trisaster-Forum

Allgemeines => 0815 => Thema gestartet von: hide am 25. November 2009, 19:59:43

Titel: Beschluss zur Weitergabe von Bankdaten an die USA
Beitrag von: hide am 25. November 2009, 19:59:43
Der Beschluss dass Us-Behörden unseren Geldverkehr überwachen können wird wohl durchkommen, es wurden wirklich alle register gezogen dass die Entscheidung so undemokratisch wie möglich wird. Er wird nicht vom EU-Parlament sondern vom Ministerrat verabschiedet, EINEN Tag vor dem Inkrafttreten des Lissabon Vertrages.

Meines Erachtens eine beispiellose Frechheit wie mit uns umgegangen wird, unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung darf man sich wohl alles leisten, was kommt nach Offenlegung des Lebenslaufes bei der Einreise in die USA, Biometrischen Pässen, Vorratsdatenspeicherung, Onlinedurchsuchungen und Bankdatenschnüffelung?

und dieses bankrotte Land will anderen Ländern die Demokratie beibringen?

Quelle:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,663414,00.html

Titel: Re: Beschluss zur Weitergabe von Bankdaten an die USA
Beitrag von: Takeshi am 25. November 2009, 21:00:32
Naja, wer nichts verbrochen hat, hat ja nichts zu verbergen, ne?

Mich kotzt das einfach nur derbe an. Nach dem Gesetz werden wir wie Computer behandelt, die keine Gefühle besitzen und nicht eigenständig denken können. Computer (an sich) haben nichts zu verbergen, aber sie haben kein Schamgefühl, gehen keine Beziehungen (im weitesten Sinne) ein, die wichtig sind und durch objektive Eindrücke beeinflusst werden. Computer haben nichts zu befürchten, nichtmal den Tod. Kann denen ja egal sein.

Ich hab die Tage erst erlebt, was passieren kann, wenn man "nichts zu verbergen hat": Man hat auf einmal einen Vertrag an der Backe, aus dem man erstmal nicht raus kommt und wird täglich alle paar Minuten (wörtlich zu nehmen) per Telefon terrorisiert. Aber ist ja auch nicht schlimm, wir haben ja alle nichts zu verbergen, wer braucht da schon Privatsphäre?