Autor Thema: Doppel-Monitor  (Gelesen 25 mal)

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Takeshi

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Doppel-Monitor
« am: 12. Januar 2019, 12:17:33 »
Ich habe es mal "Doppel-Monitor" genannt. Es geht um Monitore mit extremer Breite, meistens im 32:9-Format, die zwei Monitore ersetzen und häufig vom Betriebssystem als zwei Monitore angesprochen werden.

Mir brennt es schon lange unter den Fingernägeln, aber die kosten echt viel Schotter. Ich wollte hier mal für mich ein wenig das (noch recht kleine) Angebot sammeln und mich ggf. austauschen. Daher direkt die Frage: Hat jemand so einen oder plant zumindest jemand sich einen zuzulegen? Kennt jemand noch weitere solcher Monitore?

Da ich aktuell zwei 22"-Monitore (56 cm) mit gerade einmal 1680x1050 (90 dpi bzw. 3,55 dpm) habe, habe ich keinerlei Erfahrung mit hoher Pixeldichte, 144 Hz, Farbraum oder worauf es bei gebogenen Displays eventuell ankommt.
Was mir bisher aufgefallen ist: Es gibt schon eine große Anzahl solcher Monitore, die als gesamter Monitor groß wirken, die aber meist 86 cm (34") Diagonale haben, das Format 21,5:9 (2,39:1), Auflösung 3440x1440 oder 2560x1080, wodurch jeder Monitor für sich betrachtet nur das Format 1,19:1 haben. Zum Vergleich: 16:9 ist 1,78:1 und 4:3 entspricht 1,33:3. Das heißt ein virtueller Monitor ist quadratischer als 4:3. Das könnte man verkraften, hätte das Bild eine ausreichende Breite, hat es aber nicht. Das wäre in der Hinsicht ein Rückschritt zu meinen alten Monitoren, daher fallen hier alle solche Monitore direkt mal raus und dann wird es schon echt dünn.

Bei der Pixeldichte bin ich echt unsicher. Aktuell habe ich wie erwähnt 3,6 dpm (90 dpi). Ich denke schon, dass es ein großer Gewinn wäre die Pixeldichte so weit zu erhöhen, dass man keine Pixel mehr erkennen kann, was aktuell noch locker möglich ist. Nur mit der Umsetzung in der Software ist das so eine Sache. Wird es "normal" dargestellt, ist das Bild schnell schnell so klein, dass man kaum etwas erkennt. Pixelgenaues Arbeiten wird dann auch schwierig, wenn es mal notwendig ist. Ist die Pixeldichte exakt doppelt so groß (Stichwort 4k), lässt sich das leicht lösen, indem einfach alles, was nicht in höher Auflösung verfügbar ist, verdoppelt wird, womit ein Bild wie mit üblicher Pixeldichte entsteht. Bei etwas dazwischen wird es aber schon schwer, dann wird das Bild schnell vermatscht, weil kein einziges Pixel mehr 1:1 dargestellt werden kann, sondern immer eine Berechnung aus mehreren ist. Viele mögen das, ich kann es diese Weichzeichner nicht ab. Nur bei doppelter Pixeldichte erkennt man halt gar nichts mehr, wenn die Software nicht in der Lage ist es verdoppelt darzustellen. Aber immerhin kann man dann noch im Betriebssystem die Auflösung halbieren und alles sollte noch scharf erkennbar sein.

Am liebsten wäre mir ja 4k pro Monitor, 144 Hz, 10 Bit Farbtiefe, Freesync, IPS-Panel, ... aber das wird dann unbezahlbar, zumal man es vermutlich nicht mal bekommt. Daher die Frage, wo Abstriche machen?


In der Tabelle stehen die Daten für das gesamte Display und in Klammern die Daten für einen "Teil-Monitor". Als Preis nehme ich den tiefsten Preis der letzten 3 Monate aus dem heise-Preisvergleich. Mehr als diese konnte ich echt nicht finden.

HerstellerModellDiagonalePanelAuflösungPixeldichteBildwiederholrateFarnbtiefeRadiusAnschlüssePreis
SamsungC49J8949" (27")VA3840x1080 (1920x1080)3,2 dpm144 Hz8 Bit1,8 m2x HDMI, 1x DP770 €
SamsungC49HG9049" (27")VA3840x1080 (1920x1080)3,2 dpm144 Hz10 Bit1,8 m2x HDMI, 2x DP750 €
DellU4919DW49" (27")IPS5120x1440 (2560x1440)4,3 dpm60 Hz10 Bit3,8 m2x HDMI, 1x DP1050 €
AsusXG49VQ49" (27")?3840x10803,2 dpm???2x HDMI, 1x DPN/A