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Computer / Re: Windows verliert Uhrzeit
« Letzter Beitrag von NRG am Heute um 00:33:24 »
Aber nur die Stunden, nicht die Minuten. Die Stimmen immer.
Klingt für mich eher nicht nach der Batterie, wenn es auch weiterhin trotzdem die Batterie sein kann. Aber: nutzt du mehrere Betriebssysteme an deinem Rechner? Ich kenne ein ähnliches Problem vom Mac früher mit Windows und OSX nebeneinander. OSX speicherte die Uhrzeit im UEFI in UTC, und Windows standardmäßig mit GMT+1.  So ging dann nach einem Reboot öfter mal die Uhr falsch. Windows kann man aber leicht dazu bringen, die Uhrzeit auch als UTC im UEFI einzustellen. Dafür fand ich einen Registry-Eintrag. Siehe Anhang (gezippt weil reg-Dateien nicht erlaubt sind).
Es kann gut sein, dass Linux das auch als UTC speichert; ich habe zumindest im Triple-Boot mit Windows, OSX und Linux das Problem nicht mehr. :-)
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Computer / Re: Windows verliert Uhrzeit
« Letzter Beitrag von Klauserus am Gestern um 14:35:39 »
@Hellraiser

ich befürchte jetzt auch die Batterie. Habe die Uhrzeit im BIOS gegengecheckt. Er nimmt sie nicht vom Timeserver sondern vom BIOS. Seltsamerweise verstellt es sich dauernt. Aber nur die Stunden, nicht die Minuten. Die Stimmen immer.

Werde es mit einem Wechsel probieren.

@Anakin

Widerspricht der Tatsache das andere BIOS-Einstellungen gespeichert bleiben. Dh. Uhrzeit falsch, bootreihenfolge und FAN Adjustments schon noch vorhanden. Aber vielen dank fürs mitgrübeln  :thumb
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Computer / Re: Windows 10
« Letzter Beitrag von NRG am 09. Juli 2020, 17:13:24 »
Hast du schon Windows Programme über Wine ausgeführt, oder konntest du komplett auf diese verzichten?
Ich hatte eine Weile meinen alten Passwortmanager, 1Password, unter Wine am laufen. Lief anfangs perfekt, sogar die Integration in den nativen Linux-Browser. Dann kam jedoch ein Update für die Browser-Erweiterung und das Hauptprogramm war zu alt für die. Ich bin, nicht zuletzt deswegen, inzwischen auf KeePassXC umgestiegen, was es in aktuellen Versionen nativ für alle gängigen Systeme gibt.
Ansonsten hatte ich die PSIO Systems Console unter Wine am laufen, um die CU2-Sheets für mein PSIO zu basteln. Allerdings war mir das zuviel Klickerei wenn ich bedenke, dass ich meine Images bis auf den CU2-Sheet komplett über die Kommandozeile erstellte. Daher hatte ich dann irgendwann mein eigenes Tool dafür gebaut.
Generell nett um mal eben ein Windows-Programm zu nutzen, aber für "Heavy Duty Zeug" bevorzuge ich eine VM mit einem richtigen Windows. Wine hat schon manchmal ein paar Macken. Etwa stürzte die PSIO Systems Console zeitweise ab, sobald ein Tooltip eingeblendet wurde.

Jetzt aber bei der Juni-Updatepanne wo viele Druckerprobleme berichtet wurden, möchte Microsoft das sich die Nutzer den Fix für die Druckerprobleme manuell aus dem Katalog oder Store herunterladen.
Warum werden die Leute da so hängen gelassen?
Okay, sowas ist natürlich doof. Den Eindruck, das Microsoft an der Qualitätssicherung spart, habe ich aber nicht. Windows ist inzwischen deutlich stabiler und sicherer als es das vor Vista war. Hab gerade neulich irgendwo gelesen, dass in den Neunzigern bei Hacker-Wettbewerben Windows-Systeme gar nicht zugelassen waren, weil zu leicht zu kompromittieren. Aber keine Ahnung, wieviel da dran ist.
Ansonsten muss man hier auch bedenken, das Windows auf einer extrem hohen Anzahl an verschiedenen Geräten läuft, und dementsprechend auf qualitativ hochwertige Unterstützung durch die jeweiligen Hersteller angewiesen ist. Generell werden Treiber und Anwendungen teils schludrig programmiert, was Microsoft schon durch Tricks auszugleichen versucht.

3. Durch die Feature-Updates sterben SSDs schneller, da die Speicherzellen nur eine begrenzte Anzahl an Schreibvorgängen haben.
Das mag technisch gesehen wahr sein, in der Praxis aber nicht spürbar. Heise hatte da schon vor ein paar Jahren einen Langzeit-Test wo SSDs verschiedener Hersteller dauerhaft beschrieben wurden, bis sie versagten. Eine halbwegs aktuelle SSD sollte man im Alltagseinsatz quasi über Jahre nicht tot kriegen. Und selbst wenn: 500 GB für 80 - das wird man alle paar Jahre mal überleben.

Ich muss aber sagen bis Windows Vista/7 hatte sich von der Bedienbarkeit nicht viel verändert.
Lediglich störte mich bei Windows 7 das kein klassisches Startmenu mehr verfügbar war und die Standardprogramme wie MSPaint etwas umstrukturiert wurden.
Ich finde das Startmenü seit Vista/7/10 viel besser als das "klassische", zumal das mehr oder weniger noch mit drin ist, auch wenn es leicht anders funktioniert. Man hat immernoch die einzelnen Verzeichnisse da drin, aber nutzt vorrangig die Suchfunktion. Windows 95's Startmenü war geil für die 90er, aber es wurde sehr schnell sehr unübersichtlich bei einer großen Anzahl installierter Programme, weil immer alles angezeigt wurde.

Ich mag aber auch Windows 10 gern; gefällt mir seit 7 am besten.
Könntest du mir vielleicht sagen was?
Zunächst mal direkt das Startmenü: Was ich ständig brauche kann ich unkompliziert in einer für mich optimalen Anordnung optimal anordnen. Teilweise mit eingebauten Widgets. Was ich nicht ständig brauche finde ich per Suchfunktion. Wenn ich nicht weiß, wonach genau ich suche, kann ich mich durch die einzelnen Programmgruppen klicken.
Die Taskleiste funktioniert inzwischen quasi wie das Dock unter MacOS X: man kann Programme "anpinnen" und diese behalten ihr Icon dann auch an dieser Stelle in der Leiste. Bei XP musste man entweder in der richtigen Reihenfolge starten, was ich damals per Batch-Datei im Autostart machte, oder ein extra Programm bemühen um die Reihenfolge laufender Programme zu ändern.
Eine vernünftige Antivirus-Lösung ist bereits vorinstalliert und tut ihren Dienst ohne dass man erst was einstellen muss. Firewall genauso. Und Laufwerksverschlüsselung.
Neuerdings ist sogar OpenSSH ins System integriert und ich brauche kein PuTTY mehr. Fehlt noch ein gescheites Tool um Disk-Images zu erstellen. ;-)
Mit dem Microsoft Store kann ich manche Programme installieren, die dann automatisch aktuell gehalten werden ohne weiteres zutun meinerseits. Einen richtigen Paketmanager bräuchte man weiterhin, aber immerhin.

1.: Nein, es bezieht sich auch auf Firmenkunden. Sie zwingen Gewerbetreibende dazu eine teurere Lizenz zu kaufen, nur damit ihr ganzes Unternehmen nicht durch die Willkühr und Unfähigkeit Microsofts gefährdet ist. Denn ein Unternehmer zu sein bringt gar nichts, es braucht auch eine teurere Lizenz, um Updates zu verschieben. Und die lassen sich auch maximal 6 Monate verschieben. Weiß nicht, ob man je nach Zeitraum unterschiedlich viel bezahlen muss.
Als Firmenkunde ist das Geld für die Windows-Lizenz kaum von Bedeutung, glaube ich. In der Enterprise-Welt schon gar nicht; hier arbeitet man mit Volumenverträgen und Windows-Versionen, die man ohne Volumenvertrag gar nicht legal bekommt. Diese bringen auch ein teilweise anderes Featureset mit, das nicht pauschal mehr kann, sondern teils auch weniger. Also Funktionen, die Mitarbeiter in einem Konzern nicht brauchen.
Im SoHo-Bereich wird man oft genug auf die Heimanwender-Editionen treffen. Diese Leute haben dann auch keine IT-Abteilung die sich um die Software kümmern kann, und allein aus Sicherheitsgründen sind Zwangsupdates hier sinnvoll.

2. Nennen wir es eher Upgrade-Zwang. Die Sicherheitsupdates sind weniger das Problem, auch wenn die ebenfalls gern mal dazu führen, dass der Rechner nicht mehr läuft. Relevanter sind Änderungen am System, die durch die halbjährlichen Upgrade eingespielt werden. Das entspricht eher dem Wechsel von beispielsweise Windows 7 auf Windows 8. Und das ist absolut nicht nötig. Bei den Sicherheits-Updates ... mag sein. Aber ich denke, wer das Problem hatte, nutzt heute einfach ein ungepatchtes XP und es hat sich nichts geändert.
Das mag Survivorship Bias sein, aber ich hab es bislang noch nicht erlebt, dass ein Rechner seit einem Update pauschal nicht mehr lief. Natürlich gab es öfters Probleme mit Anwendungen, die nicht mehr liefen, aber das war in der Regel zurückzuführen auf sehr alte Software unter Windows in 64 Bit. Da kam dann 32-Bit-Software, die eigentlich läuft, mit einem Installer in 16 Bit, der wiederrum nicht mehr lief. Als Workaround hat man das dann manuell "installiert" oder notfalls in einer 32-Bit-Windows-VM installiert und das installierte Programm dann rüberkopiert.
Wo ich Probleme kenne bei Updates ist die Mac-Welt. Da warten die Softwarehersteller gerne mal auf die finale Version eines neuen OSX, wodurch dann die aktuelle Version der Anwendung erstmal nicht läuft. Was an und für sich schon doof genug ist; Apple baut augenscheinlich gerne immer wieder das halbe System um.

Ich fand das damals recht übersichtlich. Gut, W95 war noch eher unübersichtlich, weil die Oberfläche komplett neu war, aber spätestens mit XP war das in Ordnung.
Bei XP hatten sie schon eine Maske vor die eigentliche Systemsteuerung gesetzt, weil es unübersichtlich wurde.

Ich kenne kein Nicht-Windows-System, bei dem es übersichtlicher war.
Mac OS X war/ist recht übersichtlich was das betrifft. Hier ein Screenshot von MacOS X 10.6 Snow Leopard, erschienen 2009.

Da kann man kein Linux anführen, denn da hat man erst in den letzten Jahren angefangen überhaupt richtige Oberflächen für Einstellungen zu entwickeln, vorher war das sehr rudimentär.
Dazu kann ich nichts sagen; ich habe erst um 2016 oder 2017 ernsthaft mit Linux angefangen. Erst Antergos und dann Arch. Hier muss man quasi alles selbst machen, was ich persönlich gerade gut finde. Denn so lernt man das System recht schnell recht nah kennen - und richtet es sich nebenbei so ein, wie man es mag.

Windows 10 ist vorallem deshalb so unübersichtlich (seit Windows 8 vermutlich), weil man auf Biegen und Brechen den ganzen Markt über Desktop-Rechner, Server, bis hin zum Tablet und Handy mit dem gleichen OS bedienen will, wofür es neue Oberflächen braucht. Da das aber nicht funktioniert, lassen sie die alten Oberflächen teilweise bestehen. Die neuen sind nun Müll, die alten unvollständig und kaputt. Im Resultat ist es kaum noch produktiv nutzbar.
Das mag für Windows 8/8.1 zutreffen, aber mit 10 ist man doch deutlich zurückgerudert. Unübersichtlich finde ich nur diverse Einstellungssachen. Die ganzen Optionen für Sound, etwa, oder Netzwerkeinstellungen.
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Computer / Re: Windows 10
« Letzter Beitrag von Takeshi am 09. Juli 2020, 14:31:31 »
Leider kann ich mich bei besten Willen nicht mit Linux anfreunden.
Hast du schon Windows Programme über Wine ausgeführt, oder konntest du komplett auf diese verzichten?

Ich nutze auch Programme in Wine, aber der Großteil läuft nativ. Meine Empfehlung wäre vor einem versuchten Umstieg auch schon unter Windows möglichst komplett auf Software zu wechseln, die es nativ für Linux gibt. Über Wine habe ich den Messenger LINE installiert. Andere Programme wie IrfanView oder FreeCAD werden direkt als fertige Wine-Installation angeboten. Die installiert man also wie ein natives Linux-Programm, sie laufen aber in Wine. Das ist dann schon mal nicht schlecht, hat aber den Nachteil, dass die Programme die adaptierte Dateistruktur sehen und man nicht "normal" auf das Dateisystem zugreifen kann. KeePass2 ist im Kern auch ein Windows-Programm, läuft aber nicht über Wine, sondern über Mono, das eine .net-Umgebung unter Linux herstellt.

3. Durch die Feature-Updates sterben SSDs schneller, da die Speicherzellen nur eine begrenzte Anzahl an Schreibvorgängen haben.
Das System wird intern mit den Feature-Updates neu installiert und belastet dadurch unnötig die Speicherzellen.
Bei Windows 7 wo nur Sicherheitsupdates installiert wurden war das marginal.

Ich denke, der Punkt ist ziemlich irrelevant. Heise hat vor einigen Jahren einmal Tests durchgeführt und über ein Jahr durchgehend auf SSDs geschrieben. Davon ist nur eine ausgefallen. Geht man davon aus, dass eine SSD beim Schreiben 200 MB/s macht (eher mehr), sind das 17 TB am Tag. Realistisch schreibt ein Windows vielleicht einige GB am Tag, also Faktor 10.000. Wenn da zwei mal im Jahr noch 10 GB an Daten extra hinzukommen, macht das nicht viel aus. Außerdem befindet sich in den meisten Geräten heute nur noch eine SSD, sonst kein Massenspeicher. Alle Nutzerdaten werden auf die gleiche SSD geschrieben und verursachen damit viel höhere Datenmengen, die geschrieben werden.
QLC-SSDs sind ja noch viel üblicher als TLC-SSDs, aber selbst bei denen mit QLC sollte der Faktor Windows 10 wenig hineinspielen.
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Computer / Re: Windows 10
« Letzter Beitrag von Anakin94 am 08. Juli 2020, 22:20:31 »
Diese Praxis war schon abzusehen, als Microsoft den Update-Zwang in Kombination mit Secure Boot ankündigte. Deshalb wollte ich nie Windows 10 und deshalb ertrage ich zur Not auch sehr viele Nachteile, die eine Linux-Distribution haben mag. Schlimmer als Windows 10 ist oder es in einigen Jahren sein wird, kann es kaum werden. Die Option ein vernünftiges Betriebssystem zu nutzen gibt es nicht mehr, also kann ich mich nur noch zwischen Krebs und Schnupfen entscheiden. Ich habe mich für den Schnupfen entschieden. Wobei ich zugeben muss, dass viele Linux-Distributionen mindestens eine ausgewachsene Grippe sind.

Leider kann ich mich bei besten Willen nicht mit Linux anfreunden.
Hast du schon Windows Programme über Wine ausgeführt, oder konntest du komplett auf diese verzichten?

Naja, der Update-Zwang bezieht sich ja primär auf die Heimanwender - und das ist auch bitter nötig geworden. Botnetze waren ja großteils ungepatchte Windows-Installationen. Das große Umdenken seitens Microsoft kam da auch schon 2002-2004 rum, als es nicht mal eine vernünftige Firewall gab und Windows-XP-Computer oft noch direkt per (DSL-)Modem online gingen. Damals musste man keine 10 Minuten warten, bis der Rechner infiziert war.

Takeshi hat schon die wichtigsten Punkte angesprochen.
Automatisch installierende Sicherheitsupdates wären ja noch verkraftbar.
Da Microsoft nicht nur Sicherheitsprobleme behebt, sondern immer mehr Features hinzufügt/entfernt oder einfach was verändern möchte, macht es das ganze problematisch.
Wie ich schon erwähnte gibt es immer wieder Updatepannen.
Und das passiert nicht gerade wenig, das System ist so aufgebläht das Microsoft das nicht auf die Kette bekommt funktionierende Patches herauszubringen und auch an Qualitätstests spart.
Dazu gibt es einen Widerspruch.
Microsoft möchte das die Patches automatisch installiert werden.
Jetzt aber bei der Juni-Updatepanne wo viele Druckerprobleme berichtet wurden, möchte Microsoft das sich die Nutzer den Fix für die Druckerprobleme manuell aus dem Katalog oder Store herunterladen.
Leute die weniger Ahnung haben verzweifeln bestimmt an dem Problem, oder sind unsicher sich dann das Update manuell herunterzuladen.
Außerdem kommt noch hinzu das eventuell auch private Nutzer auf das Drucken angewiesen sind, aber es nicht mehr können und die dann nicht wissen das man dieses Update manuell installieren muss.
Warum werden die Leute da so hängen gelassen?

Dann möchte ich zu Takeshis Punkten noch einen dritten hinzufügen.

3. Durch die Feature-Updates sterben SSDs schneller, da die Speicherzellen nur eine begrenzte Anzahl an Schreibvorgängen haben.
Das System wird intern mit den Feature-Updates neu installiert und belastet dadurch unnötig die Speicherzellen.
Bei Windows 7 wo nur Sicherheitsupdates installiert wurden war das marginal.
Hinzukommt wenn man mal den Resourcenmonitor unter Windows 10 beobachtet und sieht was das System im Betrieb auf dem Datenträger immer wieder mal schreibt, ist das auch fraglich wie sehr das die Lebensdauer beeinträchtigt.
Gerade die SSDs mit TLC-Flashzellen werden dadurch schneller sterben.
Btw. Wie schonmal erwähnt werden unter Windows 10 mit dem Juni Update die SSDs zu oft optimiert.

Dass die Einstellungen unübersichtlich sind, war schon seit Windows 95 so. Es kam halt immer mehr dazu. Dass man es mit Vista damals nicht radikal neu gemacht hat, und dabei die Übersicht verbessert, sondern so halb halb und das bis heute so dahinplätschern lässt, ist natürlich keine gute Idee.

Dazu kann ich nicht soviel sagen.
Mein erstes System was ich nutzte war Windows 95 und kam damit sehr gut zurecht.
Aber man konnte noch den DOS-Modus nutzen und einige Programme wurden damals auch noch für DOS geschrieben.
Ich muss aber sagen bis Windows Vista/7 hatte sich von der Bedienbarkeit nicht viel verändert.
Lediglich störte mich bei Windows 7 das kein klassisches Startmenu mehr verfügbar war und die Standardprogramme wie MSPaint etwas umstrukturiert wurden.

Ich mag aber auch Windows 10 gern; gefällt mir seit 7 am besten.

Könntest du mir vielleicht sagen was?
Vielleicht finde ich ja auch etwas was mir gefällt, woran ich noch gar nicht gedacht habe.
Alle angeblichen Vorteile die ich bisher gefunden hatte, waren eher als Neutral bis Negativ anzusehen.


EDIT: Ich weiß das nörgeln an Windows 10 nichts bringts, ist trotzdem angenehm den Dampf abzulassen. ;)
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Computer / Re: Windows 10
« Letzter Beitrag von Takeshi am 08. Juli 2020, 19:49:03 »
Naja, der Update-Zwang bezieht sich ja primär auf die Heimanwender - und das ist auch bitter nötig geworden.

1.: Nein, es bezieht sich auch auf Firmenkunden. Sie zwingen Gewerbetreibende dazu eine teurere Lizenz zu kaufen, nur damit ihr ganzes Unternehmen nicht durch die Willkühr und Unfähigkeit Microsofts gefährdet ist. Denn ein Unternehmer zu sein bringt gar nichts, es braucht auch eine teurere Lizenz, um Updates zu verschieben. Und die lassen sich auch maximal 6 Monate verschieben. Weiß nicht, ob man je nach Zeitraum unterschiedlich viel bezahlen muss.

2. Nennen wir es eher Upgrade-Zwang. Die Sicherheitsupdates sind weniger das Problem, auch wenn die ebenfalls gern mal dazu führen, dass der Rechner nicht mehr läuft. Relevanter sind Änderungen am System, die durch die halbjährlichen Upgrade eingespielt werden. Das entspricht eher dem Wechsel von beispielsweise Windows 7 auf Windows 8. Und das ist absolut nicht nötig. Bei den Sicherheits-Updates ... mag sein. Aber ich denke, wer das Problem hatte, nutzt heute einfach ein ungepatchtes XP und es hat sich nichts geändert.

Dass die Einstellungen unübersichtlich sind, war schon seit Windows 95 so. Es kam halt immer mehr dazu.

Ich fand das damals recht übersichtlich. Gut, W95 war noch eher unübersichtlich, weil die Oberfläche komplett neu war, aber spätestens mit XP war das in Ordnung. Ich kenne kein Nicht-Windows-System, bei dem es übersichtlicher war. Da kann man kein Linux anführen, denn da hat man erst in den letzten Jahren angefangen überhaupt richtige Oberflächen für Einstellungen zu entwickeln, vorher war das sehr rudimentär. Im aktuellen Vergleich ist mMn ein gutes Linux (wie Kubuntu) besser aufgestellt als Windows 10, aber wirklich besser als Windows je war, ist es heute auch noch nicht. Und mit Android ist das auch nicht besser. Übersichtlicher ist es maximal dadurch, dass man weniger einstellen kann.

Windows 10 ist vorallem deshalb so unübersichtlich (seit Windows 8 vermutlich), weil man auf Biegen und Brechen den ganzen Markt über Desktop-Rechner, Server, bis hin zum Tablet und Handy mit dem gleichen OS bedienen will, wofür es neue Oberflächen braucht. Da das aber nicht funktioniert, lassen sie die alten Oberflächen teilweise bestehen. Die neuen sind nun Müll, die alten unvollständig und kaputt. Im Resultat ist es kaum noch produktiv nutzbar.

Linux finde ich super. Insbesondere, weil man je nach Distribution alles so aufbauen und einstellen kann, wie man mag. Man muss natürlich halbwegs wissen, was man tut - oder entsprechend neugierig sein.

Ich bin sehr interessiert und auch schon einigermaßen erfahren, da ich meinen ersten Kontakt mit Linux vor bereits 15 bis 20 Jahren hatte und im Microsoft-Kosmos mit DOS anfing und schon immer tiefer ins System und die Strukturen eindrang. Ich bin auch bereit mich damit zu beschäftigen, aber ich verstehe das Argument vieler, die sagen, sie sehen den PC nicht als Spielzeug, sondern als Werkzeug und deshalb wollen sie sich nicht tagelang mit Einstellungen herumschlagen, sondern es muss funktionieren. Mir fehlt auch manchmal einfach die Zeit mich um alle Baustellen zu kümmern. Es gibt noch so viele Dinge, die ich bei Linux nicht eingestellt habe, weil ich nicht weiß, wie es geht, eine halbe Stunde Recherche kein Ergebnis brachte und es so wichtig dann auch nicht war. Das ist aber echt noch ein Problem bei Linux, auch wenn es - wie gesagt - schon wesentlich besser geworden ist.
Für Linux entschied ich mich, weil es für mich bei Windows 10 einen noch größeren Aufwand bedeutet das System anzupassen, mies ist es dann trotzdem noch und die Wahrscheinlichkeit, dass es sich verschlechtert, schätze ich bei W10 höher ein als bei Linux. Da hoffe ich eher drauf durch längere Erfahrung es immer besser anpassen zu können.
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Computer / Re: Windows 10
« Letzter Beitrag von NRG am 08. Juli 2020, 18:36:05 »
Naja, der Update-Zwang bezieht sich ja primär auf die Heimanwender - und das ist auch bitter nötig geworden. Botnetze waren ja großteils ungepatchte Windows-Installationen. Das große Umdenken seitens Microsoft kam da auch schon 2002-2004 rum, als es nicht mal eine vernünftige Firewall gab und Windows-XP-Computer oft noch direkt per (DSL-)Modem online gingen. Damals musste man keine 10 Minuten warten, bis der Rechner infiziert war.

Dass die Einstellungen unübersichtlich sind, war schon seit Windows 95 so. Es kam halt immer mehr dazu. Dass man es mit Vista damals nicht radikal neu gemacht hat, und dabei die Übersicht verbessert, sondern so halb halb und das bis heute so dahinplätschern lässt, ist natürlich keine gute Idee.

Linux finde ich super. Insbesondere, weil man je nach Distribution alles so aufbauen und einstellen kann, wie man mag. Man muss natürlich halbwegs wissen, was man tut - oder entsprechend neugierig sein. Ich mag aber auch Windows 10 gern; gefällt mir seit 7 am besten.
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Computer / Re: Windows 10
« Letzter Beitrag von Takeshi am 08. Juli 2020, 17:01:14 »
Wie soll man sich an ein Betriebssystem gewöhnen, wenn es dauernd verändert bzw. verschlechtert wird? :'(

Deshalb gibt es ja Zwangs-Updates, damit keiner sagen kann, er möchte bei dem alten, bewährten System bleiben, wie es bei XP und Windows 7 der Fall war. Jetzt kann Microsoft häppchenweise jeden Mist in das Betriebssystem integrieren oder Brauchbars entfernen, der Anwender kann nichts dagegen tun. Und da es häppchenweise passiert, nehmen es viele Leute einfach hin. Würde man ihnen nach 5 Jahren mit einem Mal alle Änderungen auftischen, würde es vermutlich schlechter laufen als Windows 8, bei dem ich häufig vergesse, dass es je existierte.

Diese Praxis war schon abzusehen, als Microsoft den Update-Zwang in Kombination mit Secure Boot ankündigte. Deshalb wollte ich nie Windows 10 und deshalb ertrage ich zur Not auch sehr viele Nachteile, die eine Linux-Distribution haben mag. Schlimmer als Windows 10 ist oder es in einigen Jahren sein wird, kann es kaum werden. Die Option ein vernünftiges Betriebssystem zu nutzen gibt es nicht mehr, also kann ich mich nur noch zwischen Krebs und Schnupfen entscheiden. Ich habe mich für den Schnupfen entschieden. Wobei ich zugeben muss, dass viele Linux-Distributionen mindestens eine ausgewachsene Grippe sind.
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Von Datenschutz bis Netzneutralität / Re: E-Mail Datenleaks (Paste-Listen)
« Letzter Beitrag von Takeshi am 08. Juli 2020, 16:54:48 »
Genau, die Datenbank ist verschlüsselt, weshalb ich sie auch mit NextCloud synchronisiere. Ich könnte sie jedem hier schicken, niemand kann etwas damit anfangen, ohne den Schlüssel dafür zu haben. Ein Passwort wäre dafür natürlich zu unsicher, weshalb man eine Key-Datei anlegen kann, deren Inhalt ein extrem langes Passwort ist, das aber automatisch abgefragt wird. Das kann man mit Brutefore nicht mehr knacken. Der Anwender muss das ewig lange Passwort aber auch nicht immer eingeben, es reicht ein zusätzliches, kürzeres Passwort.
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Computer / Re: Windows 10
« Letzter Beitrag von Anakin94 am 08. Juli 2020, 14:46:53 »
Microsoft pant nun die Systemsteuerung aus Windows 10 zu entfernen bzw. die Funktionen in die PC-Einstellungen zu verschieben.
Wie soll man sich an ein Betriebssystem gewöhnen, wenn es dauernd verändert bzw. verschlechtert wird? :'(
Die Windows-Systemsteuerung gibt es schon seit mehr als 25 Jahren.
Warum jetzt... das wird doch immer unübersichtlicher.
Ich kann nur an jeden appellieren niemals eine Windows 10 Lizenz zu kaufen.

Quelle:
Futurezone - Windows 10: Microsoft löscht beliebte Funktion
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