Autor Thema: SARS-CoV-2 aka COVID-19  (Gelesen 993 mal)

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Takeshi

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Re: SARS-CoV-2 aka COVID-19
« Antwort #15 am: 31. Mrz 2020, 15:28:46 »
Man sieht schon eine deutliche Auswirkung. Vor 2 Wochen waren es noch +30% pro Tag, seit dem 19. März hat die Kurve eine gewaltige Delle bekommen. Guck dir mal die Kurve "Newly Infected vs. Newly Recovered in Germany" (ziemlich weit unten) an. In der Kurve mit der Gesamtanzahl der Infektionen sieht man es nicht so gut, in der mit der Anzahl der Neuansteckungen wesentlich besser. betrüge die Anzahl der Neuansteckungen immer 30% Gesamtzahl (eigentlich der aktiven Fälle), dann wären beide Verläufe identisch, nur um einen Faktor größer bzw. kleiner. Die Kurve "New Cases" sieht bis zum 18.03. gleich aus, doch dann gibt es einen unregelmäßigen Verlauf, der weit unter dem liegt, wie man die Kurve weiter zeichnen würde, hätte man nur den Verlauf bis zum 18.03.
Außerdem siehst du da, das erstmals die Zahl der (neu) Geheilten mit der Zahl der neu angesteckten gleichzeiht.

Es ist aber auch illusorisch zu glauben, mit den getroffenen Maßnahmen gäbe es keine Neuansteckungen mehr, würden sich alle dran halten. Man kann daraus nun zwei Dinge ableiten: Entweder halten sich zu viele nicht dran, oder die Maßnahmen wirken nicht sonderlich gut, da sich die Menschen zu einem erheblichen Anteil da anstecken, wo es keine Maßnahmen gibt. Ich denke es ist eine Mischung aus beidem, aber vorallem der zweite Punkt. Die Menschen gehen nach wie vor einkaufen, in einem geschlossenen Raum, mit vielen wildfremden und vorallem wechselnden Leuten, die aber alle eine gemeinsame Komponente haben, nämlich die Verkäufer. Wenn es daran liegt, könnte man das gut daran sehen, dass ein großer Teil der Infizierten in Supermärkten arbeiten. Außerdem gehen viele Menschen noch zur Arbeit, meist ebenfalls in geschlossenen Räumen wie Büros. Auch das könnte man erkennen, indem man sich ansieht, ob die Firmen, in denen jemand infiziert ist, viele weitere Infizierte haben. Die Menschen gehen weiterhin zu Ärzten, wo man sich genau so anstecken kann.

Was man stark eingeschränkt hat ist die Ansteckung auf der Straße und in Innenstädten, wobei da das Risiko eh nicht so hoch sein soll. Außerdem fallen viele andere Geschäfte weg, in denen man nun nicht mehr einkaufen kann, genau so wie Restaurants. Großveranstaltungen gibt es genau so wenig. Private Kontakte sind denke ich gar nicht sooo ausschlaggebend, da es nicht viele wechselnde Kontakte sind, aber die sind ja in einigen Bundesländern auch noch erlaubt.

Es gibt also noch so einige Verbreitungswege, die man nur sehr schwer unterbinden kann. Da müssten die Menschen schon sehr diszipliniert sein, um das Risiko dort weiter zu reduzieren, wie zum Beispiel in Supermärkten. Marken zu tragen könne etwas helfen, aber die hat kaum jemand. Wenn ich durch den Laden laufe und in einem Gang ist schon jemand, denn gehe ich zurück und nehme den nächsten Gang, aber das macht sonst kaum jemand. Einkaufswagen und -körbe sind auch so ein Problem. Theoretisch müsste sich ein Mitarbeiter ständig darum kümmern, dass benutzte Wagen in eine andere Schlange gestellt werden, die dann erst von ihm gereinigt werden, bevor sie wieder in der "frischen" Schlange landen. Ich nehme immer Desinfektionsmittel mit und desinfiziere den Griff, bevor ich den Wagen nehme, aber das macht auch niemand.

Woran machst du fest, dass es nach wie vor Hamsterkäufe gibt? Hast du das beobachtet, oder machst du das an den teilweise leeren Regalen fest?

Das mit Ebola habe ich auch kaum mitbekommen, deshalb war die Reportage die Tage ganz gut. Mir ging es vorallem um das Bild von Dragoon, in dem Ebola mit aufgelistet und womit nun Corona verharmlost wird, da es genau so schlimm sein soll wie alle anderen Gefahren zuvor.

Anakin94

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Re: SARS-CoV-2 aka COVID-19
« Antwort #16 am: 31. Mrz 2020, 18:54:53 »
Außerdem siehst du da, das erstmals die Zahl der (neu) Geheilten mit der Zahl der neu angesteckten gleichzeiht.

Ja immerhin.
Ich seh grad das seit gestern sehr viele Geheilte dazu kamen.

Es ist aber auch illusorisch zu glauben, mit den getroffenen Maßnahmen gäbe es keine Neuansteckungen mehr, würden sich alle dran halten. Man kann daraus nun zwei Dinge ableiten: Entweder halten sich zu viele nicht dran, oder die Maßnahmen wirken nicht sonderlich gut, da sich die Menschen zu einem erheblichen Anteil da anstecken, wo es keine Maßnahmen gibt. Ich denke es ist eine Mischung aus beidem, aber vorallem der zweite Punkt. Die Menschen gehen nach wie vor einkaufen, in einem geschlossenen Raum, mit vielen wildfremden und vorallem wechselnden Leuten, die aber alle eine gemeinsame Komponente haben, nämlich die Verkäufer. Wenn es daran liegt, könnte man das gut daran sehen, dass ein großer Teil der Infizierten in Supermärkten arbeiten. Außerdem gehen viele Menschen noch zur Arbeit, meist ebenfalls in geschlossenen Räumen wie Büros. Auch das könnte man erkennen, indem man sich ansieht, ob die Firmen, in denen jemand infiziert ist, viele weitere Infizierte haben. Die Menschen gehen weiterhin zu Ärzten, wo man sich genau so anstecken kann.

Was man stark eingeschränkt hat ist die Ansteckung auf der Straße und in Innenstädten, wobei da das Risiko eh nicht so hoch sein soll. Außerdem fallen viele andere Geschäfte weg, in denen man nun nicht mehr einkaufen kann, genau so wie Restaurants. Großveranstaltungen gibt es genau so wenig. Private Kontakte sind denke ich gar nicht sooo ausschlaggebend, da es nicht viele wechselnde Kontakte sind, aber die sind ja in einigen Bundesländern auch noch erlaubt.

Es gibt also noch so einige Verbreitungswege, die man nur sehr schwer unterbinden kann. Da müssten die Menschen schon sehr diszipliniert sein, um das Risiko dort weiter zu reduzieren, wie zum Beispiel in Supermärkten. Marken zu tragen könne etwas helfen, aber die hat kaum jemand. Wenn ich durch den Laden laufe und in einem Gang ist schon jemand, denn gehe ich zurück und nehme den nächsten Gang, aber das macht sonst kaum jemand. Einkaufswagen und -körbe sind auch so ein Problem. Theoretisch müsste sich ein Mitarbeiter ständig darum kümmern, dass benutzte Wagen in eine andere Schlange gestellt werden, die dann erst von ihm gereinigt werden, bevor sie wieder in der "frischen" Schlange landen. Ich nehme immer Desinfektionsmittel mit und desinfiziere den Griff, bevor ich den Wagen nehme, aber das macht auch niemand.

Das es keine Neuansteckungen gibt, hatte ich nicht gedacht, sondern gehofft das es auf einmal rapide abflacht.
Aber ja, ich denke auch das es eine Mischung aus beidem ist.
Vieles lässt sich nicht vermeiden, aber einige nehmen das auch nicht ernst. (Immer noch nicht)
Da brauch ich wie schon erwähnt nur aus dem Fenster zu gucken.
Damit ist jetzt nicht nur der Spielplatz gemeint, sondern wenn ich auf die Hauptstraße gucke.

Woran machst du fest, dass es nach wie vor Hamsterkäufe gibt? Hast du das beobachtet, oder machst du das an den teilweise leeren Regalen fest?

Beides.
Manche kaufen immer noch 3 Packungen Klopapier und haben den Wagen voll mit Dosen.
Die Verkäufer im Aldi stellen auch gar nicht mehr so viel raus.
Manche Regale sind schon morgens um 8 Uhr leer.
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