupfer,die die Luft dahin befördern wo se hingehört
Heatpipes müssen nicht aus Cu sein, außerdem ist dort ein flüsiges Medium (meist Wasser) drin, was an der Hitzequelle (CPU) verdampft, dabei wird die Energie beim Wechsel des Aggregatzustandes aufgenommen. Der Dampf kondensiert an der "kälteren" stelle der Heatpipe, gibt dabei die Energie wieder ab und das Kondensat fleißt zurück. Darin ist dann ein Kreislauf Also ist aufsägen und verlängern nicht so eine tolle Idee, unter Umständen ist das System auch mit Über- oder Unterdruck versehen.
Ja eine Flüssigkeit kann auch sein, aber keine normale Luft, die da die Wärme transportieren soll.
Glaube aber kaum, dass in diesen Heatpipes eine Flüssigkeit ist, die verdampft und so, denn die gehen ja nicht rundum, sondern enden da. Das kann so ja kaum funktionieren.
Ich habs doch geschrieben... es kondensiert und fließt zurück... Luft ist ein scheiß Wärmeleiter, da ist immer eine Flüssigkeit drin, je nach Anwendung halt eine andere.
Ja aber die müsste dann ja durchs gleiche Röhrchen zurück fließen. Und ob das noch funktioniert, wenn man den Lüfter umdreht? Dann könnte das ja gar nicht zurück fließen.
Dass Luft ein schlechter Wärmeleiter ist, ist klar ;)
Aber ich denke mal allein das Kupfer macht da schon einiges aus.
Die gehen doch auch im Weltall... die Astronauten haben Notebooks mit dabei. In den Heatpipes ist ein Material, was einen Kapillareffekt zur "Warmseite" hin erzeugt. Das Kondensat wird angesaugt, quasi.
Hm naja... kA, wie auch immer ;D
hab mich mit dem Zeug nicht so wirklich beschäfigt und versteh die Funkrionsweise auch grad nicht so ganz (wie es gehen soll: ja. wie es geht: nein).
Aber das ist ja jetzt auch ein anderes Thema, die Frage war ja eigentlich, ob er sowas braucht oder nicht. Er braucht es nicht unbedingt.
Brauch er nicht unbedingt sein Verwandter kann ihm ja ein Kupferblock fräsen. Wichtig ist, da die Kontaktflächen zu den DIE´s bzw. Heatspreadern absolut Plan sind, am besten speigelnd poliert. Aber d ob das denn bessere Kühlergebnisse bringt bleibt ungewiss.
Wenn der Eigenbaukühler wirklich massiv wird, wüde ich den Heatspreader weglassen und den Kühler entspreched anpassen, könnte dann auch noch ein paar Grad bringen.
Zitat von: RalleBert am 12. März 2010, 16:46:50
Wenn der Eigenbaukühler wirklich massiv wird, wüde ich den Heatspreader weglassen und den Kühler entspreched anpassen, könnte dann auch noch ein paar Grad bringen.
Stimmt, wär auch eine Idee. Nur ist das nicht so einfach, denn da gibt es einen Höhenunterschied zwischen DIE und RAM.
Aha,ist der gross der Unterschied? Ist bestimmt nicht einfach wenn man den Heatspreader weg lässt,da man ja dann keine Plane Oberfläche hat.Aber ich muss mal sehen mit dem Kühlkörper.Giebts da ne Faustregel:Je dicker desto besser,oder so was?
Faustregel?! Der muß einfach nur die Wärme so schnell und effektiv wie möglich von der CPU bzw. der Wärmequelle wegschaffen - am besten außerhalb der Konsole, da setzen alle irgendwie auf Heatpipes, muß wohl gut klappen. Aber ob die Idee ~so~ toll ist weiß ich nun gar nicht mehr, da der Lüfter ja auch die restlichen Komponenten ein klein wenig mit kühler Luft versorgt. Wenn man nun, wie auch bei der WaKü, den Luftstrom ganz aus dem Gerät rausnimmt könnten ganz andere Probleme auftreten.
Und das ist der Grund, wieso es schlecht ist PCs ohne Lüfter zu kühlen. Das kann zu Problemen kommen, da der RAM und die Northbridge keinen Luftstrom mehr abbekommt.
Das glaub ich auch also Wasserkühlung ist schon mal raus :-)
Oder Du baust trotzdem noch einen Lüfter mit ein, der dann ja nicht so viel leisten muß, da die Hauptabwärme schon in der WaKü landet...
ja mal sehen.Bin grad am schauen das ich demnächst ne gebrauchte V2 oder 3 beikrieg,dann gehts im Herbst los :-)