Autor Thema: Playstation 5 Labertopic  (Gelesen 286 mal)

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Hellraiser

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Playstation 5 Labertopic
« am: 21. Mai 2017, 15:27:59 »
Die PS4 läuft noch nicht allzulange da kam auch schon die Pro,
wobei schon die Pro eher eine PS5 ist, da stark weiterentwickelte und Leistungsfähigere Hardwarehardware.
Games die dann entwickelt werden müssen quasi für die normale PS4 abgespeckt werden dass sie dort ordentlich laufen.
Und nun nach kurzer zeit schon diese ankündigung der PS5

http://www.playnation.de/spiele-news/playstation-5/kommt-neue-ps5-schon-2018-id69929.html

Also mich kotzt der Konsolenkampf mittlerweile so dermaßen an!
Ich könnt garnicht soviel essen wie ich gerne kotzen würde wenn jetzt ich noch länger darüber nachdenke.
Und dann immer die blöden argumente das man Verkauf an so ner Konsole nichts verdienen würde!
Ich lach mich kaputt.

Also dass was früher der Desktop war ist wohl nun die onsole, kaum gekauft schon wieder alt.

聞くは一時の恥聞かぬは末代の恥。

Takeshi

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Re: Playstation 5 Labertopic
« Antwort #1 am: 21. Mai 2017, 21:58:12 »
Die PS4 läuft noch nicht allzulange da kam auch schon die Pro,
wobei schon die Pro eher eine PS5 ist, da stark weiterentwickelte und Leistungsfähigere Hardwarehardware.
Games die dann entwickelt werden müssen quasi für die normale PS4 abgespeckt werden dass sie dort ordentlich laufen.

Bei der PS4 ist dann mal nicht die Konsole abwärtskompatibel, sondern die Spiele.

Vielleicht ist die PS5 ja auch eine PS4 Ultra, also der Nachfolger der PS4 Pro. Vielleicht machen die das ja nun auch so, dass die Spiele der PS4.1 auf der PS4.0 noch laufen, die Spiele der PS4.2 noch auf der PS4.1, aber nicht mehr auf der PS4.0. Und wenn die PS4.3 kommt, laufen die Spiele außerdem noch auf der PS4.2, nicht aber auf denen davor ... und so weiter halt. So könnte man die Leistung der Konsole in kurzen Zeitabständen steigern, ohne dass die Käufer zu sehr vergrault werden, da sie trotz Release der neuen Konsole nicht befürchten müssen die aktuellen Spiele bald nicht mehr spielen zu können, sofern man bis dahin das aktuelle Modell hat. Kauft man jede zweite, dann entspricht das dem Zyklus von vorher und man kann immer alle Spiele spielen. Das ist aber nur eine spontane Idee, wie die Information mit der PS5 in 2018 in das bisherige Bild passt.

Die aktuelle Struktur der Konsolen würde diesen Schritt vereinfachen, da nun überall x86-Technik verbaut ist. Neueste CPU (Ryzen?) oder GPU aus dem PC-Bereich einpflanzen, fertig.

Einem der Nutzer gebe ich voll recht, der sagt, die PS4 Pro ist zu neu, als dass 2018 schon mit einer ganz neuen Konsole gerechnet werden kann. Dafür ist der technische Fortschritt bis dahin zu klein. Und wenn es wieder eine leicht aufgemöbelte PS4 wird, passt das doch noch.

Und dann immer die blöden argumente das man Verkauf an so ner Konsole nichts verdienen würde!
Ich lach mich kaputt.

Boah ja ... und das behaupten nicht nur die Hersteller, sondern ständig noch irgendwelche Fanboys! Auf dem Papier ist das natürlich so, weil die geschickte Fachleute für die Steuerangelegenheiten haben, die das so umlegen, dass die damit keinen Gewinn machen. Amazon macht in Deutschland ja auch so gut wie keinen Gewinn, glaubt genau so keiner ernsthaft.
Bei den Konsolen wird vermutlich mal eben die ganze Entwicklung auf die Hardwareverkäufe umgelegt und schon ist kein Gewinn mehr da. Dann sind da noch Marketingkosten, Unterhaltung von Firmengebäuden, den und was weiß ich nicht alles. Jetzt wird der ein oder andere sagen "Siehst du? Die machen dann ja wirklich keinen Gewinn.", nur schaffen die damit nun mal die Basis zum Verkauf der Spiele, mit denen die dann richtig Gewinn machen. Alternativ könnten die Entwicklungskosten auch ganz auf die Spiele umgelegt werden, dann würden die nur noch Gewinn mit der Hardware machen.
Worauf es hinausläuft, ist jedenfalls Folgendes: Mit dem Kauf der Konsolen kann man keinen der Hersteller ärmer machen, im Gegenteil. Denn was die Konsolenproduktion auf dem Papier zu einem Verlustgeschäft macht sind Fixkosten, die natürlich reingeholt werden müssen, aber mit der Produktion einer Konsole nicht mehr werden. Im Gegenteil: Kauft man eine Konsole, hilft man damit die Fixkosten wieder reinzuholen.

Also dass was früher der Desktop war ist wohl nun die onsole, kaum gekauft schon wieder alt.

Sieht so aus, ja. Und am PC ist es heute glaube ich fast egal. Na jedenfalls bin ich froh mir die PS4 geklemmt zu haben und werde es auch weiterhin so handhaben.

RockNRolla

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Re: Playstation 5 Labertopic
« Antwort #2 am: 21. Mai 2017, 22:09:12 »
Tja. Die Hersteller sind gerade in einer Zwickmühle.

Es kommen so viele Faktoren zusammen, die Schuld am derzeitigen Debakel sind. Ich weiss nicht wo man anfangen soll:

Die Xbox 360/PS3 hatten einen wirklich langen Lebenszyklus. Das war so weil, unter anderem die PPC Prozessoren den x86 wohl leistungstechnisch ziemlich voraus waren (das weiss ich von der xbox 360). 

Seit dem hat aber Intels Core Entwicklung ziemlich stark zugenommen und mittlerweile sind wir auch bei Low Level APIs (dank AMDs Mantel) am PC angekommen. Siehe DX12 und Vulkan.

Das aufschliessen im PC Markt und die Bereitschaft, Grafikkarten für teures Geld zu kaufen lässt die Konsolen ordentlich schwitzen.
Dazu kommt auch die stetige Entwicklung im APU Bereich , wo sich letztendlich die Konsolenhersteller ja bedienen. Dazu kommt verbesserter Controller Support wie XINPUT.

Die gesamte Entwicklung gerade setzt einen neuen Maßstab. Beispiel: 4K Gaming ist ein Begriff. Aber anders als früher , setzen irgendwie nicht mehr die Konsolen diese Maßstäbe sondern die Entwicklung am PC. Die Konsolen hinken da hinterher und versuchen da irgendwie noch mitzuspielen.
Dabei greifen sie eben auf andere Methoden wie zb Checker Board Rendering und dynamische Auflösung um mit viel täuschen und tricksen dann doch noch für weniges Geld in gewissen Ligen mitzuspielen. Aber kaum kann sich die Konsole über ihre "Proprietäre" Tricks und gewissen Vorteile freuen landen diese auch beim PC (Microsoft ist hier "schuld" durch Cross Platform) Siehe MS Titel wie Forza und QuantumBreak. Somit kann der PC auch die Tricks der Konsole.

Die Zukunft aber schaut jedoch garnicht mal soo düster aus.
Ich habe den Technischen Aspekt angesprochen, aber vielmehr geht es natürlich um das Gaming Erlebnis. Ein Erlebnis das Maßgeschneidert ist und um eine Konsole gebaut wird. Siehe die erste Wii. Bzw nun auch Switch.
Der Hersteller muss sich Mühe geben und ein Wow Effekt schaffen, was sich von allen anderen Herstellern absetzt.

Das macht aktuell ausser Nintendo niemand. Wirklich das billigste mit was sie kommen können (und das bringt dich unter anderem auch zum Kotzen denke ich), ist dass Sony hingeht und Exklusivtitel anbietet. Anders können sie sich momentan nicht absetzen. Wirklich schäbig..

Deswegen kann man die Qualität einer Konsole einfach daran messen, wenn man sich fragt ob man das auch am PC machen kann oder was an der Konsole so speziell ist.

Bsp: Argumente eines Switch Besitzers: Ich kann die Konsole daheim oder im Bus spielen. Ich kann die Controller am Display einstecken. Wenn der PC Spieler oder Playsi spieler die Konsole ausschaltet und das Haus verlässt ist Ende mit Gaming. Nicht so bei mir.
-> Gute Konsole

Argumente eines PS4 Besitzers: Ich kann Uncharted 4 spielen und diverse andere Exklusivtitel. Das sind ziemlich gute Spiele, die man gespielt haben muss usw. Ich spiele bei 30 fps, aber du am PC spielst bei 0 fps lol roflmao lololol ....
-> Schlechte Konsole. Kann sich nur durch Abschottung von Generischen Spielen durchsetzen. Generisch= Diese Spiele wären auch alle am PC oder auf anderen Platformen spielbar zum Teil mit besserer Leistung.
Sony bietet hier ein Kastrierten proprietären PC an und bindet seine Exklusivtitel nur an diese.


Xbox Scorpio:
Zum ersten mal nach langer Zeit tut sich bei der Konsole technisch wieder was. MS dreht den Spieß um und schmiegt die Hardware an die Low Level API an. Sehr konfus. Aber an Genialität kaum zu übertreffen.
Ergebnis: 4K Gaming mit einer übertakteten mikrigen 8 Core Jaguar CPU. Wir dürfen sehr gespannt sein. Sowas kann der PC nicht. Nur auf Kosten von brachialer Leistung mit teureren CPUs. Effizienz ist hier im Vordergrund. Ein wahrer Geniestreich und ein typisches Merkmal einer Konsole wie man sie eigentlich kennt. Aber hier ist bislang auch nur eine technische Revolution zu sehen. Eine Revolution wie bei Nintendo gibt es hier wohl nicht, was das Gamen angeht.


Mir war langweilig. Nur lesen , wenn ihr meine komischen Sätze versteht ;)
« Letzte Änderung: 21. Mai 2017, 22:12:07 von RockNRolla »

Takeshi

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Re: Playstation 5 Labertopic
« Antwort #3 am: 21. Mai 2017, 22:47:29 »
Kann Low Level API einer PPC-CPU wirklich das Wasser reichen? Was da gelöst wird ist doch meines Wissens nach nicht die geringere Effizienz bei CISC gegenüber RISC, sondern die Leistungseinbuße durch das dazwischengeschaltete Betriebssystem.

Dass 4k vom PC-markt vorgegeben wird hat auch seine Gründe. Im PC-Bereich variieren die Anschaffungskosten, der Nutzer legt sie fest. Bei Konsolen sind die aber fix. Ein PC-Nutzer kann sich also, wenn er denn will, für viel zu viel Geld ein Display und eine passende GraKa kaufen, die er gar nicht braucht. Ein Konsolero kann (konnte) das nicht, weil keine Konsole das konnte und auch kein Fernseher. Den Nutzen halte ich gerade an Konsolen für begrenzt, weshalb es auch eine gute Entscheidung war das erst mal zu lassen und nur hinterherzurennen. Die Auflösung ist nicht alles. Auch ganz ohne HD kann man eine PS4 garantiert von einer PS3 unterscheiden - die Rechenleistung macht beim Realismus immer was gut, real wirkt es bis heute nicht. Und am TV sieht man das wegen des Sitzabstands kaum, am PC ist das anders.

Über Nintendo kann man sich streiten. Die Wii und Wii U werden heute auf dem PC emuliert, womit die Grafik viel viel besser wird. Da ist die Konsole auch nicht notwendig. Und bei der Switch wäre es nicht anders. Auf die Möglichkeiten kann man verzichten, wenn man denn will. Es gibt auch Leute, die sagen, die Switch ist als stationäre Konsole nicht gut, weil man den Controller nutzen muss, der dafür ausgelegt ist portabel zu funktionieren und deshalb schlecht ist. Mit einem richtigen Controller kann das auch nicht mithalten. Und Nintendo fehlen die Spiele. Die Wii U fannd ich hat sich da noch eher vom PC abgehoben, durch das zweite Display mit Touchscreen. Ließe sich am PC genau so nachahmen, aber macht keiner.

Das Argument der Exklusivtitel für eine gute Plattform hatte der PC lange inne. Die Spiele wären früher alle auf einer Konsole möglich gewesen, sind es heute auch noch, es wird maximal durch Rechenleistung geglenzt, nicht durch ein Konzept. Und damals wie heute gibt es viele Menschen, die den PC für die Plattform halten. Aber im Grunde sticht keine hervor, außer mal durch mehr Rechenleistung.

RockNRolla

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Re: Playstation 5 Labertopic
« Antwort #4 am: 22. Mai 2017, 09:59:33 »
Kann Low Level API einer PPC-CPU wirklich das Wasser reichen? Was da gelöst wird ist doch meines Wissens nach nicht die geringere Effizienz bei CISC gegenüber RISC, sondern die Leistungseinbuße durch das dazwischengeschaltete Betriebssystem.

Software ist in diesem Fall IMMER günstiger als Hardware. Das beste Beispiel: Scorpio. Der Leistungszuwachs ist immens. Die Grafikkarte wird hier quasi direkt gefüttert. Die Instructions per Clock werden gewaltig reduziert. "dazwischen" gibt es nicht mehr wirklich viel.

Dass 4k vom PC-markt vorgegeben wird hat auch seine Gründe. Im PC-Bereich variieren die Anschaffungskosten, der Nutzer legt sie fest. Bei Konsolen sind die aber fix. Ein PC-Nutzer kann sich also, wenn er denn will, für viel zu viel Geld ein Display und eine passende GraKa kaufen, die er gar nicht braucht. Ein Konsolero kann (konnte) das nicht, weil keine Konsole das konnte und auch kein Fernseher. Den Nutzen halte ich gerade an Konsolen für begrenzt, weshalb es auch eine gute Entscheidung war das erst mal zu lassen und nur hinterherzurennen. Die Auflösung ist nicht alles. Auch ganz ohne HD kann man eine PS4 garantiert von einer PS3 unterscheiden - die Rechenleistung macht beim Realismus immer was gut, real wirkt es bis heute nicht. Und am TV sieht man das wegen des Sitzabstands kaum, am PC ist das anders.
Ja meine ich ja auch. Und es war nicht "immer so", sondern die Bereitschaft ist mittlerweile höher als damals. Das macht den PC ja so krank. Mit fallen jetzt vielleicht keine guten Beispiele ein aber sagen wir einfach mal eine Geforce 4 Ti von damals .. 2002 ..
Das feinste vom feinsten von nvidia. Startpreis bei 300 Euro oder irgendwas. und ist dann mit der Zeit ordentlich gesunken im Preis.

Heutzutage findet man in diesem Preissegment "gehobene Mittelklasse" . Titans und 1080 Tis und was weiss ich kosten eine kranke Menge Geld. Und die Leute zahlen dafür! Es gibt auch noch Workstation Gpus für 4000+ Euro ist klar. Aber um diese geht es nicht, sondern um die Modelle die bei den Leuten begehrt sind und auch verkauft werden. Darum geht es ja schliesslich um die Bereitschaft zu zeigen.

Du hast noch einen Super Punkt angesprochen, der auch noch zu dieser Entwicklung beiträgt. Monitore. Die Konsolen haben hier wieder das nachsehen.
Der Vorteil des PCs ist erst mal, dass er mittlerweile ohne Probleme auch am Fernseher läuft (dank HDMI usw, früher bei RöhrenTVs ein Krampf) und auch direkt ins Steam Big Picture overlay booten kann und mit Controller dank XINPUT steuern kann (zum "Glück" läuft das für Konsolen noch nicht fehlerfrei auf Konsolenniveau). Genauso läuft er natürlich auch am Monitor. Wo man bei geringem Sitzabstand auch First Person Shooter sowie strategie spiele(wohl weniger) und diese MOBAs der derzeitigen Generation(wohl eher) spielen kann... Also mit Maus und Tasta versteht sich.
Und das ist alles meiner Meinung nach noch nicht das krasseste. Das krasseste, was mir direkt eingefallen ist als du Monitor gesagt hast, ist natürlich erst mal die Bildwiederholrate am Monitor.
Dabei gibts zwei Punkte: 1) Ja, die maximale Refreshrate. Ab 144hz nennt man einen Monitor "Gaming Monitor". Der Input lag ist niedrig. Ok. Es ist krass. Ja. Aber auch nicht das ultimative Argument, da man bei einem PC Monitor ein TN Panel verbauen kann, weil man vor dem PC sitzt. Bei TVs geht das eben nicht wirklich. Trotzdem gibt es ja die Entwicklung bei IPS und VA. Noch ganz reif ist da aber noch nichts. Nischenprodukte und quasi Protoypen die auf den Markt geworfen werden.

2)Freesync/ (Gsync, kotz) Das ist eher ein Totschlag Argument. Das ist so pervers. Gerade die Konsole die eine variable Refreshrate bräuchte um Tearing zu verhindern weil sie oft bei fps einbricht ist es so, dass das am TV Markt noch nicht angekommen ist.
Selbst die Low End Grafikkarten von AMD unterstützen hier FreeSync und machen perverser Weise Low Budget Gaming sogar attraktiver auf dem PC.
Die Konsole verspielt hier einfach alles. Und das alles, weil beim PC einfach alles zusammenkommt und bei der Konsole nicht mehr so wie früher. Eben ein kastrierter PC der an einen Fernseher angebunden wird. (Bei sowas meine ich eigentlich immer die PS4, weil sie das beste Beispiel ist)

Jetzt drehen wir mal alles um und gucken aus PS4 perspektive, was Display angeht.
PC spielbar auf TV (als Konsole) und Monitor (Maus+KB games). PS4 nur auf TV, auf Monitor nur als "kleiner TV". Mit Controller auf 30cm Sitzabstand  ;D
Refreshrate schlecht. Tearing. Kein Freesync. Nicht mal am Freesync Monitor.
Input lag nicht mehr wie früher bei Retro Konsolen bzw auf den CRTs auf denen gespielt wurde gleich null. Hersteller haben teils massive Probleme und ernten Shitstorm wegen Input Lag updates.

Bin noch nicht fertig gerade was Nintendo angeht. Darauf antworte ich später muss nun weg. Aber als abschliessender Satz möchte ich anmerken, dass ich kein PC Zocker bin. Ich zocke eigentlich relativ wenig und habe derzeit auch keinen wirklichen Monitor.
Es geht mir darum zu zeigen, wie sich eigentlich der stinkende PC mit dem Drecks DirectX 9 usw sich entwickelt hat und wo er jetzt steht und was er alles für Möglichkeiten mit sich bringt, die den Konsolen das Leben schwer machen.
Und es nervt mich. Einfach zu sehen, dass die Hersteller vergessen haben, was eine Konsole ausmacht.
Es kann nicht der richtige Weg sein, einen kastrierten PC zu bauen und dann auch noch erwarten, dass diese Konsole lange leben wird.
Dann kann man auf dumme Gedanken wie Hardwarerefresh kommen, wobei man gleichzeitig noch die alte Konsole am ARsch hat und dann auf dumme Gedanken kommt wie einfach mal die GPU zu verdoppeln und zwecks Kompatibilität (weil alte Konsole am Arsch) einfach die andere Häfte mal abzuschalten!
Hallo!? Ich habe Geld hingelegt und die PS4 Pro läuft auf halber Leistung wenn ich PS4 Spiele einlege ?! WTF.

Und dann soll noch ne PS5 rauskommen, weil man merkt der Pro Ansatz war dumm. Was macht man jetzt mit der Fragmentierung?
Erwartet man von allen Herstellern dass sie für PS4 / Pro und Ps5 entwickeln. Die werden dann sagen ihr seid nicht der einzige Auftraggeber/Partner. Sony , sorry.

Es war auf keinen Fall gut hinterherzurennen. Weil der Drang nach Pro und jetzt PS5 zeigt, dass Sony sich verschätzt hat und man auf biegen und brechen versucht immer mit 1080p zu werben und es sich oft verkneifen muss, wenn es keine Möglichkeit ausser 900p gibt.
Die UHD TVs "4k" wenn man so will, sind raus und schreien nach Content. bzw deren Besitzer. Da muss Sony natürlich eine "4k" Konsole in den Laden stellen um den Bedürfnissen gerecht zu werden und den Namen und den Ruf der "playstation" aufrechtzuerhalten.

Stattdessen kriegt man dann bei Spielen eine 30 fps Performance mit Checkerboard rendering und auch öfter nichts mit echtem 4k. Wenn wenigstens die fps immer stabil wäre. Mist was machen wir nun? Gut, wir geben wie beim PC noch ne variable Option. Aber eben nur ein Preset, das von uns vorgegeben ist und nicht customized werden kann (Schatten quali usw). Quasi ein kastrierter PC.. wieder mal.
Hier das Preset: spiel mit deiner Pro bei 1080p @60 fps. Stabil. --- Hey das ist cool! Aber mein 4k TV? Ja kannsde ja auch auf 4k spielen , aber stemmen kann dat Ding dat ja nit so jut wa?

Und dann kommt irgendwann noch der Boost Mode raus. Ein weiteres Zeichen für ein geflopptes "Patchwerk". Flicken bis es irgendwie passt.

Langer abschließender Satz oder ?  Eher langer Abschliessender Absatz ;D






Takeshi

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Re: Playstation 5 Labertopic
« Antwort #5 am: 29. Mai 2017, 23:26:50 »
Kann Low Level API einer PPC-CPU wirklich das Wasser reichen? Was da gelöst wird ist doch meines Wissens nach nicht die geringere Effizienz bei CISC gegenüber RISC, sondern die Leistungseinbuße durch das dazwischengeschaltete Betriebssystem.

Software ist in diesem Fall IMMER günstiger als Hardware.

Möp, am Thema vorbei argumentiert :P
Weiß gar nicht, wie ich dem jetzt entgegnen soll, denn du sprichst etwas völlig anderes an.
Es gibt an zwei Stellen Unterschiede darin, wie Programmcode in echte Berechnung umgesetzt wird. Eine Stelle ist die Schnittstelle zwischen Anwendung und Hardware, da sitzt das Betriebssystem dazwischen. Die zweite Stelle ist der Befehlssatz des Prozessors, also RISC und CISC.
An beiden Stellen gibt es leistungsstärkere und -schwächere Umsetzungen. Du kannst an einer Stelle nicht die Nachteile der anderen Stelle beheben. Du kannst nur an einer Stelle oder einer anderen einen Leistungszuwachs erreichen und der kann an einer Stelle größer sein als an der anderen.
Konkret heißt das, Low Level API arbeitet an der Schnittstelle zwischen Programm und Prozessor, das betrifft das Betriebssystem. Natürlich bringt das einen Leistungszuwachs. RISC vs. CISC ist aber die andere Stelle und PPC-Prozessoren sind leistungsstärker. Mit Low Level API ändert man das bei einem x86 auch nicht.
Konsolen waren früher eh noch ganz anders. Die hatten RISC-Befehlssätze und etwas, was man mit Low Level API vergleichen kann, denn es gab die Möglichkeit viel direkter den Prozessor anzusprechen. Schneller geht es nicht, ist aber eben auch komplizierter in der Programmierung.

Ab 144hz nennt man einen Monitor "Gaming Monitor".

144 Hz sind doch völlig überflüssig, ehrlich. Das kann unser Auge nicht ansatzweise auflösen, die 60 Hz reichen locker, wenn es Vollbilder sind. Nur machen es die Panels selbst nicht immer unbedingt. Das Signal allein reicht ja nicht.

Sync und Input-Lag sehe ich da eher als Argument.

Und es nervt mich. Einfach zu sehen, dass die Hersteller vergessen haben, was eine Konsole ausmacht.

Beim Fernseher können die aber wenig machen, leider wahr. Die Konsolenhersteller müssen das nutzen, was Schnittstellen und Fernseher an Möglichkeiten hergeben.

Es kann nicht der richtige Weg sein, einen kastrierten PC zu bauen und dann auch noch erwarten, dass diese Konsole lange leben wird.

Deshalb habe ich weder PS4 noch XbO gekauft ;)

Die UHD TVs "4k" wenn man so will, sind raus und schreien nach Content. bzw deren Besitzer. Da muss Sony natürlich eine "4k" Konsole in den Laden stellen um den Bedürfnissen gerecht zu werden und den Namen und den Ruf der "playstation" aufrechtzuerhalten.

Bei der PS3 wurde auch mit 1080p geworben, weil sie es theoretisch kann, nur praktisch eben nicht, da ging erst mal nur 720p. Und so wirbt man nun mit 4k (also 2160p) und schafft vielleicht 1080p.

Ich muss aber auch sagen, bloß weil Display-Hersteller in der Lage sind 4k-Displays zu produzieren, heißt das noch lange nicht, dass die Quellen genau das auch liefern müssen. Warum? Wieso muss sich die Spieleindustrie nach den Displays richten? Als ob die Hardware-Industrie alles liefern kann, es nur nicht tut, weil es das Display sowieso nicht darstellen könnte. Was, wenn es die Hersteller innerhalb der nächsten Monate schaffen ein Display mit 15360 x 8640 Auflösung, 16 Bit Farbtiefe pro Kanal, 500 Bilder pro Sekunde und was weiß ich nicht alles herzustellen, zu einem guten Preis, es gibt eine Schnittstelle dafür oder sagen wir es gibt gar keine Grenzen mehr ... und nun? Müssen jetzt die Konsolen das auch leisten? Es gibt eine Leistungskurve bei der Rechenleistung und eine andere bei den Displays. Irgendeine bremst die andere aus, das ist ganz normal. Mir leuchtet nicht ein, wieso die Displays zwingend die Rechenleistung ausbremsen müssen.
Jetzt gibt es 4k. Na und? Lassen wir die Auflösung erst mal sein und kümmern uns erst mal um stabile Bildwiederholraten. Beim N64, der PS2 oder davor gab es keine Framerateneinbrüche, das kam erst mit der nachfolgenden Generation, weil unbedingt die Auflösung und die Details drin sein mussten.
Also mir ist klar, dass am PC wesentlich mehr geht und Konsolen hinterherhinken. Mir geht es eher um die Art der Argumentation, dass die Eigenschaften der Displays herangezogen werden, um zu sagen, was Konsolen leisten müssten.

RockNRolla

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Re: Playstation 5 Labertopic
« Antwort #6 am: 30. Mai 2017, 11:29:39 »
Kann Low Level API einer PPC-CPU wirklich das Wasser reichen? Was da gelöst wird ist doch meines Wissens nach nicht die geringere Effizienz bei CISC gegenüber RISC, sondern die Leistungseinbuße durch das dazwischengeschaltete Betriebssystem.

Bin mir nicht genau sicher was dein Punkt ist. Auch wenn ich kein Architektur Profi bin: Es geht bei einer Konsole primär darum Draw Calls zu verarbeiten. Da war bis jetzt immer ein Overhead ja. Und es war bisher doch immer besser die Drawcalls direkt zu verarbeiten, in dem man zB den Flaschenhals durch RISC aufhebt und zudem durch teils höhere Taktraten dies ebenfalls bewerkstelligen konnte. Da ist ein CISC als lahmes großes Universalwerkzeug ja schlechter darin, aber er bietet für moderne Systeme doch enorme Vorteile. Gerade für allemöglichen Apps die auf den Systemen angeboten werden. Auch wenn man hier noch stark kastriert ist.

Den flaschenhals hat man hier ja nicht durch eine Software Low Level Api behoben. Das wurde nun durch Hardware behoben.  Die Einheit nennt sich "GPU command Processor". Gut möglich, dass das ein RISC Umsetzer ist. Was Sinn macht. Wie sonst sollte man eine Hardware Low Level API anbieten ? In dem man einen Maßgeschneiderten RISC dazwischensetzt.
Ich zitiere mal den eurogamer Artikel:

Zitat
"Wir sind im Grunde auf Direct3D 12 umgestiegen", sagt Goossen. "Wir integrierten das in den GPU Command Prozessor. Das bedeutet, dass all die hochfrequenten API-Aufrufe von Spielen nativ in der Logik des Command Processors implementiert sind. Dadurch ist die Kommunikation zwischen Spiel und GPU super-effizient."

Die Draw Calls zu verarbeiten - also der Grafik-Hardware zu sagen, was zu tun ist - ist eine der wichtigsten Aufgaben der CPU. Das kann sehr ressourcenintensiv sein, ist eine Pipleline die traditionell Tausende - manchmal Hunderttausende - CPU-Anweisungen benötigt. Weil Scorpio das an dedizierte Hardware auslagert, kann jeder Draw Call in nur 11 Instruktionen ausgeführt werden, einen State Change bekommt sie schon in 9 hin.

"Das ist ein enormer Zugewinn für uns und die Entwickler, die D3D12 auf der Xbox angenommen haben. Sie erzählten uns, dass sie ihr CPU Rendering Overhead um die Hälfte reduzieren konnten, was fanatastisch ist, weil der Treiber jetzt nur einen sehr kleinen Anteil davon ausmacht", fügt Goossen hinzu.




Mir geht es eher um die Art der Argumentation, dass die Eigenschaften der Displays herangezogen werden, um zu sagen, was Konsolen leisten müssten.
Daran wird heutzutage eine Konsole jedoch gemessen. Die Leute wollen das Beste. Und wenn in den News steht PS4 mit 1080p , xbox mit 900p dann beeinflusst das, das Kaufverhalten.
Wenn jeder so denken würde wie du, dann hätte die Xbone nicht so schlappe Verkaufszahlen. MS hat das erkannt und versucht hier wenigstens durch ein 4K Bluray Laufwerk abzuliefern. Ist aber das falsche Pferd, da Netflix und Amazon Prime usw bei den Leuten angekommen sind und Sony hat hier meiner Meinung nach erfolgreich gepokert.